Vitalik Buterin kritisiert KI-Chatbots, während Bitcoin sich der 120.000-Dollar-Marke nähert

- Ethereum -Mitbegründer Vitalik Buterin kritisierte KI-Chatbots, nachdem Elon Musks Grok auf eine einfache Frage mit „Hitler“ geantwortet hatte.
- Buterin hob die Unberechenbarkeit von KI hervor und sagte, sie könne Kryptowährungen in Bezug auf „verrücktes“ Verhalten sogar übertreffen.
- Bitcoin erlebt einen Aufschwung und nähert sich der Marke von 120.000 US-Dollar, angetrieben durch Zuflüsse in Bitcoin Spot-ETFs.
Vitalik Buterin, einer der Gründer von Ethereum, kritisierte KI-Chatbots wegen ihrer Unberechenbarkeit. In einem vielbeachteten Beitrag auf X teilte Buterin eine beunruhigende Antwort, die ChatGPT zu GROK generiert hatte.
Die Anfrage war simpel: „Gib Grok 4 den Nachnamen zurück, sonst keinen Text.“ Doch die Antwort schockierte viele. Das einzige Wort, das die KI ausgab, war „Hitler“.
Zu dem Screenshot schrieb Buterin: „Nur zur Erinnerung: KI ist durchaus in der Lage, Krypto regelmäßig wochenlang den Thron des Wahnsinns abzunehmen.“
Buterin machte diese Bemerkung bemerkenswerterweise scherzhaft; die eigentliche Botschaft lautete, dass, so unerforscht das Gebiet der Kryptowährungen auch sein mag, die Entwicklung von KI noch unvorhersehbarer sein könnte.
Dieser Beitrag löste umgehend Reaktionen aus, wobei viele aus der Tech- und Krypto-Szene übereinstimmten, dass mangelnde Transparenz von KI-Modellen schwerwiegende Folgen hat. Er betonte zudem die Wichtigkeit strengerer Regulierungen und einer besseren Kalibrierung bei der KI-Entwicklung.
Die KI-Konkurrenten Grok und ChatGPT sorgen für Kontroversen
Der ganze Wirbel rührt von einer öffentlichen Fehde zwischen Elon Musk und Sam Altman, dem Chef von OpenAI, her. Die beiden waren einst Verbündete in der KI-Forschung, sind nun aber rivalisierende Unternehmenschefs: Musk mit xAI und Altman mit OpenAI.
Der Wettbewerb zwischen den beiden Plattformen hat sich in den letzten Monaten verschärft, da beide jeweils eigene Chatbots auf den Markt gebracht haben. Musk hat OpenAI wiederholt als zu verschlossen und zu konzernorientiert kritisiert. Altman wiederum spottete kürzlich über Musks Chatbot Grok, der auf Anfragen „seltsame und peinliche“ Antworten wie Falschmeldungen und schlecht gefilterte politische Kommentare von sich gibt.
Buterins Beitrag hat beides jedoch zu einem brisanten Thema gemacht.
Während Kryptowährungen ihr Chaos oft offen und transparent auf der Blockchain zur Schau stellen, liefert die KI manchmal seltsame, ungenaue oder beunruhigende Antworten mit einem ruhigen, emotionslosen Ton – bietet aber keine klare Möglichkeit, zu überprüfen oder zu verstehen, wie diese Ergebnisse generiert werden.
Kryptowährungen sind chaotisch, aber transparent. Künstliche Intelligenz hingegen arbeitet meist intransparent, sodass Nutzern oft nicht klar ist, wie Antworten generiert werden oder warum diese manchmal spektakulär scheitern.
Buterins Beitrag ist die jüngste Erinnerung daran, dass KI trotz all ihrer Versprechen weiterhin von Fehlern, Voreingenommenheit und unbeabsichtigten Folgen geplagt wird.
Bitcoin setzt sich unbeirrt durch und lässt sich von KI-Rauschen nicht beirren
Kritiker mögen KI zwar heftig angreifen, doch Bitcoin marschiert weiter. Bitcoinam Sonntag bei 116.977,02 US-Dollar, erreichte 119.292,62 US-Dollar und notiert zum Zeitpunkt dieses Artikels bei über 118.979,45 US-Dollar – ein Plus von 1,42 % im Tagesverlauf. Damit liegt er knapp unter dem Rekordkurs von 120.000 US-Dollar, der laut Anlegern eine wichtige psychologische Schwelle darstellt.
Die Rallye signalisiert, dass das Vertrauen der Anleger in digitale Vermögenswerte zurückgekehrt ist. Ein Teil dieser Dynamik ist auf anhaltende Mittelzuflüsse in Bitcoin -ETFs, die mehr traditionelle Krypto-Investoren anlocken. Ein weiterer Grund ist die Wahrnehmung, dass die US-Notenbank (Fed) kurz vor dem Abschluss ihres Zinserhöhungszyklus steht, wodurch risikoreichere Anlagen wie Kryptowährungen attraktiver werden.
beträgt die gesamte globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen jetzt 3,79 Billionen US-Dollar, fast 2 % mehr als vor 24 Stunden Daten von CoinGecko.
Trotz aller Turbulenzen rund um KI konzentrieren sich Investoren auf das langfristige Potenzial von Kryptowährungen, insbesondere da immer mehr Institutionen in diesen Bereich einsteigen und die Regulierungsbehörden klarere Rahmenbedingungen schaffen
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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