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Können Optionsmärkte die Bitcoin-Erholung stoppen?

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
Lesezeit: 2 Minuten
Können Optionsmärkte die Bitcoin-Erholung stoppen?
  • Bei BTC war die Volatilität begrenzt, da auf Deribit Optionen im Wert von 3,3 Milliarden Dollar verfielen, bei ETH waren es 900 Millionen Dollar.
  • IBIT-Optionshändler sind optimistischer in Bezug auf BTC als Krypto-Einsteiger.
  • BTC und ETH suchen noch nach einer Richtung, da sich die Liquidität für Short- und Long-Positionen in einer neuen Spanne wieder aufgebaut hat.

Der Verfall der wöchentlichen BTC- und ETH-Optionen am 3. Oktober stellt einen potenziellen Risikofaktor für den aktuellen Bullenmarkt dar. Auch das nächste Ereignis am 10. Oktober wird im Hinblick auf mögliche Volatilität genau beobachtet. 

Optionsmärkte könnten kurzfristig Druck auf den Bitcoin-Kurs ausüben. Am 3. Oktober verfielen auf Deribit Bitcoin-Optionen im Wert von insgesamt 3,3 Milliarden US-Dollar, was die jüngste Erholung des Kryptomarktes bremste. 

Das Event war im Vergleich zum 22-Milliarden-Dollar- Verfallstermin Ende September kleiner, dennoch versuchten Händler, die Kurse in Richtung maximaler Schmerzgrenzen zu treiben. Der Einfluss von Deribit-Optionen nimmt ebenfalls ab, da sich ein größerer Teil des Handelsvolumens auf BlackRocks IBIT-Plattform verlagert. Mit einem offenen Interesse von über 38 Milliarden Dollar und einer deutlich größeren Preisspanne übertraf IBIT Deribit, was auf eine optimistischere Einschätzung von Bitcoin hindeutet.

Die Deribit-Optionsmärkte weisen weiterhin ein Höchstniveau an offenen Interessen auf

Die wöchentlichen Optionen wiesen bei einem Verfallsdatum ein maximales Verlustpotenzial von 115.000 US-Dollar für BTC und 4.200 US-Dollar für ETH auf. Die beiden führenden Assets notierten über diesem maximalen Verlustpotenzial. BTC hielt sich vor dem Verfallsdatum über 120.000 US-Dollar, während ETH sich über 4.500 US-Dollar erholte.

Kurz nach dem Verfall der Optionen fiel der Bitcoin-Kurs unter 120.000 US-Dollar, während der Ethereum-Kurs knapp unter 4.500 US-Dollar notierte. Der Markt richtet seinen Blick nun auf den bevorstehenden Optionsverfall, wobei laut CoinGlass- Datenbesteht. Versuche, den Bitcoin-Kurs wieder in diesen Bereich zu treiben, könnten in der kommenden Woche zu erhöhter Volatilität führen. 

Insgesamt verfielen BTC-Optionen im Wert von 3,3 Milliarden US-Dollar, während ETH-Optionen lediglich im Wert von 900 Millionen US-Dollar verfielen. Die kleineren wöchentlichen Optionsgeschäfte tragen weiterhin zur Liquiditätssteigerung bei, da der Oktoberhandel eine Veränderung der Marktstimmung erwarten ließ. Eine der Erwartungen für den Verfall der wöchentlichen Deribit-Optionen war ein Kursanstieg, da Händler nicht mehr versuchen, den Preis bis zum maximalen Schmerzniveau zu drücken.

Deribit-Optionen weisen aktuell ein offenes Interesse von 28 Milliarden US-Dollar auf, das bis Ende des Monats aufgrund von Positionsanpassungen der Händler voraussichtlich noch steigen wird. Das offene Interesse ist derzeit höher als die prognostizierten 16 Milliarden US-Dollar für Oktober 2024.

Können die Kryptomärkte ihre Gewinne halten?

Nach einer Woche mit einermatic Erholung blieb der Krypto-Angst- und Gierindex neutral, stieg aber auf 57 Punkte und näherte sich damit dem Gierbereich.

Für Krypto-Experten kann die verfügbare Bitcoin-Liquidität die Preisrichtung signalisieren. Bitcoin bewegte sich in einen höheren Bereich, wobei sich die Long-Liquidität bei 118.000 US-Dollar akkumulierte. Short-Positionen stiegen auf rund 121.000 US-Dollar pro Coin. Bitcoin befindet sich derzeit im mittleren Bereich und kann sich potenziell in beide Richtungen bewegen. 

ETH weist aufgrund von Short-Positionen eine geringere Liquidität auf, während Long-Positionen im Bereich von 4.300 US-Dollar notieren. Diese Positionen könnten zu Versuchen führen, den Preis zu drücken und Liquidationen auszulösen. Trotz der kurzfristigen Schwankungen positioniert sich der Kryptomarkt weiterhin für eine Jahresendrallye.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.

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