Horizen wirft der Kryptowährungsbörse Bitfare Betrug vor

Der Entwickler des ZEN-Tokens, Horizen, hat laut seiner offiziellen Website die Nutzer der in Wellington ansässigen Kryptowährungsbörse Bitfare dazu aufgerufen, sich vor möglichem Fehlverhalten in Acht zu nehmen.
2019 gegründete Bitfare Exchange hat sich durch ein breites Angebot an Kryptowährungshandelsoptionen, Investitionsmöglichkeiten und eine äußerst benutzerfreundliche Handelsplattform für Anfänger und Profis eine Nische geschaffen. Zu den bekanntesten Kryptowährungen, mit denen die Börse Handelspaare anbietet, gehören Bitcoin, Bitcoin SV, Ether, Tether, USD Coin und Tron.
Während einer Phase zahlreicher Börsennotierungen nahm im Dezember Zen in ihr Angebot auf, eine Kryptowährung, die mit ihrem Fokus auf Datenschutz viel Aufmerksamkeit erregt hattracSie bot vier Handelspaare für den auf der Horizen-Blockchain basierenden Token an. Wie jeder Kryptowährungsentwickler, der von der Nachricht einer erfolgreichen Notierung überwältigt wäre, verkündete auch Horizen die Notierung auf seiner offiziellen Website. Die Freude währte jedoch leider nicht lange.
Horizen warnt vor Betrug im Zusammenhang mit der Kryptowährungsbörse Bitfare
Horizen behauptet, dass sich zahlreiche Nutzer über Unregelmäßigkeiten beschwert hätten, sobald die Börse die Unterstützung für die Kryptowährung aufgenommen habe. Laut der Mitteilung vom 4. Januar 2020 meldeten Nutzer verschiedene Vorfälle wie Diskrepanzen im Wallet-Guthaben, Löschung der Einzahlungshistorie usw.
Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Börsennotierung wurden wir mit Beschwerden über Bitfare überhäuft, was uns zwang, die ursprüngliche Veröffentlichung bereits am Folgetag zurückzuziehen, heißt es in der Mitteilung. Daher hat das Unternehmen nun eine Warnung vor weiteren Einzahlungen ausgesprochen.
Horizen bittet eindringlich darum, auf dieser Plattform keine Kryptowährungen zu handeln, da dem Unternehmen unlautere Geschäftspraktiken vorgeworfen werden. Bitte senden Sie weder ZEN noch andere Kryptowährungen an Bitfare, heißt es in der Veröffentlichung.
Wir versprechen, nächstes Mal vorsichtiger zu sein, Horizen
Horizen hat zwar keinen Einfluss darauf, welche Kryptowährungsbörsen den ZEN-Token auf ihrer Plattform listen, garantiert ihren Nutzern jedoch, besonders sorgfältig darauf zu achten, welche Listings offiziell auf ihrer Website angekündigt und welche aufgrund nicht verifizierbarer Quellen blockiert sind. Horizen rät Nutzern außerdem dringend zu äußerster Wachsamkeit bei Kryptowährungstransaktionen auf nicht autorisierten Börsen.
Bislang hat Bitfare die Anschuldigungen von Horizen weder kommentiert noch begründet, was viele Krypto-Enthusiasten dazu veranlasst, deren Echtheit in Frage zu stellen.
Titelbild von Flickr
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