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Chinas führende Zeitung fordert die Regierung auf, Kryptowährungen zu verbieten

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Chinas juristische Tageszeitung
  • Chinas führende juristische Zeitung fordert ein strengeres Vorgehen gegen Kryptowährungen.
  • Kryptowährungen werden als „versteckte Kanäle“ für Bestechung und Korruption genutzt.
  • Legal Daily unterstreicht die Notwendigkeit einer gerichtlichen Überprüfung von Transaktionen mit virtuellen Währungen.

Chinas einflussreichste juristische Zeitung, die „Legal Daily“, herausgegeben von der Zentralen Kommission für politische und rechtliche Angelegenheiten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), hat einen dringenden Appell für ein härteres Vorgehen gegen Kryptowährungen veröffentlicht und deren Verwendung bei Korruption und Bestechung hervorgehoben. Diese Forderung steht im Einklang mit Chinas andauerndem Kampf gegen Korruption und spiegelt die unnachgiebige Haltung der Regierung zur Kontrolle und Regulierung digitaler Währungen wider.

Der Kampf gegen versteckte Bestechungskanäle

Die Ausgabe von Legal Daily, die diese Diskussion auslöste, enthielt Erkenntnisse von Rechtswissenschaftlern auf der Tagung der China Integrity and Legal Research Association. Im Mittelpunkt standen moderne Formen der Korruption, insbesondere die Nutzung von Kryptowährungen undtronGeschenkkarten als Mittel zur Bestechung.

Die Veröffentlichung hob die Ansichten von Zhao Xuejun, einem Dozenten an der juristischen Fakultät der Universität Hebei, hervor, der diese digitalen Vermögenswerte als „versteckte Kanäle“ für Korruption bezeichnete. Er wies darauf hin, dass solche Vermögenswerte leicht über Grenzen hinweg transferiert und in materielles Vermögen umgewandelt werden können, was eine erhebliche Herausforderung für die Korruptionsbekämpfung darstellt.

Professor Mo Hongxian von der Juristischen Fakultät der Universität Wuhan kritisierte Bitcoin wegen seiner Anonymität und der Schwierigkeit trac, was es zu einem beliebten Werkzeug für illegale Aktivitäten mache. Obwohl China virtuelle Währungen nicht anerkennt, sind diese Transaktionen ins Visier der Justiz geraten und erfordern daher verstärkte Kontrollen.

Blockchain, ja; Krypto, nein

Chinas Verhältnis zu digitalen Währungen ist komplex. Einerseits nutzt das Land die Blockchain-Technologie für Anwendungen wiedentIdentitätsprüfung. Andererseits verfolgt es eine konsequent restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen. Die Entwicklung des digitalen Yuan (e-CNY), der sich zwar noch in der Pilotphase befindet, aber bereits Transaktionen im Wert von fast 250 Milliarden US-Dollar verzeichnet hat, unterstreicht Chinas Engagement für die Digitalisierung seiner Währung nach eigenen Vorstellungen.

Der Artikel im Legal Daily erscheint kurz nach Warnungen der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und der Staatlichen Devisenverwaltung vor der Verwendung von Stablecoins wie Tether bei illegalen Devisentransaktionen. Dies steht im Einklang mit Chinas umfassenderer Strategie, die Verbreitung unregulierter digitaler Währungen einzudämmen, die das Land als Bedrohung seiner wirtschaftlichen Stabilität und Souveränität ansieht.

Die Achterbahnfahrt der Kryptowährung in China

Chinas Haltung zu Kryptowährungen war eine Achterbahnfahrt. Einst ein globales Zentrum für Bitcoin -Handel und -Mining, erlebte das Land einen drastischen Wandel, als die Regierung mit der Kontrolle der Verbreitung von Kryptowährungen zu kämpfen hatte. Die Sorge vor deren Potenzial zur Entwertung und Verdrängung der Fiatwährung führte zu strengen Maßnahmen, die im September 2021 in einem vollständigen Verbot nicht staatlich genehmigter Kryptowährungen gipfelten.

Vor dem Verbot dominierte China Bitcoin -Mining-Markt, doch die Repressionen der Regierung führten zu einem deutlichen Rückgang des chinesischen Anteils an den globalen Mining-Aktivitäten. Das Verbot hatte zudem einen Dominoeffekt auf verwandte Unternehmen: Bekannte Plattformen wie Bishijie und BTCChina stellten ihre Aktivitäten in Festlandchina ein.

Trotz des Verbots ist Chinas Interesse an digitalen Währungen ungebrochen. Die Entwicklung des e-CNY durch die Chinesische Volksbank belegt dies. Der Ansatz der Zentralbank, wie in einem Arbeitspapier dargelegt, zielt darauf ab, die Nachfrage nach digitalem cash und das Bedürfnis nach Anonymität bei kleinen Transaktionen mit der Notwendigkeit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Einklang zu bringen.

Während sich China auf das digitale Währungszeitalter vorbereitet, blickt die Welt gespannt zu. Die strenge Kontrolle der Regierung über digitale Vermögenswerte und ihre Pionierarbeit bei der Einführung einer offiziellen Digitalwährung könnten einendent für andere Nationen schaffen, die mit den komplexen Regulierungsfragen von Kryptowährungen zu kämpfen haben. Auch wenn die Zukunft von Krypto in China weiterhin Gegenstand von Spekulationen und Debatten ist, steht fest, dass das Land in der digitalen Währungslandschaft seinen eigenen, einzigartigen Weg beschreitet.

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