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Die Kryptoindustrie vereint sich, während die SEC Binance und Coinbase ins Visier nimmt

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Die SEC-Klagen gegen Binance und Coinbase vereinen die Kryptoindustrie
  • Die SEC reicht Klagen gegen Binance und Coinbase ein, was in der Branche für Empörung sorgt.
  • Fachleute kritisieren die Kompetenzüberschreitung der Behörde und die unklaren Vorschriften.
  • Die Maßnahmen der Behörde könnten Krypto-Unternehmen dazu bewegen, sich in kryptofreundlichere Jurisdiktionen zu begeben.

Turbulenzen haben die Kryptowelt erfasst, da die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) überraschenderweise Klagen gegen Binance und Coinbase, zwei der größten Kryptowährungsbörsen weltweit, eingeleitet hat.

Dieser plötzliche Schritt hat in der Branche breite Reaktionen hervorgerufen und Besorgnis über die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Krypto-Innovation in den Vereinigten Staaten geweckt.

Brancheninsider reagieren auf die Maßnahmen der SEC

Einerseits herrscht spürbare Frustration unter Branchenexperten, die einen Kompetenzüberschreitungsversuch der SEC beobachten. Kristin Smith, CEO der Blockchain Association, bezeichnete das Vorgehen der Behörde als inakzeptabel und betonte, dass diese nicht die Gesetze mache.

Sie wies darauf hin, dass diese Maßnahmen von den eigentlichen politischen Bemühungentrac, während die Branche und der Kongress an einer wirksamen Regulierung arbeiten. Smith äußerte die Besorgnis, dass die SEC durch diese Art der Auflistung von Vermögenswerten formale Verfahren umgehen und die öffentliche Beteiligung verhindern wolle.

Stablecoin-Emittenten Tether , teilte Smiths Ansicht und argumentierte, dass diese Beschwerden gegen die SEC ernst genommen werden sollten. Er wies auf die zunehmende Unsicherheit bezüglich der Regeln und Richtlinien in den USA hin – eine Sorge, die selbst überzeugte Krypto-Befürworter teilen.

Ted Shao, CEO von Turbos Finance, ging in seiner Kritik noch einen Schritt weiter und erklärte, dass dies nicht die Richtung sei, die sich Entwickler im Web3-Bereich wünschen.

Er brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die SEC nicht nur zentralisierte Börsen, sondern den gesamten Web3-Bereich angreift, und verwies dabei auf deren Vorgehen gegen führende Projekte.

Auswirkungen auf Krypto-Unternehmen und Verbraucher

Diese Klagen haben zwartronReaktionen von Brancheninsidern hervorgerufen, sie haben aber auch reale Auswirkungen sowohl auf Unternehmen als auch auf Verbraucher.

Einige Branchenexperten glauben, dass diese Schritte Krypto-Akteure in Richtung kryptofreundlicherer Jurisdiktionen drängen könnten, was möglicherweise das Vertrauen der Verbraucher in Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten beeinträchtigen würde.

Will Paige, Kryptoanalyst bei Insider Intelligence, äußerte Bedenken, dass diese Klagen das ohnehin schon fragile Vertrauen der Verbraucher in Kryptowährungen weiter schwächen könnten. Paige führt dies auf die von der SEC gezeigte Absicht zurück, den Markt angesichts des Fehlens eines regulatorischen Rahmens durch Durchsetzungsmaßnahmen zu kontrollieren.

Ben Caselin, Chief Strategy Officer der Kryptobörse MaskEX, wies darauf hin, dass diese Fälle, obwohl sie sich derzeit gegen Binancerichten, potenziell auch andere Akteure in den USA betreffen könnten. Er merkte an, dass dies für Jurisdiktionen wie Hongkong, Dubai und sogar El Salvador Chancen eröffnen könnte, Innovationen voranzutreiben und Kapital und Talentetrac.

Forderungen nach klaren Regelungen und Kritik an den Durchsetzungsmethoden

Während sich einige Branchenexperten auf mögliche Folgen konzentrierten, untersuchten andere die Fairness und die Motivation hinter dem Vorgehen der SEC.

David Schwed, COO des Blockchain-Sicherheitsunternehmens Halborn, hob das Mandat der SEC zum Schutz der Anleger hervor, das seiner Ansicht nach durch klare Vorschriften und nicht durch Durchsetzungsmaßnahmen erreicht werden kann.

Alex Strześniewski, der Gründer des dezentralen Finanzprotokolls AngelBlock, bezeichnete das Vorgehen der Behörde als faul und argumentierte, dass solche Maßnahmen einer ordnungsgemäßen Regulierung nicht dienlich seien.

In ähnlicher Weise äußerte sich Tim Shan, COO der dezentralen Börse Dexalot, und kritisierte das Vorgehen der SEC als unfair gegenüber der Community. Er bemängelte, dass die SEC über die Gerichte reguliere, anstatt Klarheit und Orientierung zu bieten.

Trotz der Turbulenzen bereitet sich die Branche auf die Folgen vor. Stephan Lutz, CEO der Krypto-Handelsplattform BitMEX, gab Einblicke in die potenziellen Auswirkungen des Vorgehens der SEC gegen Kryptobörsen.

Er wies auf kurzfristigen Abwärtsdruck bei Krypto-Aktienkursen, Altcoins und den Bewertungen US-amerikanischer Krypto-Startups hin. Langfristig gesehen, so Lutz, werden Börsen im Umgang mit US-Kunden und beim Zugang zu dem, was die Behörde als Wertpapiere einstuft, vorsichtiger agieren.

Er äußerte seine Frustration darüber, dass die Regulierungsbehörden die Frage der defivor Gericht brachten, anstatt klare Richtlinien bereitzustellen.

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