Die chinesische Zentralbank erklärt Kryptowährungen für illegal und warnt vor Stablecoins.

- China bestätigte, dass alle Kryptowährungen und Stablecoins illegal sind und keinen Rechtsstatus besitzen.
- Offizielle Stellen warnen davor, dass Kryptospekulationen wieder aufkommen und Verbrechen wie Betrug und Geldwäsche befeuern könnten.
- Die Zentralbank wies alle Behörden an, die Durchsetzung der Gesetze zu verschärfen und bei der Verhinderung illegaler Kryptowährungsaktivitäten zusammenzuarbeiten.
Die chinesische Zentralbank hat ihre harte Linie gegenüber Kryptowährungen und Stablecoins bekräftigt und erklärt, dass allen „virtuellen Vermögenswerten“ ein Rechtsstatus fehle. Gleichzeitig erneuerte sie ihre Zusagen, dasVorgehengegen damit verbundene Aktivitäten zu intensivieren.
Bei einem hochrangigen Koordinierungstreffen am 28. November erklärte die Chinesische Volksbank (PBOC), dass virtuelle Währungen, einschließlich Stablecoins, nicht als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet werden können und dass jeglicher Handel oder Finanzgeschäfte mit ihnen als illegale Finanzaktivitäten gelten.
Zu den prominenten Persönlichkeiten, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, gehörten Vertreter des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit, der Cyberspace-Administration Chinas sowie des Zentralen Büros für Finanzstabilität und Entwicklung und des Obersten Volksgerichtshofs.
Die PBOC warnt vor dem Wiederauftreten von Spekulationen mit virtuellen Währungen
Im Verlauf des Treffens würdigte die Zentralbank dass alle Gruppen in den vergangenen Jahren ihr Engagement für die strikte Einhaltung der Beschlüsse des Zentralkomitees der KPCh und des Staatsrats unter Beweis gestellt hätten.
Es wurde außerdem darauf hingewiesen, dass diese Gruppen strenge Maßnahmen gegen virtuellen Währungen den Handel und die Spekulation mit virtuellen Währungen ergriffen haben. Die Chinesische Volksbank erließ diese Verordnung im Jahr 2021 in Zusammenarbeit mit zehn anderen Behörden.
Diese offizielle Regierungsmitteilung, die im chinesischen Rechtssystem als wichtige Verwaltungsvorschrift gilt, definiert bestimmte Aktivitäten, wie den Handel mit und den Tausch von Kryptowährungen, eindeutig als illegale Finanzgeschäfte. Sie warnt zudem vor Transaktionen mit Kryptowährungen und stuft diese als rechtlich unsicher ein.
Da alle Gruppen dieser Regelung folgen, stellte die Zentralbank fest, dass dieser Schritt die Bewältigung von Herausforderungen auf dem Markt für virtuelle Währungen ermöglicht und zu bedeutenden Erfolgen geführt hat.
Quellen aus dem Umfeld der PBOC warnten jedoch, dass die Spekulation mit Kryptowährungen in letzter Zeit wieder zugenommen habe. Diese Ankündigung sorgte für Unruhe, da Bedenken hinsichtlich illegaler Aktivitäten , die neue Herausforderungen für ein effektives Risikomanagement darstellen.
Während des Treffens versuchten die Verantwortlichen, die Kontroverse zu entkräften, indem sie argumentierten, dass virtuelle Währungen keinen vergleichbaren Rechtsstatus wie traditionelles Geld besäßen. Zudem behaupteten sie, dass virtuelle Währungen kein gesetzliches Zahlungsmittel seien und daher nicht als solche auf dem Markt behandelt werden sollten.
Ihre Argumentation betraf auch Aktivitäten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen, da diese als illegale Finanzgeschäfte galten. Zur Untermauerung ihrer Argumentation führten sie an, dass Stablecoins, eine Form virtueller Währungen, die Anforderungen zurdentund zur Verhinderung von Geldwäsche nicht erfüllen.
Dies gab Anlass zur Sorge, wie Kriminelle sie für illegale Aktivitäten wie Spendenbetrug, ungesetzliche grenzüberschreitende Geldtransfers und Geldwäsche nutzen könnten.
Die Zentralbank fordert alle Organisationen nachdrücklich auf, Maßnahmen gegen virtuelle Währungen zu ergreifen.
Zum Abschluss des Treffens wurden alle Organisationen eindringlich aufgefordert, sich an die Leitlinien von Xi Jinpings Ideen zum Sozialismus chinesischer Prägung für eine neue Ära zu halten. Sie wurden außerdem verpflichtet, den Geist des XX. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas und seiner nachfolgenden Treffen vollständig umzusetzen.
Um den Herausforderungen im Finanzsektor zu begegnen, erinnerte die Zentralbank die Teilnehmer daran, dass Maßnahmen zur Risikoprävention und -kontrolle weiterhin im Mittelpunkt stehen sollten.
Für virtuelle Währungen erklärte die PBOC, dass Maßnahmen gegen virtuelle Währungen und Aktionen zur Bekämpfung illegaler Finanzaktivitäten im Zusammenhang damit aktiv umgesetzt werden müssen.
Um die Herausforderungen im Zusammenhang mit virtuellen Währungen wirksam zu bewältigen, betonte die Zentralbank die Notwendigkeit verbesserter Teamarbeit und Zusammenarbeit. Sie hob außerdem hervor, dass jede Organisation ihren Fokus auf Kernbereiche richten muss, wie beispielsweise den Informations- und Geldfluss, ihre Regeln und Gesetze verbessern, Informationen effektiver austauschen und ihre Überwachungskompetenzen stärken muss.
Darüber hinaus waren sie verpflichtet,trongegen illegale und kriminelle Aktivitäten vorzugehen, die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität zu gewährleisten und die Eigentumsrechte der Bevölkerung zu schützen.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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