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Chinesische KI-Videomodelle erlangen weltweite Aufmerksamkeit, da der Markt immer umkämpfter wird

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Chinesische KI-Videomodelle rücken im Zuge des wachsenden Wettbewerbs immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit.
  • Chinesische Technologieunternehmen haben ihre Bemühungen im Bereich KI-generierter Videotools verstärkt und sich damit als wichtige Akteure auf diesem Gebiet positioniert, das sich noch in der Anfangsphase befindet. 
  • Kling AI, entwickelt von Kuaishou, einer Kurzvideo-Plattform, wandelt Text oder Standbilder in Videoinhalte um.
  • Wei Xiong, Internetanalyst bei UBS Securities, glaubt, dass die KI-gestützte Videogenerierung das Potenzial hat, die Content-Branche grundlegend zu verändern.

Chinesische Technologieunternehmen nutzen den riesigen Videomarkt des Landes, um mithilfe von KI-Tools automatisiert Werbung, Filmclips und Kurzvideos zu schalten. Kling AI, entwickelt von der Kurzvideo-Plattform Kuaishou, zählt weltweit zu den führenden Anbietern in der Umwandlung von Text oder Standbildern in Videoinhalte. 

Laut Kuaishou wird Kling AI bereits von über 20.000 Unternehmen, darunter Werbetreibende und Animationsstudios, eingesetzt. Auf der kürzlich in Shanghai stattgefundenen World Artificial Intelligence Conference (WAIC) präsentierte Kling 2.1, das KI-generierte Grafiken mit Soundeffekten versehen kann. Wei Xiong, Internetanalyst bei UBS Securities, erklärte, dass die KI-gestützte Videogenerierung das Potenzial habe, die Content-Branche grundlegend zu verändern, indem sie die Produktionseffizienz steigert, kreative Hürden abbaut und neue Monetarisierungsmodelle erschließt.

Chinesische Startups fordern Googles Video-KI-Tools mit Topmodels heraus 

, die Muttergesellschaft von TikTok ByteDance, dominiert den Markt für KI-Videomodelle. Das KI-Forschungsunternehmen Artificial Analysis listet ByteDance-Tools auf Platz eins und drei der fünf besten Text-zu-Video-Modelle der letzten zwei Monate. Google-Modelle belegten die Plätze zwei und vier, Kling AI den fünften.  

Wei Xiong ist überzeugt, dass chinesische Unternehmen trotz zunehmender internationaler Konkurrenz weiterhin eine führende Rolle in diesem Bereich einnehmen. Er räumte die aktuellen Einschränkungen KI-generierter Videos ein, darunter die Cliplänge, die Bewegungskonsistenz und die Kontrolle der Nutzer über die Ausgabe. 

Zeng Yushen, die operative Leiterin von Kling AI, erklärte, das KI-Modell von Kling AI sei nicht auf inländische Nutzer beschränkt. Internationale Märkte wie Japan, Südkorea und Europa würden zunehmend zu wichtigen Fokusgebieten. In einem Exklusivinterview mit CNBC sagte sie, man habe beobachtet, dass große KI-Modelle immer globaler würden, sodass die Nutzer sich nicht mehr für das Herkunftsland des Produkts interessierten. 

Kling AI erwirtschaftete im ersten Quartal 2025 über 150 Millionen Yuan (20,8 Millionen US-Dollar) Umsatz, und die täglichen Ausgaben auf der Plattform erreichten im selben Zeitraum 30 Millionen Yuan. Die Ergebnisse des zweiten Quartals wurden noch nicht veröffentlicht, das Unternehmen bestätigte jedoch, dass Nutzer das Tool abonnieren und Guthaben für die Videoerstellung erwerben können. Yushen lehnte es ab, die Kosten für das Training der KI-Modelle von Kling offenzulegen. 

Vidu, ein konkurrierendes Startup aus Peking (Shengshu), wurde vor etwa einem Jahr weltweit eingeführt. Bis März 2025 rechnet das Unternehmen mit jährlichen Einnahmen von 20 Millionen US-Dollar durch Abonnements.

Chinesische Startups treiben die KI-Videoinnovation in verschiedenen Branchen voran

Triolo, Partner einer Beratungsfirma, stellte fest, dass chinesische Unternehmen KI-Videotools branchenübergreifend einsetzen. Die StartupsdentSchwachstellen, für deren Lösung Unternehmen bereit sind zu zahlen, was zu effektiveren KI-Anwendungen führt. Er nannte als Beispiel 3DStyle, ein chinesisches Startup, das KI nutzt, um Kleidungsstile zu entwerfen und diese in die automatisierte, internetbasierte Fertigung zu integrieren.  

Auch Amazon, Google und Microsoft sind aktiv im Markt für KI-Videotools. OpenAI stellte seinen Videogenerator Sora den ChatGPT-Nutzern im Dezember letzten Jahres vor, fast ein Jahr nach der ersten Vorstellung des Modells. Kling AI ging trotz der früheren Ankündigung im Juni 2024 an die Börse – noch vor Sora. 

Diese Woche stellte Alibaba Wan 2.2, die neueste Version seines Videogenerierungsmodells. Wan 2.2 ermöglicht die Steuerung von Beleuchtung, Tageszeit, Bildgröße und Kamerawinkel. Die Open-Source-Software Wan wurde seit Februar 5,4 Millionen Mal von den Plattformen Hugging Face und ModelScope (China) heruntergeladen. 

Tencent hat kürzlich vorgestellt , das Mesh-basierte 3D-Generierung für die Spieleentwicklung nutzt. Daniel Ahmad von Niko Partners erklärte, dass das Modell die Spieleentwicklungsteams von Tencent unterstützt und deren Ziel, führend in der Spieleentwicklung zu sein, widerspiegelt. 

Niko Partners gab bekannt, dass über die Hälfte der chinesischen Spielestudios KI einsetzen, um Kosten und Entwicklungszeit zu reduzieren. Ahmad warnte jedoch davor, dass eine mangelhafte Integration von KI-generierten Inhalten in manchen Fällen zu negativen Reaktionen führen könnte.

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