Kryptokriminalität: US-Justizministerium erhebt Anklage gegen sechs Männer wegen Geldwäsche im Krypto- und Casinobereich

- Sechs Personen wurden wegen Geldwäsche für Drogenhändler in Mexiko angeklagt.
- Sie nutzten hauptsächlich Kryptowährungen und Casinos, um mit der illegalen Handlung davonzukommen.
Das US-Justizministerium hat Anklagen gegen mehrere Personen veröffentlicht, die im Verdacht stehen, Gelder für mexikanische Drogenkartelle gewaschen zu haben. Laut Anklageschrift sollen die Gelder über Kryptowährungen und Casinos gewaschen worden sein. Geldwäsche rückt immer stärker in den Fokus der Kryptokriminalität, da viele Kriminelle auf digitale Währungen umsteigen, um der Strafverfolgung zu entgehen.
Kryptokriminalität mit Beteiligung mexikanischer Drogenhändler
Dem Dokumenterhob das US-Justizministerium Anklage gegen insgesamt sechs Personen vor dem Bezirksgericht des östlichen Distrikts von Virginia. Die Angeklagten sind Tao Liu (45 Jahre), Xizhi Li (45 Jahre), Eric Yong Woo (43 Jahre), Jianxing Chen (40 Jahre), Jingyuan Li (47 Jahre) und Jiayu Chen (46 Jahre). Das Justizministerium wirft den Angeklagten vor, als Organisation agiert zu haben, die Drogenkartellen in Mexiko bei der Geldwäsche von Millionen von Dollar über digitale Währungen, Scheinfirmen und Casinos unterstützte.
Darüber hinaus sollen die Angeklagten sowohl inländische als auch ausländische Bankkonten zur Geldwäsche genutzt haben, unter anderem durch cash . Laut dem Dokument des US-Justizministeriums (DOJ) kommunizierten sie die meisten ihrer illegalen Aktivitäten untereinander über Messenger-Dienste wie WhatsApp und WeChat. Ein Angeklagter namens Tao Liu versuchte zudem, einen Beamten des US-Justizministeriums zu bestechen, um einen Pass für die Einreise in die USA zu erhalten. Er bot ihm die Zahlung in Kryptowährung oder per Überweisung an.
Der Preis für Kryptoverbrechen
Insgesamt wurden gegen die Angeklagten etwa 14 Anklagepunkte erhoben, darunter versuchterdent, Verschwörung zur Geldwäsche und ähnliches. Laut den Dokumenten droht ihnen jeweils eine Mindeststrafe von zehn Jahren Haft. Die Höchststrafe ist lebenslange Haft.
Cryptopolitan berichtete bereits über einen ähnlichen Fall von Kryptokriminalität, bei dem ein 18-Jähriger wegen Drogenschmuggels aus dem Darknet mit Bitcoin. Gestern wurden rund 30 Anklagepunkte gegen einen Mann aus Auckland wegen seiner Beteiligung an Geldwäsche mit digitalen Währungen bekannt gegeben.
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