Ein Krypto-Ransomware-Angriff hat die Server des Schulbezirks Mountain View-Los Altos lahmgelegt. Der Angreifer fordert nun Lösegeld in Bitcoin für die Wiederherstellung der Systeme. Die Ransomware hat den Dateizugriff auf die Server des Bezirks blockiert. Dies verursacht erhebliche Probleme für die Verwaltung, da sie nun nicht mehr auf wichtige, auf den Servern gespeicherte Daten zugreifen kann.
Krypto-Ransomware greift Schulbezirk an
Ransomware ist eine Art Cyberangriff, bei dem Angreifer ein Zielgerät auswählen und wichtige Dateien darauf verschlüsseln. Anschließend fordern sie Lösegeld (meist in Kryptowährung) für die Entschlüsselung dieser Dateien. Der Angriff wird in der Regel durch das Klicken auf unbekannte Links oder das Öffnen von E-Mails unbekannter Absender ausgelöst. Aktuell ist ein Schulbezirk in Kalifornien seit Mittwoch von einem solchen Angriff
Aufgrund des Angriffs wurden zahlreiche Schulaktivitäten wie Prüfungen und Präsentationen eingestellt. Darüber hinaus kommt es auf den Kreditkarten des Schulbezirks zu betrügerischen Aktivitäten, die vermutlich durch den Ransomware-Angriff verursacht wurden. Es ist außerdem unklar, ob sensible Schülerdaten dent wie beispielsweise dent , kompromittiert wurden.
Die Ransomware ist unter dem Namen Sodinokibi und stammt vermutlich aus China oder Russland. Die Software wurde erstmals 2019 entdeckt und seitdem bei mehreren Angriffen eingesetzt, beispielsweise bei dem Malware-Angriff auf die Reisebörse Travelex.
Die Bezirksverwaltung hat die Cybersicherheitsfirma Kroll um Unterstützung gebeten. Sie teilte jedoch mit, dass die Systeme voraussichtlich auch nach Schulbeginn am Montag offline bleiben werden. Die Verwaltung wird regelmäßig über ihre Social-Media-Kanäle informieren .
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