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Bank of England untersucht Anstieg der Kredite für KI-gestützte Rechenzentren

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Bank of England untersucht Anstieg der Kredite für KI-gestützte Rechenzentren.
  • Die Bank von England analysiert die Kreditvergabe an Rechenzentren.
  • Die Bank hat festgestellt, dass die Ausgaben der KI-Branche vorwiegend in den Bau von Rechenzentren fließen.
  • Führende Köpfe der KI-Branche befürchten, dass Zögern dazu führen könnte, dass sie von Wettbewerbern überholt werden.

Die Bank of England (BoE) untersucht die gestiegene Finanzierung von Rechenzentren durch Kreditgeber. Sie prüft die potenziellen Folgen, falls KI-Unternehmen ihre hohen Bewertungen nicht erfüllen. Die BoE warnte davor, dass überhöhte Preise im gesamten Sektor bei einer Veränderung der Anlegerstimmung zu Marktinstabilität führen könnten.

Die Kreditvergabe der Banken für frühe Projekte ist derzeit noch relativ gering, weshalb ein Großteil dieser Projekte über Eigenkapital finanziert wird. Doch das dürfte sich bald ändern: McKinsey & Co. schätzt, dass Investoren weltweit bis 2030 rund 5,2 Billionen US-Dollar benötigen werden, um die Nachfrage nach KI zu decken.

Die Bank of England warnt davor, dass Banken durch Direktkredite an KI-Unternehmen gefährdet sind 

Die Bank of England untersucht derzeit die zunehmenden Verbindungen zwischen KI-Unternehmen und der Finanzbranche, wie mit den Gesprächen vertraute Personen berichten. Sie stellten fest, dass die Zentralbank ihre Überprüfung einleitete, als sie den Eindruck gewann, dass sich die Ausgaben der Branche von der Personalbeschaffung hin zum Bau teurer Rechenzentren verlagert hatten.

In einem Blogbeitrag wies die Bank of England auf ihre Bedenken hin: „Wenn das prognostizierte Ausmaß der fremdfinanzierten Investitionen in KI und die damit verbundene Energieinfrastruktur in diesem Jahrzehnt tatsächlich realisiert wird, dürften die Risiken für die Finanzstabilität zunehmen.“

Es wurde hinzugefügt, dass Finanzinstitute sowohl durch direkt an KI-Unternehmen vergebene Kredite als auch durch Kredite an Fonds oder Institutionen mit Bezug zum Sektor gefährdet sein könnten. Laut einer weiteren mit der Angelegenheit vertrauten Person stellen verbriefte Kredite im Zusammenhang mit Rechenzentren eine Form indirekter Risiken dar. Die Bank of America bezifferte den Gesamtwert solcher Wertpapiere im August auf rund 49 Milliarden US-Dollar.

Große Technologieunternehmen greifen zunehmend auf Kredite zurück, um ihre enormen Ausgaben zu decken. Meta sicherte sich Kredite in Höhe von rund 30 Milliarden US-Dollar für den Bau eines riesigen Rechenzentrums in Louisiana, das voraussichtlich Ausmaße wie Manhattan erreichen wird. Diese Vereinbarung wird die bedeutendste private Kapitalvereinbarung der Geschichte sein.

Im Rahmen der Vereinbarung werden Meta und Blue Owl Capital Inc. die Eigentümerschaft am Hyperion-Rechenzentrum des Technologieunternehmens in Richland Parish, Louisiana, teilen. Laut Insidern wird der Technologiekonzern lediglich 20 % der Anteile für Meta behalten.

JPMorgan und Mitsubishi UFJ führen ein Kreditgeschäft im Wert von mehr als 22 Milliarden Dollar an, um die ehrgeizige Campus-Erweiterung von Vantage Data Centers zu unterstützen.

Die Bank von England möchte die Zusammenhänge zwischen den KI-Akteuren verstehen

Seit den Anfängen des KI-Booms warnen viele davor, dass der Hype – ähnlich wie beim Dotcom-Boom um die Jahrtausendwende – schnell abflauen könnte. Die weltgrößten Technologiekonzerne investieren weiterhin Milliarden in Chips der nächsten Generation und Rechenzentrenund setzen auf eine Zukunft, in der Maschinen und Chatbots einen immer größeren Anteil wirtschaftlicher Aufgaben übernehmen.

Dennoch hat keine Technologie in der Geschichte so schnell so viele Investitionentrac, insbesondere da ihre Rentabilität noch nicht unter Beweis gestellt wurde. Branchenführer, die dem Rentabilitätspotenzial von KI skeptisch gegenüberstehen, investieren dennoch weiterhin massiv, aus Angst, durch Zögern von der Konkurrenz überholt zu werden.

Die Bank of England versucht außerdem zu verstehen, wie eng die wichtigsten Akteure des KI-Booms miteinander verknüpft sind. So hat beispielsweise Nvidia bis zu 100 Milliarden US-Dollar für die Unterstützung des Ausbaus der Rechenzentren von OpenAI zugesagt.

OpenAI versprach seinerseits, die neuen Anlagen mit Millionen von Nvidia-Chips auszustatten. Der Deal stieß jedoch schnell auf Kritik, da er als „Kreislaufwirtschaft“ bezeichnet wurde. Der Entwickler von ChatGPT kündigte außerdem eine Partnerschaft mit Nvidias Hauptkonkurrenten Advanced Micro Devices Inc. (AMD) an, um AMD-Chips im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar auf den Markt zu bringen. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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