Ein südkoreanisches Gericht ordnet Entschädigung für das Opfer des Coinone-Hacks an

Coinone
Das Bezirksgericht Süd-Seoul hat zugunsten eines Opfers des CoinOne-Hacks entschieden und die südkoreanische Kryptowährungsbörse zur Entschädigung verpflichtet. CoinOne muss dem Nutzer, dessen Konto gehackt wurde, einen hohen Betrag zurückzahlen.
Der Kläger behauptete, wenn die Börse die von der Regierung festgelegten Gesetze befolgt und alle Transaktionen über zwanzig Millionen (20.000.000) Won pro Tag gesperrt hätte, hätte der Hack verhindert und sein Geld vor dem Diebstahl bewahrt werden können.
Er behauptete außerdem, die Börse habe keine grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie etwa die Sperrung des Zugangs ausländischer IP-Adressen zum System. Dieser Mangel an Regelungen und Richtlinien habe zu dem dem Kläger entstandenen Schaden geführt. Der Kläger ist überzeugt, dass dieser leicht hätte vermieden werden können, wenn die Börse geeignete Maßnahmen zur Verhinderung solcherdentergriffen hätte.
CoinOne-Hack: Opfer gegen CoinOne
Der Verteidiger von CoinOne brachte ein Gegenargument vor, wonach das Börsenunternehmen nicht verpflichtet sei, die Transaktionen abzusichern.
Laut CoinOne bestand ihre einzige Verantwortung in der Geheimhaltung der persönlichen Daten, und ihren Angaben zufolge wurden diese nicht vom Unternehmen weitergegeben.
Ein weiteres Gegenargument der Angeklagten lautete, dass das Auszahlungslimit für Transaktionen von der südkoreanischen Regierung und nicht von CoinOne festgelegt wurde.
Am Ende befand das Gericht die Börse für den Verlust des Klägers verantwortlich und verurteilte sie zur Zahlung von fünfundzwanzig Millionen (25m) gewonnenen Dollar an ihn, was ungefähr einundzwanzigtausend Dollar (21.000 $) entspricht.
Der ursprüngliche Verlust des Klägers in Kryptowährung belief sich auf etwa achtundvierzig Millionen (48 Mio.) Won.
Diese Rechenschaftspflicht könnte auch deshalb eingeführt werden, weil die Börse sich damit verteidigte, dass sie das von der südkoreanischen Regierung festgelegte Gesetz zur defider Transaktionsbeträge pro Tag nicht angewendet habe.
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Aroosa Nadeem
Die Medienwissenschaftlerin und leidenschaftliche Medienfachfrau Aroosa hat ein besonderes Talent für digitalen Medienjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat bereits für verschiedene digitale Medienverlage in unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen Beiträge verfasst.
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