Kryptogigant Coinbase setzt BUSD-Handel aus: Geht die SEC verstärkt gegen Stablecoins vor?

- Coinbase gab bekannt, dass der Handel mit dem Stablecoin Binance USD (BUSD) ausgesetzt wird.
- Coinbase nannte seine internen „Listing-Standards“ als Begründung für die Entscheidung.
Coinbase gab am 27. Februar bekannt, den Handel mit dem Stablecoin Binance USD (BUSD) ab dem 13. März auszusetzen. Als Begründung nannte das Unternehmen seine internen „Listing-Standards“. Der nach Marktkapitalisierung drittgrößte Stablecoin, BUSD, wird von Coinbase.com (sowohl der einfachen als auch der erweiterten Version), Coinbase Pro, Coinbase Exchange und Coinbase Prime entfernt. Kundengelder bleiben jedoch zugänglich und können jederzeit abgehoben werden.
Laut einem Sprecher von Coinbase: „Unsere Entscheidung, den Handel mit BUSD auszusetzen, basierte auf unseren internen Überwachungs- und Prüfprozessen. Nach Überprüfung von BUSD kamen wir zu dem Schluss, dass es unsere Listing-Standards nicht mehr erfüllt und daher vom Handel ausgesetzt werden muss.“
Die Digital Asset Listings Group von Coinbase entscheidet nach einem strengen Prüfverfahren über die Aufnahme von Assets in ihr Börsenportfolio. Dabei werden die Assets anhand rechtlicher, Compliance- und technischer Sicherheitsstandards bewertet. Zusätzlich werden Geschäftsanalysen durchgeführt, um die fortlaufende Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten. Dieses Verfahren geriet jedoch in die Kritik, als die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) am 12. Februar eine sogenannte Wells Notice – eine Ankündigung geplanter Durchsetzungsmaßnahmen – gegen die Blockchain-Infrastrukturplattform Paxos Trust, den Emittenten von BUSD, erließ.
Dies veranlasste das New Yorker Finanzaufsichtsamt (Department of Financial Services) am 13. Februar, Paxos anzuweisen, die Ausgabe von BUSD einzustellen. Daraufhin sank die Marktkapitalisierung innerhalb weniger Tage um 2 Milliarden US-Dollar. Am 14. Februar veröffentlichte Coinbase eine Reihe von Tweets Unternehmen erklärte, Stablecoins seien keine Wertpapiere und man habe keine Kenntnis von Aspekten des BUSD, die für die SEC von Interesse sein könnten. Am 21. Februar wurde berichtet, Paxos habe „konstruktive“ Gespräche mit der SEC geführt.
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