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Celsius verlagert nach SEC-Feedback den Fokus auf Bitcoin Mining

VonBrian KoomeBrian Koome
Lesezeit: 2 Minuten
Celsius
  • Celsius hat angekündigt, sein Kerngeschäft auf Bitcoin Mining auszurichten.
  • Celsius beantragte im Juli 2022 zunächst Gläubigerschutz nach Chapter 11 beim US-Konkursgericht für den südlichen Bezirk von New York.
  • Celsius plant, das Unternehmen „Mining NewCo“ in den USA an die Börse zu bringen. 

In einer bedeutenden strategischen Neuausrichtung Kryptowährungskreditunternehmen Celsius angekündigt, sein Kerngeschäft künftig auf Bitcoin Mining auszurichten. Dies gab das Unternehmen in einer Erklärung vom 20. November bekannt. Die Entscheidung erfolgte als Reaktion auf Rückmeldungen der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und in Absprache mit dem Gläubigerausschuss, während sich Celsius in einem komplexen Insolvenzverfahren befindet.

Der Umstrukturierungsplan priorisiert das Bitcoin Mining

Celsius beantragte im Juli 2022 Gläubigerschutz nach Chapter 11 beim US- Konkursgericht für den südlichen Bezirk von New York, nachdem Auszahlungen auf der Plattform vorübergehend ausgesetzt worden waren. Im Juli 2023 reichte die US-Börsenaufsicht SEC daraufhin Klage gegen Celsius und den ehemaligen CEO Alex Mashinsky ein. Ihr wurden irreführende Sicherheitsversprechen im Zusammenhang mit dem „Earn Interest Program“ des Unternehmens vorgeworfen. 

Diese Entwicklung führte zur Verhaftung von Alex Mashinsky durch das US-Justizministerium. Ihm werden Wertpapierbetrug, Warenbetrug und Überweisungsbetrug vorgeworfen. Mashinsky befindet sich derzeit gegen eine Kaution von 40 Millionen US-Dollar in Haft; sein Prozess ist für September 2024 angesetzt.

Gemäß dem ursprünglich von Celsius vorgeschlagenen Restrukturierungsplan beabsichtigte das Unternehmen, bestimmte Vermögenswerte an eine Gesellschaft namens „Fahrenheit NewCo“ zu übertragen. Die jüngste Ankündigung deutet jedoch darauf hin, dass Celsius einige dieser Vermögenswerte behalten wird. Stattdessen wird sich die „NewCo“ vorrangig auf Bitcoin Mining konzentrieren und damit von ihrem bisherigen Schwerpunkt auf Staking abrücken.

Der Einfluss der SEC und das öffentliche Eigentum

Celsius nannte das Feedback der SEC als Auslöser für diesen strategischen Kurswechsel. Obwohl in der Ankündigung keine konkreten Details des Feedbacks offengelegt wurden, unterstreicht es doch die regulatorische Überwachung und die sich wandelnde Landschaft, mit der Kryptowährungsunternehmen konfrontiert sind. Die Entscheidung, sich auf Bitcoin Mining zu konzentrieren, steht im Einklang mit dem sich verändernden regulatorischen Umfeld und könnte Celsius eine solidere Position in der Branche sichern.

Celsius plant außerdem, die „Mining NewCo“-Gesellschaft in den USA an die Börse zu bringen. Diese neue Gesellschaft wird im Besitz der Celsius-Kunden sein, was potenziell ein Gefühl der Mitbestimmung und eine Angleichung der Interessen innerhalb der Nutzerbasis des Unternehmens fördern kann.

Angesichts dieser Entscheidung Celsius in den kommenden Wochen beim Insolvenzgericht einen Antrag auf Genehmigung von Änderungen des bestehenden Restrukturierungsplans einzureichen. Das Unternehmen zeigte sich zuversichtlich, dass diese Änderungen keine erneute Vorlage des Plans erforderlich machen würden. Daher hält Celsius an seinem geplanten Zeitplan für den Beginn der Gläubigerausschüttungen fest, der Januar 2024 vorsieht.

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Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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