- Ein 40-jähriger Mann aus Neuseeland wurde wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungen angeklagt.
- Er wusch Millionen von Dollar über teure Gegenstände, darunter Autos.
Kriminelle nutzen zunehmend digitale Währungen, um große Geldsummen unentdeckt zu waschen. Die Strafverfolgungsbehörden können sie jedoch letztendlich immer noch tracund festnehmen. Ein heute veröffentlichter Bericht führte zur Festnahme eines Mannes aus Auckland, der an der Geldwäsche großer Summen beteiligt war, die teilweise über Kryptowährungen abgewickelt wurden.
Mann aus Auckland wegen Geldwäsche in 30 Fällen angeklagt
Wie NZHeralds berichtete , wurde dem Angeklagten gestern eine vorläufige Namenssperre gewährt, sodass seine persönlichen Daten weiterhin unbekannt bleiben. Dem 40-jährigen Mann aus Auckland wurden Berichten zufolge 30 verschiedene Anklagepunkte zur Last gelegt, die allesamt auf seine Beteiligung an Geldwäsche hindeuten. Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass der Angeklagte im Laufe seiner kriminellen Aktivitäten über 2 Millionen Dollar gewaschen hat.
Der Angeklagte half auch anderen Personen bei der Geldwäsche, indem er Tausende von Dollar zum Kauf von Kryptowährung erhielt. Laut einer der Anklagen erhielt der Mann aus Auckland Anfang des Jahres zudem einen nicht genannten Geldbetrag von einer Einzelperson im Rahmen von Geldwäschetransaktionen. Den Großteil des Geldes wusch er durch den Kauf teurer Autos wie eines Lamborghini (421.000 Dollar) und eines schwarzen Mercedes G63 (288.888 Dollar).
Neuseeländische Behörden gehen hart gegen Geldwäsche vor
Neben dem Kauf von Luxusautos investierte der Mann die mutmaßlich illegal erworbenen Gelder auch in den Kauf einer Immobilie in East Auckland im Wert von über 1,7 Millionen Dollar. Laut Bericht erlangte er durch Betrug mehr als eine Million Dollar von einem Bankinstitut. Nachdem er heute angeklagt wurde, wird erwartet, dass er im November zur nächsten Gerichtsverhandlung erscheint. Darüber hinaus wurden etwa fünf weitere Personen wegen Geldwäsche festgenommen und ebenfalls angeklagt. Die Behörden gehen konsequent gegen Geldwäsche vor, unabhängig vom sozialen Status der Täter. Im April verhafteten die US-Behörden einen russischen Rapper wegen mutmaßlicher Beteiligung an Kryptogeldwäsche.

