ByteDance ist mit seiner neuesten Software Jimeng AI, die Videos aus Text generiert, in den Markt für KI-gestützte Videogenerierung eingestiegen. Mit dieser Veröffentlichung tritt ByteDance, das Mutterunternehmen von TikTok, in direkten Wettbewerb mit anderen Technologieunternehmen und neuen Marktteilnehmern.
Jimeng AI ist ein Modell zur Text-zu-Video-Generierung, das nach der Veröffentlichung von Sora durch OpenAI im Februar dieses Jahres an Popularität gewann. Die App ist seit Kurzem auch im Apple Store erhältlich, nachdem sie bereits im Juli für Android veröffentlicht wurde.
Chinesische Unternehmen stellen konkurrierende Text-zu-Video-Modelle vor
In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte Mira Murati, CTO von OpenAI, dass die öffentliche Veröffentlichung von Sora voraussichtlich im kommenden Jahr erfolgen wird. Diese Neuerscheinung dürfte den Wettbewerb auf dem Markt für generative KI weiter verschärfen. In den letzten Monaten haben auch einige chinesische Unternehmen ihre Text-zu-Video-Modelle veröffentlicht. Kuaishou, ein chinesisches Unternehmen für Video-Apps, brachte Ende letzten Monats sein KI-Modell Kling AI auf den internationalen Markt und hat kürzlich die Beta-Version veröffentlicht.
Das chinesische KI-Unternehmen Zhipu AI veröffentlichte im letzten Monat sein Videogenerierungsmodell Ying. Kurz darauf präsentierte das Startup Shengshu seine Anwendung Vidu und verschärfte damit den Wettbewerb auf dem Markt. Auch Faceu Technology bietet mit CapCut eine weitere beliebte Videobearbeitungsanwendung an.
US-Repräsentantenhaus verbietet ByteDance-Apps auf offiziellen Geräten
Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Repräsentantenhaus plant, alle ByteDance-Apps bis zum 15. August von den vom Haus ausgegebenen Geräten zu entfernen, wie aus einem internen Memo . Diese Anweisung baut auf dem bereits bestehenden Verbot von TikTok auf, das seit Dezember 2022 gilt.
Weitere ByteDance-Apps, die von der neuen Richtlinie betroffen sein werden, sind CapCut, Hypic, Lark und Lemon8. Ursprünglich sollte zunächst die mobile Anwendung deinstalliert und anschließend die Desktop- und Webanwendungen entfernt werden. Catherine Szpindor, Chief Administrative Officer des US-Repräsentantenhauses, erklärte, dass Mitarbeiter, die ByteDance-Apps auf ihren Geräten installiert haben, kontaktiert werden, um sie bei der Entfernung zu unterstützen. ByteDance steht aufgrund seiner Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas unter Druck von US-Gesetzgebern, da das Unternehmen als mögliche Bedrohung für die nationale Sicherheit gilt.

