Südkorea prüft Kryptosteuer nach wachsendem Widerstand gegen Petitionen

- Südkoreanische Abgeordnete prüfen Kryptosteuer, nachdem eine Petition schnell über 50.000 Unterschriften gesammelt hat.
- Investoren argumentieren, dass die Steuer Kryptowährungen unfairerweise benachteiligt, während traditionelle Vermögenswerte eine günstigere Behandlung erfahren.
- Die Handelsvolumina bleibentron, da Südkorea den globalen Einzelhandelsmarkt für Kryptowährungen dominiert.
Eine öffentliche Petition in Südkorea gegen die geplante Besteuerung virtueller Vermögenswerte erhielt am Donnerstag mehr als 50.000 Unterschriften, was die Abgeordneten veranlasste, den Vorschlag formell zu untersuchen.
das Online-Petitionsportal der Nationalversammlung, meldete dass die Petition innerhalb von nur einer Woche nach ihrem Hochladen am 13. Mai über 45.000 Unterschriften erhalten hatte. zu überprüfen Steuersystem aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Investoren, der Marktlage und der Fairness
Laut Krypto-Investoren benachteiligt die vorgeschlagene Steuerstruktur Besitzer digitaler Vermögenswerte und behandelt traditionelle Finanzinvestoren deutlich milder. In der Petition wird argumentiert, dass Südkorea die Steuern auf Aktien- und Anleiheninvestitionen bereits abgeschafft hat, was viele Händler zu der Annahme veranlasst, die Krypto-Politik des Landes sei inkonsequent.
einzuführen Bitcoin . Aufgrund anhaltender Kritik und Infrastrukturproblemen hat die Regierung die Initiative dreimal verschoben.
Die Maßnahmen, die ursprünglich im Januar 2025 in Kraft treten sollten, wurden nach einer parteiübergreifenden Einigung im Dezember 2024 um zwei Jahre verschoben.
SKs Krypto-Investoren wehren sich gegen geplante Besteuerung
Korea ist einer der größten Einzelhandelsmärkte für Kryptowährungen weltweit mit geschätzten 13 Millionen Anlegern in virtuelle Vermögenswerte.
Kritiker argumentieren, dass die Regierung ihre Pläne zur Einführung einer Finanzanlageertragssteuer auf Aktiengewinne im Dezember 2024 aufgrundtronWiderstands von Privatanlegern und der Sorge vor einem Marktabschwung aufgegeben habe, wodurch die Entscheidung, Gewinne aus digitalen Vermögenswerten zu besteuern, ungerechtfertigt sei.
„Diese Angelegenheit geht über eine einfache Debatte über Steuersätze hinaus und spiegelt umfassendere Bedenken darüber wider, wie Korea die zukünftige Digital-Asset-Branche fördern will“, heißt es in der Petition. Darin wird auch argumentiert, dass die Besteuerung von Kryptowährungen ohne angemessene Anlegerschutzmaßnahmen und internationale Normen Investitionen abschrecken und den heimischen Kryptowährungsmarkt untergraben könnte.
Laut dem Petitionsportal der südkoreanischen Nationalversammlung berücksichtigt die geplante Kryptowährungssteuerstruktur in Südkorea die Verluste der Anleger nicht ausreichend. Dies könnte zu Steuerbelastungen führen, selbst wenn sich die Händler noch von den Kursverlusten erholen.
Viele Experten sind der Ansicht, die Regierung solle Innovationen fördern, anstatt den Steuerdruck zu erhöhen. Branchenführer argumentieren, die Blockchain-Technologie könne Südkoreas digitale Wirtschaft künftig verbessern. Sie warnen jedoch davor, dass übermäßig strenge Regulierungen Fachkräfte und Investitionen ins Ausland vertreiben könnten.
Einige Investoren haben auf ausländische Beispiele für investitionsfördernde Regulierungen verwiesen, etwa auf die Vereinigten Staaten, wo langfristige Anlagen je nach Einkommenshöhe niedrigeren Steuersätzen unterliegen.
Trotz regulatorischer Unsicherheit wächst das Interesse von Privatanlegern und institutionellen Anlegern an den wichtigsten Kryptowährungen weiter. Die Akzeptanz von Bitcoin steigt kontinuierlich, während auch Token im Zusammenhang mit KI und Ethereum an Popularität gewinnen.
Südkoreas Kryptohandelsvolumen zählt weiterhin zu den weltweit größten
Der südkoreanische Kryptowährungsmarkt zählt trotz rechtlicher Unsicherheiten weiterhin zu den aktivsten Ökosystemen für digitale Vermögenswerte weltweit. Laut dem Marktforschungsunternehmen Kaiko entfielen im Jahr 2026 bisher fast 30 % des globalen Spot-Handelsvolumens von Kryptowährungen auf Transaktionen in Won. Der wöchentliche Umsatz an den südkoreanischen Börsen überstieg 26 Milliarden US-Dollar, angetrieben von der Aktivität von Privatanlegern auf den beiden inländischen Plattformen Bithumb und Upbit.
Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete Upbit allein ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von rund 3,36 Milliarden US-Dollar, während Bithumb abwickelte täglich etwa 1,2 Milliarden US-Dollar
Von 2024 bis 2026 wickelten Upbit und Bithumb zusammen den Großteil des durchschnittlichen wöchentlichen Kryptowährungsumsatzes in Korea ab. Rund 85 % der wöchentlichen Transaktionen auf diesen Plattformen betrafen andere Token als Bitcoin, was auf einetronPräferenz von Privatanlegern für volatilere Altcoins hindeutet.
Im gleichen Zeitraum legten koreanische Technologieaktien zu. Bis zum 11. März 2026 erzielte der iShares MSCI South Korea ETF (EWY) eine Rendite von über 37 % seit Jahresbeginn. Rund 45 % des ETF-Vermögens waren in Samsungtronund SK Hynix investiert. Der Nominalwert der offenen Positionen im EWY-Call-Portfolio erreichte mit fast 5,5 Milliarden US-Dollar einen Höchststand.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.
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