Die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, lobte den Einsatz der Blockchain-Technologie in der russischen Wirtschaft für die Zukunft.
Nabiullina erwähnte, dass die Blockchain zwar noch eine sich entwickelnde Technologie sei, aber durchaus ihren Platz in den russischen Finanzangelegenheiten habe und defiein aktiver Akteur bei den nationalen Bemühungen um die Digitalisierung der Wirtschaft sein werde.
Tatsächlich erwähnte der Chef der russischen Zentralbank, dass die Nutzung der Technologie als Ganzes, im Hinblick auf die nationale Währung, durchaus funktionieren könnte, aber wenn es um einzelne Vermögenswerte geht, dann könnte es zu einigen größeren Problemen kommen.
Nabiullina ging nicht auf die bevorstehende Regulierung von Kryptowährungen im Land ein, aber ihren Aussagen zufolge kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie eine überzeugte Befürworterin des neuen Sandbox-Modells ist.
Die Einführung von Kryptowährungen in der russischen Wirtschaft ist nicht so revolutionär, wie man vielleicht annehmen könnte. Viele russische Bürger betreiben Mining-Farmen oder besitzen diverse Krypto-Assets. Sollte die Bank diesen Investoren entgegenkommen, würde dies sicherlich Aufmerksamkeit erregen.
Die Gerüchte über die Einführung einer goldgedeckten Kryptowährung durch die Zentralbank wurden bereits dementiert, da die Bank sich weigert, sich zu diesem Thema zu äußern, da es sich um eine subjektive Angelegenheit handle.
Aus Nabuillinas Äußerungen lassen sich jedoch einige Schlüsse ziehen: Obwohl das Interesse daran vorhanden ist, bietet die Blockchain schlichtweg nicht genügend Sicherheit und Flexibilität, um sie auf nationaler Ebene umzusetzen.
Kryptowährungen der russischen Zentralbank