Der C1-Fonds aus dem Silicon Valley plant bedeutende Investitionen in Animoca Brands und Chainalysis
- Der C1 Fund mit Sitz im Silicon Valley und in den VAE sucht aktiv nach australischen Krypto-Firmen wie Animoca Brands und Chainalysis, um deren Sekundäranteile mit Abschlägen von 50 bis 80 % zu erwerben.
- Der C1 Fund zielt auf Unternehmen mit einem Wert von 300 Millionen Dollar oder mehr ab und ist besonders an Firmen interessiert, die sich in der Series-C-Finanzierungsrunde oder später befinden, wobei die Investitionen zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Dollar liegen.
Der C1 Fund, eine gemeinsame Initiative aus dem Silicon Valley und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sondiert aktiv den australischen Markt. Der Fonds konzentriert sich dabei insbesondere auf etablierte Krypto-Unternehmen, vor allem auf Animoca Brands, ein Unternehmen für Blockchain-Spiele, und Chainalysis, ein führendes Datenanalyseunternehmen. Die Strategie, diein einer Präsentation des Australian Financial Review detailliert beschrieben wird, sieht den Erwerb von Sekundäranteilen an diesen Unternehmen mit erheblichen Abschlägen vor, die 50 bis 80 Prozent unter deren letzter Bewertung liegen.
Der von ehemaligen Coinbase-Anwälten und -Investoren gegründete C1 Fund konzentriert sich auf Unternehmen mit einer Mindestbewertung von 300 Millionen US-Dollar in der letzten Finanzierungsrunde, insbesondere solche in der Serie-C-Finanzierungsphase oder später. Mit einem Investitionsvolumen zwischen 20 und 50 Millionen US-Dollar pro Unternehmen will der Fonds die aktuellen Marktbedingungen, darunter Hyperinflation und steigende Zinsen, nutzen, die nach Ansicht der Investoren zutracBewertungen im Markt für digitale Vermögenswerte geführt haben.
Ansprache von Krypto-Unternehmen mit hohem Wert
Animoca Brands, ehemals an der australischen Börse notiert, zählt zu den Hauptzielen des C1-Fonds. Nach dem Delisting im Jahr 2020 aufgrund von Governance-Problemen und der Beteiligung an Krypto-Aktivitäten hat sich Animoca erholt und im vergangenen Jahr eine Bewertung von 5,9 Milliarden US-Dollar erreicht. Trotz dieses Wachstums plant der C1-Fonds, Aktien zu einem Preis von etwa 0,73 US-Dollar pro Stück zu erwerben – eine Reduzierung um 75 % gegenüber dem Preis der letzten Kapitalerhöhung.
Chainalysis, im Jahr 2022 mit 8,6 Milliarden US-Dollar bewertet, ist bekannt für seine Blockchain-Analyse- und Untersuchungsdienstleistungen und bietet Berichten zufolge rund 30 Millionen Aktien auf dem Sekundärmarkt an, die der C1 Fund mit einem Abschlag von 65 % erwerben möchte. Dieser aggressive Investitionsansatz entspricht der übergeordneten Strategie des Fonds, in verschiedenen Regionen zu investieren und sich dabei auf Blockchain-, Krypto-, Web3- und Fintech-Unternehmen zu konzentrieren.
Markttrends, die Anlagestrategien beeinflussen
Der jüngste Kursanstieg dürfte die Investitionsentscheidungen des C1 Secondaries Fund im Kryptomarkt beeinflusst haben, in dem der Wert von Bitcoinauf über 40.000 US-Dollar gestiegen ist und die gesamte Marktkapitalisierung 1,6 Billionen US-Dollar übersteigt. Dieser Aufschwung bietet Fonds wie C1 eine einzigartige Gelegenheit, Anteile an Krypto-Unternehmen zu vergünstigten Preisen zu erwerben.
Darüber hinaus erlebt der Markt für Non-Fungible Tokens (NFTs) einen signifikanten Boom. Laut einem Bericht von DappRadar erreichte das Handelsvolumen von NFTs im November fast eine Milliarde US-Dollar, wobei der durchschnittliche Transaktionswert im selben Monat im Vergleich zu den Vormonaten um mehr als 100 % gestiegen ist. Dieses wachsende Interesse an NFTs und die insgesamt positive Stimmung am Kryptomarkt sind entscheidende Faktoren für die Anlagestrategie des C1 Fund.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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