NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Chrome führt KI zur Blockierung von Betrugsbenachrichtigungen ein

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
  • Chrome hat ein neues KI-gestütztes Abwehrsystem eingeführt, das Nutzern hilft, Betrugsbenachrichtigungen zu erkennen.
  • Die neue Funktion erkennt trickreiche und verdächtige Benachrichtigungen, die Benutzer dazu verleiten könnten, schädliche Apps oder Software herunterzuladen.
  • Google verstärkt seine Abwehrmaßnahmen gegen schädliche Benachrichtigungen, während es die Ausweitung auf andere Plattformen anstrebt.

Chrome hat ein neues KI-gestütztes Abwehrsystem eingeführt, das Betrugsbenachrichtigungen erkennt, bevor sie Schaden anrichten können. Laut dem neuesten Update nutzt der Browser für Android-Geräte nun geräteinternes maschinelles Lernen, um verdächtige Benachrichtigungen zudentund zu kennzeichnen.

Laut dem Updatesoll das neue Schutzsystem tracund kennzeichnen, die Nutzer möglicherweise dazu verleiten wollen, unseriöse Software herunterzuladen oder persönliche Daten preiszugeben. Google gab in einer Erklärung bekannt, dass das Warnsystem bereits aktiv sei. Android-Nutzer profitieren somit von einer zusätzlichen Sicherheitsebene gegen die weltweit zunehmenden mobilen Betrugsmaschen.

Laut Google nehmen Betrugsversuche per Benachrichtigung immer mehr zu und ersetzen die lästigen Pop-up-Fenster der frühen Internetzeit. Plattformen sind mittlerweile jedoch deutlich erfolgreicher darin, diese zu erkennen. Google merkt an, dass einige dieser neuen Schädlinge Nutzer sogar nach dem Verlassen einer Webseite verfolgen. Daher ist die KI auf dem Endgerät effektiver als die KI auf dem Server.

Chrome führt neues KI-gestütztes Abwehrsystem gegen Betrug ein

In einem Blogbeitrag erläuterte die Funktionsweise des neuen Systems. „Wenn Chrome eine Benachrichtigung markiert, sehen Sie den Namen der Website, von der die Benachrichtigung stammt, einen Warnhinweis, dass der Inhalt der Benachrichtigung möglicherweise irreführend oder Spam ist, sowie die Möglichkeit, den Newsletter der Website abzubestellen oder den markierten Inhalt anzuzeigen“, so das Chromium-Team in einem Blogbeitrag zur Ankündigung der Funktion.

In einem separaten Blogbeitrag erwähnte Google, dass die Bereitstellung dieser LLMs auf Geräten sicherstellt, dass Bedrohungen sofort erkannt werden, sobald Nutzer sie entdecken. Das Unternehmen gab an, herausgefunden zu haben, dass schädliche Websites im Durchschnitt weniger als 10 Minuten existieren. Mit diesem geräteinternen Verteidigungssystem können Angriffe erkannt und blockiert werden, die zuvor noch nicht gecrawlt wurden. „Der geräteinterne Ansatz ermöglicht es uns außerdem, Bedrohungen so zu sehen, wie Nutzer sie wahrnehmen“, fügte Google hinzu.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass Chrome die multimodalen Funktionen von Gemini Nano nutzt, um zwischen guten und schlechten Benachrichtigungen zu unterscheiden, anstatt die Benachrichtigungsdaten der Nutzer zur Analyse an die eigenen Server zu senden. Das Machine-Learning-Modell untersucht den Text jeder Benachrichtigung, einschließlich Titel, Inhalt und Aktionsschaltflächen, um festzustellen, ob sie verdächtig ist oder nicht. Dies bedeutet auch, dass Google weiterhin keinen Zugriff auf die Benachrichtigungen der Nutzer hat, da diese verschlüsselt bleiben und das Gerät des Nutzers niemals verlassen.

Google verstärkt seine Abwehrmaßnahmen gegen den Missbrauch von Benachrichtigungen

Laut Blogbeitrag Google bei den Trainingsdaten besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Das Unternehmen gab an, synthetische Informationen verwendet zu haben, die mit dem großen Sprachmodell Gemini generiert wurden, anstatt auf tatsächliche Nutzerbenachrichtigungen zurückzugreifen. Diese Trainingsdaten wurden anschließend anhand realer Benachrichtigungen validiert, die das Sicherheitsteam gesammelt und von Experten klassifizieren ließ. Das System trägt zum wachsenden Schutz von Chrome vor Benachrichtigungsmissbrauch bei.

Chrome hat bereits eine Funktion eingeführt, die Benachrichtigungsberechtigungen für Websites entzieht, die Google Safe Browsing als missbräuchlichdent. Außerdem bietet Chrome auf Android eine Ein-Klick-Abmeldefunktion für alle Benachrichtigungen, unabhängig davon, ob diese als problematisch gemeldet wurden oder nicht. Aktuell ist die Funktion nur für Android verfügbar, da dort die meisten Spam-Benachrichtigungen eingehen. Google deutete jedoch eine mögliche Ausweitung an: „Wir werden eine Ausweitung auf andere Plattformen in Zukunft prüfen“, so das Unternehmen.

Das Beste an dieser neuen Funktion ist ihre vollständigematic. Im Gegensatz zu anderen Alternativen müssen Nutzer Filter, Einstellungen und weitere Konfigurationen mit Schlüsselwörtern manuell eingeben. Nutzer müssen ihre Schutzmaßnahmen zudem an die immer raffinierteren Betrugsmaschen anpassen. Das bedeutet: Sollten Betrüger etwas Verdächtiges tun, warnt Chrome den Nutzer, bevor sie aktiv werden können. Angesichts des zunehmenden Benachrichtigungsbetrugs soll dieser neue Ansatz Nutzern helfen, solche Tricks zu erkennen.

Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS