Chinas Vorgehen gegen Kryptowährungen: Verstärkte Maßnahmen führen zu einem Markteinbruch

Zusammenfassung (TL;DR)
- Die Chinesische Volksbank hat sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen strikt verboten.
- Die Ankündigung des harten Vorgehens gegen Kryptowährungen führte zu einem plötzlichen Markteinbruch.
- Bitcoin ist um mehr als 8 % gefallen und die Anleger sind verunsichert.
Die Zentralbankvertreter äußerten sich heute scharf zu Kryptowährungen und bezeichneten die Aktivitäten und Transaktionen als illegal, was zu einem plötzlichen Kursverfall führte. Sie kündigten zudem ein hartes Vorgehen gegen den Kryptomarkt an.
China hat sämtliche Dienstleistungen im Bereich des Kryptohandels strikt verboten und auch die Ausgabe von Token und Derivaten für Kryptowährungen untersagt. Die Chinesische Volksbank erklärte auf ihrer Website zudem, dass sie ausländischendentkeine Kryptobörsen anbieten werde.
Die PBOC fügte ferner hinzu, dass sie auch die Aktivitäten von Devisenarbeitern untersuchen werde.
Laut PBOC wurde das bestehende System für eine gründliche Untersuchung von Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen.
Krypto-Verbot führt zu Markteinbruch
Chinas hartes Vorgehen gegen Kryptowährungen hat den gesamten Markt deutlich belastet. Der Bitcoin-Kurs sank um über 7 % und lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 41.258 US-Dollar. Ethereum, die größte alternative Kryptowährung, verlor 11 % und notierte weiterhin über 2.800 US-Dollar.
Dies hat nicht nur Kryptowährungen, sondern auch Aktienkurse beeinflusst. Viele Aktien, wie beispielsweise die von MicroStrategy und Riot Blockchain, brachen im vorbörslichen Handel ein.
China beschäftigt sich schon sehr lange mit Kryptowährungen. Mitte 2021 verbot Peking das Krypto-Mining, was zu einem massiven Einbruch der Rechenleistung von Bitcoin führte.
Die chinesische Zentralbank (PBOC) hat damit nicht abgeschlossen und Banken sowie andere Zahlungsdienstleister angewiesen, keine Krypto-bezogenen Dienstleistungen anzubieten. In der Vergangenheit hatte China bereits ein Pekinger Unternehmen geschlossen, das angeblich Kryptowährungstransaktionen über seine Plattform anbot.
China hat vor kurzem mit der Entwicklung eines digitalen Yuan für inländische Stablecoins begonnen, während für den globalen Einsatz ein Offshore-RMB-Stablecoin eingeführt wurde.
Laut Chinadient das Vorgehen gegen Kryptowährungen der Abwehr von Sicherheitsrisiken und der Erreichung der Klimaziele Pekings. China ist der weltweit größte CO₂-Emittent und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen.
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