Coinbase-Nutzer melden Auszahlungsprobleme – Vorsicht oder Panik?

- Coinbase sieht sich zahlreichen Beschwerden über Auszahlungsbeschränkungen und Probleme beim Transfer von Kryptowährungen ausgesetzt.
- Der Kryptoexperte Cochran merkte an, dass diese Einschränkungen aufgrund verschiedener Bedingungen entstehen können.
- Coinbase arbeitet daran, die Probleme der Nutzer zu beheben.
Coinbase, die größte Kryptowährungsbörse der USA, sieht sich derzeit einer Welle von Nutzerbeschwerden über Auszahlungsprobleme und Schwierigkeiten mit anderen Krypto-Transferoptionen gegenüber. Nutzer berichten, dass sie daran gehindert werden, ihre Bestände zu senden oder zu transferieren.
Die sich abzeichnende Situation hat bei Coinbase-Nutzern und der Krypto-Community in den sozialen Medien für etwas Panik gesorgt. Die Kryptobörse hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um das Auftreten solcher Fälle einzudämmen, und Experten haben mögliche Gründe für die verhängten Einschränkungen erläutert.
Coinbase sieht sich mit Nutzerreaktionen konfrontiert
Ein X-Nutzer (@jamescrow) veröffentlichte einen Screenshot mit der Aufschrift „Crypto Sends Restricted“. Darin wurde erwähnt, dass Coinbase vor dem Kauf keine Warnung versendet hatte.
Coinbase hat auf das vom Nutzer angesprochene Problem geantwortet und ihn gebeten, ihnen eine private Nachricht zu senden, damit sie ihm besser helfen können.
@seanclarke911 Könntest du bitte darüber berichten, was @coinbase eingeführt hat? Es gab keine Warnung vor dem Kauf. Ich werde die Behörden einschalten. pic.twitter.com/8UkxEl6Ixg
— JimmyCorvidae⚡ (@jamescrow) 28. September 2024
Ein anderer Nutzer (@rajatsonifnance) schrieb , dass „diese Bitcoin Auszahlung von Coinbase über Lightning nun schon fast 18 Stunden dauert“ und immer noch aussteht.
Die Kryptobörse bat den Nutzer, seine mit Coinbase verknüpfte E-Mail-Adresse oder den Transaktions-Hash anzugeben, um die Details zu überprüfen. Sie riet dem Nutzer dringend davon ab, sein Passwort oder sensible Kontodaten weiterzugeben.
Was steckt hinter den Auszahlungslimits?
Angesichts zunehmender Beschwerden wies Krypto-Experte Adam Cochran in einem Beitrag gegen die Vorschriften zur Kundenidentifizierung (KYC) und zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) geschehen Verstoßes.
Er merkt an, dass diese Maßnahmen zwar lästig erscheinen mögen, legitime Konten diese Probleme jedoch in der Regel problemlos lösen können. Der Experte hob hervor, dass längere Sperrungen häufig dann auftreten, wenn Nutzer wiederholt mit markierten Adressen in der Blockchain interagieren.
Cochran wies darauf hin, dass solche Probleme auch auftreten können, wenn Nutzer mit einer Kreditkarte einkaufen, die mit einer langen Rückbuchungsfrist verbunden ist. Ihnen könnten Abhebungsbeschränkungen drohen, wenn sie bei Coinbase keine entsprechende Kaufhistorie mit dieser Karte vorweisen können.
Es gibt noch einen weiteren Fall, in dem Konten, bei denen zuvor Rückbuchungen veranlasst wurden, bis zum Ablauf des Abrechnungsdatums Einschränkungen bei Abhebungen mit neuen Kreditkartenkäufen erfahren können.
Er fügte hinzu, dass eine der Herausforderungen im Zusammenhang mit KYC/AML-Richtlinien die Unfähigkeit sei, die konkreten Gründe für Kontobeschränkungen in bestimmten Ländern offenzulegen. Dieser Mangel an Transparenz könne bei Nutzern zu Frustration führen.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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