Der CEO von Coin Ninja wurde wegen Geldwäschevorwürfen in Höhe von 311 Millionen Dollar verhaftet
Larry Harmon, CEO von Coin Ninja, wurde vom Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) wegen Verschwörung zur Geldwäsche und des Betriebs eines Geldtransfergeschäfts ohne Lizenz und Genehmigung verhaftet. Harmon ist auch Gründer von DropBit. Ihm droht eine 30-jährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.
Der Haftbefehl wurde Anfang Februar ausgestellt. Darin wird dem CEO von Coin Ninja vorgeworfen, mehr als 350.000 BTC (im Wert von über 311 Millionen US-Dollar) gewaschen zu haben. Er soll Nutzern von Helix und Grams weiterhin Transaktionen auf dem Darknet-Marktplatz AlphaBay ermöglicht haben. AlphaBay wurde vor einigen Jahren abgeschaltet. Helix ist ein Tool zum Schutz der Privatsphäre, Grams hingegen eine Suchmaschine für das Darknet.
CEO von Coin Ninja erhält keine Kaution
Der CEO von Coin Ninja beantragte vor einem US-Bundesgericht die Freilassung gegen Kaution, die ihm jedoch aufgrund des Wohnsitzes seiner Familie außerhalb der USA verweigert wurde. Das Gericht bezweifelte, dass Harmon zu einem späteren Gerichtstermin erscheinen würde, sollte er gegen Kaution freigelassen werden. Zudem droht Harmon eine 30-jährige Haftstrafe. In solchen Fällen ist es daher äußerst schwierig, einen Verurteilten gegen Kaution freizulassen.
Harmons Anwälte behaupteten, dass sein gesamtes Vermögen vom FBI beschlagnahmt und eingefroren worden sei und dass von ihm keinerlei Gefahr für die Justiz ausgehe.
In einem Interview mit Harmons Bruder, geführt von Peter McCormack, erklärte Gary Harmon, dass sämtliche Vermögenswerte vom FBI eingefroren wurden. Sogar die bitcoinwurden vom Lightning-Knoten.
DropBit hatte sich in letzter Zeit bei Bitcoin Enthusiasten einen Namen gemacht, aber da die Vermögenswerte vom FBI eingefroren wurden, müssen Gary und sein Team die laufenden Geschäfte von DropBit aus eigener Tasche finanzieren.
Titelbild von Pixabay
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