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Der kalifornische Generalstaatsanwalt fordert Social-Media- und KI-Giganten auf, gegen Desinformationen im Zusammenhang mit Wahlen vorzugehen

VonChris MurithiChris Murithi
Lesezeit: 2 Minuten,
Kalifornien
  • Bonta fordert Social-Media- und KI-Unternehmen auf, die Verbreitung falscher Wahlinhalte zu stoppen.
  • Das kalifornische Gesetz verbietet Täuschung, Einschüchterung oder Behinderung von Wählern.
  • Durch KI erzeugte Desinformationen gefährden die Integrität der Wahlen im Vorfeld der Wahlen 2024.

Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat Social-Media- und KI-Unternehmen aufgefordert, gegen die Verbreitung von Falschinformationen im Zusammenhang mit den Wahlen vorzugehen. In einem Schreiben an die Verantwortlichen von acht großen Plattformen, darunter Meta, X Corp und OpenAI, erklärte Bonta, dass irreführende Inhalte in Kalifornien gegen geltendes Recht verstoßen und dass schnellstmöglich Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Bontas Schreiben vom 11. September 2024 unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Rolle von KI und sozialen Medien bei der Verbreitung irreführender Informationen im Vorfeld der bevorstehendendent. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Besorgnis über den potenziellen Missbrauch generativer KI zur Erstellung falscher Inhalte, die die Wahlen beeinflussen könnten.

Falsche Wahlinformationen führen Wähler in die Irre.

Bonta erklärte in dem Schreiben, dass Fehlinformationen über Wahlen, etwa falsche Angaben zu Wahlzeiten und -orten, viele Wähler in Kalifornien verwirren könnten. Er erwähnte das erschreckende Beispiel von Wählern in New Hampshire, die im Januar 2024 automatisierte Anrufe von einer KI erhielten, die sich alsdent Biden ausgab und ihnen mitteilte, ihre Stimme werde „keinen Unterschied machen“. Der Generalstaatsanwalt betonte, dass solche Strategien gegen kalifornisches Wahlrecht verstoßen könnten, das die Behinderung, Täuschung und Einschüchterung von Wählern verbietet.

Der Brief thematisiert außerdem die Lockerung der Inhaltsmoderationsrichtlinien auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, was nach Bontas Ansicht die unkontrollierte Verbreitung von Falschnachrichten im Zusammenhang mit Wahlen begünstigt. Er forderte die Unternehmen dringend auf, ihre Mitarbeiter darin zu schulen, rechtswidrige Handlungen zudentund den Strafverfolgungsbehörden zu melden, und betonte, dass ihre Plattformen im Informationsumfeld eine zentrale Rolle spielen.

Kalifornien geht gegen irreführende Wahlpraktiken vor

Bontas Schreiben machten Unternehmen auf ihre Pflichten gemäß dem kalifornischen Wahlgesetz aufmerksam. Es ist rechtswidrig, Wähler einzuschüchtern, falsche Angaben zu Wahlzeit oder -ort zu machen oder das Wählerverhalten durch Drohungen zu beeinflussen. Bontas Schreiben betont, dass diese Aktivitäten unabhängig davon illegal sind, ob sie über soziale Medien oder künstliche Intelligenz verbreitet werden.

Der Generalstaatsanwalt wies zudem auf bestimmte Rechtsvorschriften bezüglich irreführender Audio- und Videomedien hin, insbesondere solcher, die sich an Kandidaten richten. In diesem Zusammenhang defidas kalifornische Recht die Verbreitung absichtlich veränderter Medien als Straftat, die auf Wahlmanipulation abzielt, insbesondere in den 60 Tagen vor einer Wahl. Plattformen, die solche Inhalte ignorieren, können ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden, da diese Praktiken die Fairness des Wahlprozesses beeinträchtigen.

Bontas Schreiben erwähnt auch die laufenden Gerichtsverfahren wegen Wahlbeeinflussung. Anfang 2024 leitete das kalifornische Justizministerium Klagen gegen lokale und landesweite Initiativen ein, die angeblich das Wahlrecht verletzten. So klagte Bonta beispielsweise gegen Fresno County wegen eines Vorschlags, der die Wahlen wichtiger Ämter vomdentabkoppelte. Er schloss sich außerdem einer Reihe anderer Generalstaatsanwälte an, die sich gegen wahlbezogene Maßnahmen in Delaware und Mississippi aussprachen.

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Chris Murithi

Chris Murithi

Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.

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