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Kryptobetrüger nutzen Prominentenbilder aus, enthüllt NatWest

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten,
Kryptobetrüger nutzen Prominentenbilder aus, enthüllt NatWest

Kryptobetrüger nutzen Prominentenbilder aus, enthüllt NatWest

  • Die „Celebrity Scam Super League“ von NatWest enthüllt Prominente, deren Bilder bei Kryptobetrügereien missbraucht wurden. Peter Jones und Sir David Attenborough führen die Liste an.
  • Betrügerische Anzeigen stammen hauptsächlich von Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter, und Kunden sind bereits Opfer von gefälschten Anlageartikeln und -anzeigen geworden.
  • NatWest warnt Verbraucher vor gefälschten Promi-Investitionsanzeigen im Internet und fordert eine Zusammenarbeit mit Social-Media-Unternehmen, um diese betrügerischen Praktiken zu unterbinden.

Die britische Großbank NatWest hat ihre jährliche „Celebrity Scam Super League“ veröffentlicht. Darin werden die Prominenten aufgeführt, deren Bilder unwissentlich von Betrügern missbraucht werden, um ahnungslosen Menschen Millionen Pfund zu stehlen. Peter Jones, bekannt aus der Fernsehsendung „Dragon’s Den“, führt die Liste an, dicht gefolgt vom renommierten Naturforscher Sir David Attenborough. Überraschenderweise sind Holly Willoughby und Philip Schofield, die im letzten Jahr noch gemeinsam die Spitze anführten, erstmals nicht mehr unter den Top-Platzierungen vertreten.

Soziale Medien: Der Nährboden für betrügerische Anzeigen

Die meisten betrügerischen Werbeanzeigen, die sich an Verbraucher richten, stammen von Social-Media-Plattformen. Facebook und Twitter, um nur einige zu nennen, wurden mit der Förderung betrügerischer Machenschaften in Verbindung gebracht. Ein besonders eklatantes Beispiel ist Elon Musk, der Eigentümer von Twitter, dessen Bild in einer Anzeige verwendet wurde, die ein Opfer 42.500 Pfund kostete. Die Verbreitung betrügerischer Anzeigen in sozialen Medien gibt Anlass zur Sorge und unterstreicht die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden, Strafverfolgungsbehörden und Social-Media-Unternehmen, um dieses Problem wirksam zu bekämpfen.

Obwohl Kryptowährungen in der Vergangenheit mit Betrugsfällen in Verbindung gebracht wurden, zeigen die Daten der NatWest Bank, dass die drei häufigsten Betrugsfälle mit Prominenten nichts mit digitalen Vermögenswerten zu tun hatten. Stattdessen nutzten Betrüger die Popularität und das Vertrauen bestimmter Prominenter aus, um ihre Opfer zu täuschen. So wurde beispielsweise Peter Jones zum Gesicht eines Betrugs, als ein Kunde 285.209 £ verlor, nachdem er auf ein gefälschtes Zeitungsinterview mit dem Unternehmer reagiert hatte. Ähnlich wurde das Bild von Sir David Attenborough in einer Twitter-Werbung missbraucht, in der behauptet wurde, er verdiene monatlich 125.000 £ mit Investitionen in Gold, Erdgas und Öl. Diese Fälle verdeutlichen, wie Betrüger die Unterstützung von Prominenten ausnutzen, um arglose Menschen zu manipulieren.

Dringender Bedarf an Zusammenarbeit und Sensibilisierung

Laut UK Finance beliefen sich die Verluste durch Anlagebetrug im Jahr 2022 auf 114,1 Millionen Pfund, was einem Rückgang von 34 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. NatWest investiert weiterhin in Aufklärung und Prävention, um Verbraucher zu schützen. Stuart Skinner, Betrugsexperte von NatWest, betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen von Branchenakteuren und Social-Media-Unternehmen, um betrügerische Anlageanzeigen von Prominenten im Internet zu unterbinden. Kunden werden dazu angehalten, Vorsicht walten zu lassen und kritisch zu denken, bevor sie Anlageentscheidungen treffen. NatWest warnt über seine Online-Plattformen und die Mobile-Banking-App.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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