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UBS prognostiziert, dass Chinas Konjunkturprogramm einen Massenexodus von Krypto-Investoren auslösen wird

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
UBS prognostiziert, dass Chinas Konjunkturprogramm einen Massenexodus von Krypto-Investoren auslösen wird
  • UBS prognostiziert, dass Chinas bevorstehendes Konjunkturprogramm im Wert von 1,5 bis 2 Billionen RMB zu einer Massenflucht von Investoren vom Kryptomarkt hin zu traditionellen Anlageklassen führen wird.
  • Chinas Wirtschaftspaket zielt darauf ab, den Immobilienmarkt zu stabilisieren und der Wirtschaft Liquidität zuzuführen, mit dem Ziel einer Wachstumsrate von 5 %.
  • Hypothekenschuldenentlastung, Zinssenkungen und die Ausgabe von Anleihen sind entscheidende Bestandteile des Konjunkturprogramms, das sich bisher auf insgesamt 7,5 Billionen RMB (1,07 Billionen US-Dollar) beläuft.

Die Schweizer Investmentbank UBS prognostiziert, dass das fiskalische Konjunkturpaket Pekings, dessen Umfang auf 1,5 bis 2 Billionen RMB geschätzt wird, viele Investoren dazu veranlassen wird, sich von Kryptowährungen zu trennen und ihr Kapital in traditionelle Vermögenswerte umzuschichten.

Wang Tao, Chefökonom für China bei UBS, erklärte in einem Bericht, dass Peking möglicherweise mit einer breiter gefassten Zahl arbeitet (zwischen 2 Billionen RMB und 10 Billionen RMB, was 1,6 % bis 8 % des chinesischen BIP entspricht).

Stabilisierung des chinesischen Immobilienmarktes

Die fiskalpolitischen Maßnahmen der chinesischen Regierung scheinen vor allem darauf ausgerichtet zu sein, den Immobilienmarkt zu stabilisieren, der schon seit einiger Zeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

Wang wies darauf hin, dass eine Erhöhung der Konjunkturmaßnahmen unerlässlich sei, um den Abschwung am Immobilienmarkt auszugleichen und das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern wiederherzustellen.

Ein schwacher Immobilienmarkt belastet die Wirtschaft, und ohne eine Finanzspritze könnte sich die Abwärtsspirale fortsetzen.

Wenn es der chinesischen Wirtschaft gelingt, sich zu stabilisieren, könnte sie dank dieser Konjunkturmaßnahmen in den nächsten zwei Jahren um rund 5 % wachsen.

UBS geht davon aus, dass die ersten fiskalpolitischen Maßnahmen direkt nach dem Nationalfeiertag oder um den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten für das dritte Quartal, die am 18. Oktober erwartet werden, erfolgen werden.

Weitere Maßnahmen werden im nächsten Jahr erwartet, möglicherweise im Rahmen der Zentralen Wirtschaftskonferenz im Dezember. Zur Debatte stehen unter anderem fiskalische Expansionen in Höhe von 2 bis 3 Billionen RMB im Jahr 2025.

Hohe Ausgaben für die Erholung

Bislang hat China ein umfassendes Konjunkturpaket im Wert von schätzungsweise 7,5 Billionen RMB (1,07 Billionen US-Dollar) aufgelegt, was etwa 6 % des BIP des Landes entspricht.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören der Erlass von Hypothekenschulden, Liquiditätsspritzen und Zinssenkungen, die alle darauf abzielen, die Wirtschaft wieder in traczu bringen.

Peking verwendet 2,5 Billionen RMB für die Entlastung von Hypothekenschulden, um die Verwaltungskosten für Hausbesitzer, insbesondere für diejenigen, die ein Zweitwohnsitz erwerben, zu senken. 

Die Mindestanzahlung für Zweitkäufer wurde von 25 % auf 15 % gesenkt, alles in dem Bestreben, den Wohnungsmarkt wieder in Schwung zu bringen.

Die Chinesische Volksbank (PBOC) hat außerdem den Mindestreservesatz (RRR) um 0,5 Prozentpunkte gesenkt, wodurch rund 1 Billion RMB in die Wirtschaft gepumpt werden.

Je nach Marktlage könnte es noch zu einer weiteren Senkung um 0,25 bis 0,5 Prozentpunkte kommen. Darüber hinaus wurden die Zinssätze für siebentägige und mittelfristige Kredite um 0,2 bis 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Die Unterstützung der lokalen Regierungen hat ebenfalls Priorität; hierfür wurden 2 Billionen RMB für spezielle Staatsanleihen bereitgestellt, die darauf abzielen, die Konsumausgaben anzukurbeln und die regionale Wirtschaft über Wasser zu halten.

Die großen staatlichen Banken sollen im Rahmen einer Rekapitalisierung in Höhe von 1 Billion RMB unterstützt werden, damit sie trotz des wirtschaftlichen Drucks weiterhin Kredite vergeben können.

Das letzte Mal, als China derart umfangreiche Konjunkturprogramme auflegte, war während der Finanzkrise 2008. Damals konzentrierten sich die Maßnahmen auf Infrastruktur und Sozialausgaben.

Damals setzte China 4 Billionen RMB frei, was etwa 13 % seines damaligen BIP entsprach und im Jahr 2009 zu einer BIP-Wachstumsrate von 9,2 % führte.

Die Gelder halfen, das Land vor den schlimmsten Auswirkungen der globalen Rezession zu schützen, und die schnelle Erholung sendete ein klares Signal, dass Peking weiß, wie man seine Wirtschaft steuert.

Im Jahr 2020 reagierte China auf die COVID-19-Pandemie mit einem weiteren massiven Konjunkturpaket. Dieses hatte einen Wert von 3,6 Billionen RMB, umgerechnet etwa 510 Milliarden US-Dollar, was 2,5 % des chinesischen BIP entsprach.

Und obwohl es zur Stabilisierung der Wirtschaft beitrug, waren die langfristigen Auswirkungen weitaus wenigermatic.

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