Coinbase prüft die Möglichkeit, eine Handelsplattform außerhalb der USA zu etablieren. Die Börse strebt Partnerschaften mit Branchengrößen an, um dieses Ziel zu erreichen. Laut Bericht soll die neue Plattform institutionellen Kunden außerhalb der USA, wo sich der Hauptsitz von Coinbase befindet, zur Verfügung stehen.
Die Plattform möchte ausländische Kunden außerhalb der USA bedienen
Dem Bericht zufolge schlägt Coinbase diesen Weg aufgrund des Vorgehens der US-Regulierungsbehörden gegen Kryptobörsen ein. Das Unternehmen merkte an, dass die meisten dieser Behörden und Gesetzgeber den Börsen eine Mitschuld am Zusammenbruch der Finanzinstitute geben, der das Land in den letzten Wochen erschüttert hat. Diese Behörden haben eine Reihe von Kryptounternehmen aufgrund der von ihnen angebotenen Dienstleistungen ins Visier genommen.
Ein typisches Beispiel war das Vorgehen gegen Kraken, weil das Unternehmen Staking-Dienste anbot. Coinbase reagierte darauf und bekräftigte, den Dienst nicht einzustellen, sondern die Belohnungen für die Nutzer zu erhöhen. Die Börse stellte jedoch klar, dass sie die Belohnungen nicht mehr selbst auszahlt, sondern dass Händler nun direkt aus den Staking-Pools verdienen.
Coinbase zeigt sich unbeeindruckt von den Maßnahmen gegen Staking-Programme
Es gibt Berichte, wonach Coinbases Vorgehen den Unmut der Aufsichtsbehörden hervorrufen könnte, da unklar ist, wie die Börse Sanktionentracwürde. Im Zusammenhang mit dem Kraken-Fall merkten die Aufsichtsbehörden an, dass die Nutzer die Kontrolle über ihre Token verloren hätten. Dadurch seien sie in der Lage, über ihre Guthaben zu verfügen.
Obwohl noch nichts Konkretes feststeht, ist angesichts der Lage im Bankensektor mit einer rasanten Entwicklung zu rechnen. Coinbase bestätigte, dass die neue Plattform über einen operativen Standort verfügen wird, von dem aus die Dienstleistungen erbracht werden. Unklar bleibt jedoch, in welchem Land die Börse diese neue Plattform ansiedeln möchte.

