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China nimmt erste Festnahmen im Zusammenhang mit ChatGPT-gestütztem Ransomware-Angriff vor

VonGlory KaburuGlory Kaburu
Lesezeit: 2 Minuten
ChatGPT-gestützte Ransomware

  • China hat die ersten Verhaftungen im Zusammenhang mit der Nutzung von ChatGPT für Ransomware-Angriffe vorgenommen, was die Besorgnis über KI-Kriminalität widerspiegelt.
  • Der Fall verdeutlicht Chinas restriktive Haltung gegenüber ausländischer KI wie ChatGPT inmitten des breiteren KI-Wettlaufs.
  • Generative KI verbreitet sich rasant und wirft weltweit rechtliche Fragen im Zusammenhang mit geistigem Eigentum und Missbrauch auf.

EindentUnternehmen in Hangzhou, China, wurde kürzlich Opfer eines Ransomware-Angriffs, der mit Hilfe von ChatGPT verübt wurde. Dies führte zu den ersten Verhaftungen im Land im Zusammenhang mit dem KI-Chatbot.

Chinesische Behörden gaben die Festnahme von vier Cyberkriminellen Ende letzten Monats bekannt – zwei in Peking und zwei in der Inneren Mongolei. Die Verdächtigen gestanden, ChatGPT genutzt zu haben, um Ransomware-Code zu optimieren, Netzwerkscans durchzuführen, Systeme zu infiltrieren, Schadsoftware zu verbreiten und Lösegeld zu erpressen.

Bei dem Angriff selbst wurden die Netzwerke des Unternehmens durch Ransomware blockiert, wobei die Kriminellen eine Zahlung von 20.000 Tether-Kryptowährung forderten, um den Zugriff wiederherzustellen.

Ransomware-Nutzung nimmt zu

Ransomware hat sich rasant zu einer der schwerwiegendsten Cyberbedrohungen für Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen weltweit entwickelt. Die Schadsoftware verschlüsselt Dateien und Systeme und macht sie so lange unzugänglich, bis ein Lösegeld gefordert wird.

Die durch Ransomware verursachten Schäden beliefen sich im Jahr 2021 weltweit auf über 20 Milliarden US-Dollar. Allein in China nahmen die Angriffe in diesem Jahr um 13 % zu; dort erbeuteten Cyberkriminelle über 1,6 Milliarden US-Dollar an Lösegeld.

Die Verhaftungen markieren das erste Mal, dass ChatGPT in einen chinesischen Ransomware-Fall verwickelt ist. Der Chatbot selbst war jedoch wahrscheinlich nicht direkt an dem Angriff beteiligt.

Stattdessen gaben die Angeklagten zu, die Sprachverarbeitungsfunktionen von ChatGPT genutzt zu haben, um ihren Malware-Code zu optimieren. Dank der dialogorientierten Natur der KI lassen sich Ransomware-Programme durch Feedback und Verbesserungsvorschläge unkompliziert optimieren.

Der Zugriff auf ChatGPT ist in China eingeschränkt

ChatGPT erfreut sich weltweit immenser Beliebtheit, unterliegt aber in China Beschränkungen. Der Entwickler OpenAI hat den Zugriff auf den Chatbot für IP-Adressen vom chinesischen Festland gesperrt.

Einige Nutzer umgehen die Beschränkungen mithilfe von VPNs, die außerhalb Chinas registriert sind. Die rechtlichen Risiken für Unternehmen, die solche Dienste anbieten, sind jedoch unklar.

Die Behörden warnen davor, dass ChatGPT bei breiter Zugänglichkeit potenziell „Straftaten begehen und Gerüchte verbreiten“ könnte. Das Interesse an der KI ist jedoch weiterhin hoch, und Technologieunternehmen wetteifern um die Entwicklung von Konkurrenzprodukten zu OpenAIs Erfolgsprodukt.

Generative KI ermöglicht auch die Erstellung überzeugender Deepfakes, mit denen die chinesische Polizei diesen Sommer bei einer Razzia gegen Kreditbetrug konfrontiert wurde.dentder offenkundigen Gefahren dieser Technologie prüfen Regulierungsbehörden weltweit, wie sie am besten darauf reagieren können.

Bedenken hinsichtlich KI-generierter Malware

ChatGPT erlangte Bekanntheit durch seinen natürlichen Gesprächston und seine eloquenten, menschenähnlichen Antworten zu den meisten Themen. Seine fortgeschrittenen Sprachkenntnisse machen es jedoch auch gefährlich effektiv für schädliche Zwecke wie die Optimierung von Malware.

Cybersicherheitsforscher deckten auf, wie einfach ChatGPT gefälschte Phishing-Seiten, Schadcode und andere Bedrohungen generieren kann. Mit simplen Eingaben erzeugt die KI ausgeklügelte Ransomware, die so zugeschnitten ist, dass sie nicht erkannt wird.

Und Chatbots wie ChatGPT vergessen nie, was sie gelernt haben. Das angesammelte Wissen verbessert ihre Fähigkeiten im Programmieren von Schadsoftware, im Hacken von Systemen und im Täuschen von Zielen zusätzlich.

Die generative Natur der KI birgt weitreichendere Risiken

Neben Software-Schwachstellen bergen KI-Chatbots auch Risiken im Bereich der Desinformation. Ihre überzeugend menschenähnlichen Texte können soziale Netzwerke und Websites mit falschen, glaubwürdig wirkenden Inhalten überschwemmen.

Generative KI ermöglicht ebenso die Erstellung von Deepfake-Audio-/Videodateien und geklonten Stimmen für Betrugszwecke. Identitätsdiebstahl und gefälschte Prominenten-Medien stellen mit dem technologischen Fortschritt große Bedrohungen dar.

Zudem bestehen weiterhin rechtliche und ethische Probleme im Zusammenhang mit Trainingsdatensätzen für KI und deren Eigentumsrechten. Systeme wie ChatGPT verarbeiten riesige Mengen urheberrechtlich geschützter Bücher, Artikel, Lieder, Bilder und anderer Inhalte ohne Zustimmung der Nutzer.

Mit dem exponentiellen Wachstum der Fähigkeiten generativer KI steigt auch ihr Schadenspotenzial in den falschen Händen stetig an. Sorgfältige Regulierung und erhöhte Wachsamkeit im Bereich der Cybersicherheit können jedoch dazu beitragen, neu auftretende Bedrohungen einzudämmen

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