Gericht gibt Klage gegen AT&T wegen Kryptobetrugs im Zusammenhang mit SIM-Karten-Hacking statt

Klage wegen Kryptobetrugs gegen AT&T
Ein Bundesgericht in Los Angeles hat eine Klage in Höhe von 224 Millionen Dollar (224 Mio. USD) gegen AT&T Mobility, den Telekommunikationsriesen in den Vereinigten Staaten, trotz eines Antrags auf Abweisung zugelassen.
Die besagte Klage wurde von Michael Terpin, einem bekannten Krypto-Investor und -Händler, eingereicht. Terpin verlor durch den Hack, der durch einen SIM-Karten-Hack ermöglicht wurde, über 24 Millionen US-Dollar.
Michael Terpin, bekannt für seine Angel-Investments in verschiedene Kryptowährungsprojekte und auch als „Godfather of Crypto“ bezeichnet, erhielt bereits eine beträchtliche Entschädigung in Höhe von 75 Millionen US-Dollar durch ein kalifornisches Gerichtsurteil. Er gewann den Prozess gegen den Hacker Nicolas Truglia und dessen Komplizen.
Terpin hat nun auch den Mobilfunkanbieter AT&T vor Gericht gebracht, mit der Behauptung, dass die mangelhafte Sicherheit von AT&T zu dem SIM-Hack geführt habe, der die Hacks im Wert von über vierundzwanzig Millionen Dollar (24 Mio. US-Dollar) ermöglichte.
Terpin führt weiter aus, dass AT&T in seinem Fall ebenfalls für fahrlässig befunden wurde, da ein AT&T-Mitarbeiter Betrügern Zugang zu sensiblen Informationen gewährte, die ohne Sicherheitsinformationen und Passwörter nicht hätten zugänglich gemacht werden dürfen.
Das ist allerdings noch nicht das Ende der Geschichte. Terpin wirft AT&T außerdem „unterdrückende“ und „einseitige“ Vertragsentwürfetrac, die es der Illegalität ermöglichen, sich durchzusetzen, indem sie dem Unternehmen Schutz bieten.
Bundesrichter Otis Wright II hat die Klage gegen AT&T wegen Kryptobetrugs zur Verhandlung zugelassen. Er merkte an, dass der letzte Vorwurf, nämlich illegale Vertragsbestimmungen,traczu einer nicht durchsetzbaren Kundenvereinbarung führten, den Eindruck erwecke, dass „der zentrale Zweck der Vereinbarung durch Rechtswidrigkeit beeinträchtigt ist“.
AT&T war der Ansicht, dass die Klage unbegründet sei, aber das Verbrauchergericht entschied, den Fall zuzulassen.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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