CleanSpark (Nasdaq:CLSK) ist das am häufigsten leerverkaufte Unternehmen im Bereich Mining und Bitcoin-Reserven

Foto von Dmytro Demidko auf Unsplash.
- CleanSpark (Nasdaq: CLSK) weist das höchste offene Short-Interesse unter den Bergbauunternehmen auf.
- CLSK erholte sich zwar von den lokalen Tiefständen, aber die Stimmungslage zeigt, dass die Erzählungen über Bergbau, KI und Staatsanleihen nicht für eine Rallye ausreichten.
- CleanSpark war im Jahr 2025 mit seinen Eigenmining-Aktivitäten profitabel, könnte aber aufgrund der Abschreibung von Rechenzentren Verluste erleiden.
CleanSpark (Nasdaq: CLSK) analysierte die Stimmungslage im Hinblick auf KI sowie die Anlegerstimmung gegenüber Mining und Bitcoin-Staatsanleihen. CLSK weist den größten Anteil offener Positionen unter den Bitcoin-Mining-Aktien auf.
CleanSpark (Nasdaq: CLSK) weist ein offenes Short-Interesse von 34,89 % des Streubesitzes mit einer Deckungsdauer von 4,71 Tagen aus. Dies ist der größte Anteil leerverkaufter Aktien aller Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Aktuell verzeichnet Strategy (MSTR) den höchsten Dollarwert an leerverkauften Aktien, CleanSpark analysiert jedoch die Marktstimmung anhand verschiedener Szenarien.
CLSK notierte bei 11,42 US-Dollar, ein Anstieg gegenüber 8,18 US-Dollar Ende März. Aktuell bewegt sich CLSK im mittleren Bereich seiner langfristigen Handelsspanne, liegt aber noch unter dem Höchststand, der für 2024 prognostiziert wurde, als Treasury-Unternehmen noch relativ neu waren.
Das hohe offene Short-Interesse deutet darauf hin, dass der CLSK-Kurs voraussichtlich fallen wird. Kurzfristig könnten die Short-Positionen jedoch einen Short Squeeze und eine anschließende Rallye auslösen.
CleanSpark ist nach wie vor ein erfolgreicher Miner
CleanSpark vollzog den Umstieg auf KIund kündigte seine Pläne erst Ende 2025 an. Aktuell ist CleanSpark weiterhin ein führender reiner Bitcoin-Miner auf dem US-Markt. Das Unternehmen bietet Shared Mining mit einer Mining-Leistung von bis zu 50 EH/s an und konkurriert damit mit MARA Holdings und anderen führenden Blockproduzenten, die über eigene große Anlagen verfügen.
CleanSpark ist dank seiner Mining-Aktivitäten profitabel. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 766,3 Mio. US-Dollar und einen Jahresgewinn von 364,5 Mio. US-Dollar und verfügte zum Jahresende über ein Betriebskapital von 1 Mrd. US-Dollar. Der Mining-Betreiber hält außerdem 13.363 BTC aus Eigen-Mining und dem bestehenden Betrieb.
Warum ist CLSK short?
Gründe für Leerverkäufe von CLSK sind unter anderem die üblichen Kursschwankungen und das Erreichen lokaler Tiefststände. Miner sind weiterhin stark von der Bitcoin-Stimmungdent und haben Phasen mit Mining-Verlusten durchgemacht.
Der andere Grund ist, dass die KI-Umorientierung möglicherweise zu spät kommt, da der allgemeine Hype um Rechenzentren und GPU-Flotten nachlässt.
Das Unternehmen hat seit 2020 zudem seine Stammaktienanzahl von 22 Millionen auf 280 Millionen erhöht. Der Aktienrückkauf von 40 Millionen CLSK ist nicht ausreichend, und die Aktie wird mit Skepsis betrachtet. Darüber hinaus hat der Kursanstieg von Bitcoin (BTC).
CleanSpark war auch kein typisches Beispielunternehmen und erlebte daher als Treasury-Inhaber nur eine kurze Phase des Hypes. Trotz der nominellen Kursgewinne gilt CLSK als potenziell unterdurchschnittlich performend, was zu Leerverkaufsversuchen geführt hat.
Die Aktie konkurriert auch mit anderen Unternehmen, die sich auf KI konzentrieren, um Aufmerksamkeit, darunter Iren Ltd. (Nasdaq: IREN), Mara Holdings (Nasdaq: MARA) und sogar kurzfristige Kursanstiege wie Allbirds (Nasdaq: BIRD).
Für manche ist CleanSpark ein Geheimtipp mit einem gut etablierten Mining-System, das selbst bei einem niedrigeren Bitcoin-Kurs profitabel sein könnte. Allerdings könnte das Unternehmen in den kommenden Jahren mit Wertminderungen und der Stilllegung von Mining-Anlagen konfrontiert werden. Aktuell prüft CleanSpark lediglich den Einsatz von KI-Rechenzentren und hat noch keine entsprechendentracabgeschlossen.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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