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BTC und ETH bereiten sich auf den Verfall monatlicher Optionen im Wert von 17 Milliarden Dollar vor

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
Lesezeit: 2 Minuten,
BTC und ETH bereiten sich auf den Verfall monatlicher Optionen im Wert von 17 Milliarden Dollar vor
  • Am Freitag verfallen auf Deribit BTC- und ETH-Optionen im Wert von fast 17 Milliarden Dollar.
  • BTC-Händler zeigen sich verhalten optimistisch, ETH-Händler hingegen sichern sich aktiver gegen einen Preisverfall ab.
  • Die Stimmung am Bitcoin-Markt kippte am Donnerstag in extreme Angst.

Der Optionsverfall im Oktober könnte aufgrund potenzieller Verlustpositionen zu zusätzlicher Volatilität bei Bitcoin und Ethereum führen. Am Freitag verfallen auf Deribit Optionen im Wert von insgesamt 17 Milliarden US-Dollar. 

Am Freitag verfallen auf Deribit monatliche Optionen im Wert von knapp 17 Milliarden US-Dollar. Das offene Interesse an längerfristigen Optionen liegt bei Deribit bei über 45 Milliarden US-Dollar und damit nahe einem Einjahreshoch. Das diesmonatige Ereignis ist im Vergleich zum im September im Wert von 22 Milliarden US-Dollar

Die Monatsoptionen verfallen am Freitag um 08:00 Uhr UTC. Bis dahin ist mit Kursschwankungen zu rechnen. Vor dem Verfall der Optionen notierte Bitcoin bei 109.881 US-Dollar und gab damit erneut nach. Ethereum wurde bei 3.982,21 US-Dollar gehandelt. 

BTC-Optionen deuten auf einen vorsichtig bullischen Handel hin

Die Deribit-Analyse deutet darauf hin, dass Händler aufgrund des Verhältnisses von Call- zu Put-Optionen vorsichtig optimistisch eingestellt sind. Optionshändler sichern sich nicht mehr aktiv gegen einen signifikanten Kursrückgang ab. Bitcoin notiert aktuell unterhalb des maximalen Schmerzniveaus bei 114.000 US-Dollar. 

BTC und ETH bereiten sich auf den Verfall monatlicher Optionen im Wert von 17 Milliarden Dollar vor
Die im Oktober auslaufenden Optionen haben ein relativ geringes Volumen, was auf vorsichtigen Optimismus bei Bitcoin-Händlern hindeutet. | Quelle: Coinglass

Der Druck, sich gegen Kursverluste abzusichern, ließ mit dem Nachlassen der Handelsspannungen

Die monatlichen ETH-Optionen verfallen mit einem Put-zu-Call-Verhältnis von 1,25, was auf deutlich erhöhte Vorsicht hindeutet. Der maximale Verlust bei Verfall liegt bei 4.100 US-Dollar. ETH gilt nun als volatilerer Vermögenswert, wobei Put-Optionen die Call-Optionen überwiegen. 

Trotz des Interesses von Großinvestoren agieren ETH-Händler vorsichtiger und erwarten eine niedrigere Bewertung. ETH verzeichnet zwar eine hohe Nachfrage von ETF-Käufern und DAT-Anbietern, der Preis bleibt jedoch volatiler, was verstärkte Absicherungsmaßnahmen erforderlich macht. 

Die Stimmung bei Bitcoin schlägt in Angst um

Vor dem Verfall der Optionen schlug die Stimmung am Bitcoin-Markt in Angst um und der Kurs fiel von 51 auf 24 Punkte. Einige Tage lang herrschte eine neutrale Stimmung, doch die Erholung war nur von kurzer Dauer. 

Basierend auf der aktuellen Liquidations-Heatmap könnte BTC kurzfristig Aufwärtsbewegungen verzeichnen. Nach dem Verfall der Optionen könnte BTC eine neue Preisspanne anstreben. Aktuell hat sich die Short- Liquidität bis auf 117.000 US-Dollar erholt, was potenziell einen Short Squeeze auslösen könnte. 

Der monatliche Optionsverfall könnte den Marktdruck weiter erhöhen, da der Bitcoin-Handel weiterhin volatiler verläuft. Die aktuelle Bitcoin-Volatilität liegt mit 1,93 % auf einem Sechsmonatshoch.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.

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