12.000 Schiffscontainer mit den ersten Zöllen von über 145 % treffen in US-Häfen ein

- 12.000 Schiffscontainer, die Trumps Zöllen von über 145 % unterliegen, befinden sich auf der ersten Gruppe chinesischer Frachtschiffe, die in den Häfen von Los Angeles und Long Beach eingetroffen sind.
- Logistikunternehmen und Reedereien berichten von einem Rückgang der Buchungen um 30 bis 50 Prozent.
- Die US-Verbraucher werden die Auswirkungen der Zölle bald zu spüren bekommen; in den nächsten Tagen werden voraussichtlich fünf weitere Frachtschiffe eintreffen.
Rund 12.000 Schiffscontainer, die dendent Trump verhängten Zöllen von über 145 % unterliegen, befinden sich auf den ersten chinesischen Frachtschiffen, die in den Häfen von Los Angeles und Long Beach eintreffen. Diese Container transportieren Waren von Unternehmen wie Amazon, Home Depot, Ikea, Ralph Lauren und TracSupply.
Laut Marine Traffichaben sieben der Schiffe China nach der Ankündigung der Zölle von über 145 % verlassen und befinden sich nun in den beiden verkehrsreichsten Häfen des Landes für den Containerverkehr aus Asien.
Die Container enthalten eine breite Palette an Konsumgütern. Nun werden die Verbraucher die Auswirkungen der Zölle zu spüren bekommen. Fünf weitere Frachtschiffe werden in den nächsten Tagen erwartet.
Die Konsumgüter in den Versandcontainern
Trump erklärte am Freitag vor wichtigen Handelsgesprächen, er sei bereit, die Zölle auf chinesische Waren auf 80 % zu senken. Auf Truth Social: „80 % Zoll auf China klingt angemessen! Entscheidung liegt bei Scott B.“
Er bezog sich auf das Treffen am Wochenende in der Schweiz zwischen US-Finanzminister Scott Bessent und einem Vertreter Chinas. 80 % sind zwar immer noch ein Satz, den viele Unternehmen wahrscheinlich als sehr hoch empfinden würden, aber er ist besser als 145 % Zölle
Die 145%igen Zölle werden weiterhin viele Konsumgüter . Amazon hat eine Vielzahl von Waren für Händler eingeführt, darunter Gefrierschränke, Friteusen, Mauspads, Bücherregale, Wohnzimmersofas, Haushaltswaren, Kleidung und Möbel.
TracSupply liefert tragbare Trommelventilatoren, Gartengeräte und Arbeitsschuhe für Herren. Außerdem konnte Home Depot Lampen und Deckenventilatoren durch den Zoll bringen. Weiterhin gibt es Möbel von Ikea, Badekappen und Schwimmbrillen von Speedo, Taschentuchboxen von Procter & Gamble, Leiterplatten von Samsung, Mikrowellen und Kühlschrankteile.
Als Reaktion darauf erklärte Amazon in einer E-Mail, man arbeite mit seinen „zahlreichen und vielfältigen geschätzten Verkaufspartnern zusammen, um sie bei der Anpassung an die sich verändernden Gegebenheiten zu unterstützen“. Amazon halte weiterhin eine große Auswahl und niedrige Preise für seine Kunden aufrecht.
Home Depot hingegen lässt es vor der Veröffentlichung seiner Quartalsergebnisse ruhig angehen. Ein Sprecher von Home Depot erklärte: „Wir beobachten gemeinsam mit unseren Lieferanten die Entwicklungen und werden eng zusammenarbeiten, um uns für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Kunden einzusetzen.“
Die Anzahl der Frachtschiffe und Schiffscontainer, die von China in die USA kommen, ist gesunken
Seit der Ankündigung der Zölle Anfang April ist die Zahl der Frachtschiffe und Schiffscontainer, die von China in die USA kommen, drastisch zurückgegangen.
Sea Intelligence stellte fest, dass es in den Monaten April und Mai 90 Leerfahrten auf den Handelsrouten zwischen Asien und Nordamerika sowohl an der Ost- als auch an der Westküste gab.
Achtundvierzig dieser abgesagten Fahrten wurden von der Ocean Alliance durchgeführt, einer Gruppe von Frachtschiffen, zu der die in chinesischem Besitz befindlichen und betriebenen Unternehmen COSCO und OOCL, das taiwanesische Unternehmen Evergreen und das französische Unternehmen CMA gehören.
Logistikunternehmen und Reedereien berichten von einem Rückgang der Buchungen um 30 bis 50 Prozent.
Reedereien setzen kleinere Schiffe für den Warentransport ein, da Unternehmen keine neuen Produktionsaufträge mehr erteilen und somit weniger Container zur Verfügung stehen. Zwei Reedereien, die kleinere Schiffe zwischen Asien und der Westküste Nordamerikas nutzen, sind MSC, die größte Reederei der Welt, und die Gemini Alliance.
Die Auswertung von Daten zu den Auswirkungen von verspäteten Abfahrten und Schiffswechseln zeigt zudem, dass die Containerkapazität von MSC im Vergleich zum Vorjahr um 28 % gesunken ist. Auch die Containerkapazität von Ocean Alliance ging im Vergleich zum Vorjahr um 26 % zurück.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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