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Der chinesische Konzern BYD erwirtschaftet im ersten Quartal 2025 1,3 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit erneut Tesla

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Der chinesische Konzern BYD erwirtschaftet im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit erneut Tesla.
  • BYD erzielte im ersten Quartal 2025 einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Teslas 409 Millionen US-Dollar.
  • Das Unternehmen verkaufte fast 1 Million Autos und peilt in diesem Jahr 5,5 Millionen an.
  • Trumps Autozölle werden BYD nicht betreffen, da das Unternehmen in den USA keine Pkw verkauft.

BYD meldete für das erste Quartal 2025 einen Nettogewinn von 9,15 Milliarden Yuan und übertraf damit Tesla zum zweiten Mal in weniger als einem Jahr.

Die Zahl übertraf die Analystenprognose von 8,1 Milliarden Yuan. Teslas Ergebnis für das erste Quartal? Schwache 409 Millionen US-Dollar, die Anfang der Woche veröffentlicht wurden. BYDs Leistung verschaffte Chinas meistverkaufter Automarke einen Vorsprung nicht nur bei den Stückzahlen, sondern auch beim Gewinn.

BYD erzielte von Januar bis März einen Umsatz von 170,36 Milliarden Yuan. Das entspricht einem Anstieg von 36 % gegenüber dem gleichen Quartal im Jahr 2024.

Doch trotz dieses Wachstums verfehlte das Unternehmen die Umsatzprognosen der Analysten. Der Gewinn hingegen blieb unverändert. Diese Zeit – üblicherweise eine Phase der Abschwächung für chinesische Autohersteller aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes – traf BYD diesmal nicht so hart wie sonst.

BYD umgeht das US-Zollrisiko und erschließt neue Märkte

Der Pkw-Absatz im Quartal erreichte fast eine Million Einheiten und brachte BYD damit dem Jahresziel von 5,5 Millionen verkauften Fahrzeugen, darunter 800.000 für den Export, einen Schritt näher. Das Unternehmen lässt sich von Donald Trumps Autozöllen nicht beirren. Trump, der nun wieder im Weißen Haus sitzt, hat erneut Zölle auf ausländische Autohersteller verhängt. BYD verkauft jedoch keine Pkw in den USA und sucht daher nach alternativen Absatzmärkten.

Südamerika und Teile Südostasiens sind für BYD vielversprechende Wachstumsmärkte, da die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen dort stetig steigt. Das Unternehmen errichtet zudem ein Werk in Ungarn, dessen Produktion voraussichtlich Ende 2025 anlaufen wird. Da Europa weiterhin kauft und der US-Markt blockiert ist, BYD seinen Fokus verlagern, ohne dabei Verluste zu erleiden.

Auf der dieswöchigen Automesse in Shanghai konnte BYD seine Position gegenüber europäischen Konkurrenten wie BMW und Volkswagen behaupten. Vorgestellt wurden der luxuriöse SUV Yangwang U8L, der Sportwagen Denza Z (eine Konzeptstudie) und die Dynasty-D-Serie. Diese Fahrzeuge sind nicht gerade günstig. Der Vorstoß in den höheren Preissektor deutet auf einen Plan hin, nicht nur den Absatz, sondern auch die Gewinnmargen zu steigern.

Neuer Aktiensplit und Schnellladeakku erregen Aufmerksamkeit

BYD hat diese Woche auch einen Aktiensplit durchgeführt. Für je 10 Aktien erhalten die Anleger 8 Bonusaktien. Zusätzlich werden für je 10 ausgegebene Aktien 12 Kapitalisierungsaktien aus den Rücklagen ausgegeben. Dieser Schritt ähnelt dem Nvidia und Tesla in den letzten Jahren. Tim Hsiao, Analyst bei Morgan Stanley, schrieb, dass diese Strategie BYD helfen könnte, „eine breitere Investorengruppe anzusprechen“.

Kurz vor der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals kündigte BYD ein neues Batteriesystem an. Es ermöglicht eine Reichweite von 400 Kilometern in nur fünf Minuten. Das System kommt in den SUVs Han L und Tang L zum Einsatz. Der Han L ist ab 270.000 Yuan erhältlich, der Tang L ab 280.000 Yuan. Beide Modelle sind ab diesem Monat auf dem Markt.

Der Tang L wurde ebenfalls auf der Shanghai Auto Show ausgestellt. Er ist ein Siebensitzer mit Allradantrieb und in drei verschiedenen Versionen erhältlich. Das Topmodell beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h – genauso schnell wie der Porsche 911.

Die in Hongkong notierten Aktien von BYD schlossen am Freitag 1,7 % höher. Damit stieg der Kursgewinn seit Jahresbeginn auf fast 50 %. Das Unternehmen verzeichnete bereits für 2024 einen Anstieg von 24 % und für 2023 ein Wachstum von 11 %. Die Zahlen sprechen für sich.

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