BlackRock geht mit einem neuen Broker einen mutigen Schritt im Bitcoin -ETF-Wettbewerb

- BlackRock hat einen „Prime Execution Agent“ ernannt, der die Bitcoin Transaktionen für seinen geplanten ETF abwickeln soll.
- Dieser Schritt erfolgt, während BlackRock vor den Feiertagen die Details seines Bitcoin ETFs finalisiert.
- Es bestehen Bedenken, dass die SEC diesen Ansatz aufgrund regulatorischer Hürden möglicherweise nicht genehmigen wird.
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, kommt mit seinem Bitcoin -ETF (Exchange Traded Fund) voran. Jüngsten Berichten zufolge hat das Unternehmen ein neues Element in die ETF-Struktur eingeführt: die Ernennung eines „Prime Execution Agent“. Dieser unabhängige Broker wird Bitcoin . Dieser Schritt ist Teil der laufenden Bemühungen von BlackRock, das ETF-Produkt noch vor den Feiertagen fertigzustellen.
Die Einführung eines Prime Execution Agent markiert einen strategischen Kurswechsel bei BlackRock im Kryptowährungshandel. Diese Entscheidung wirft jedoch Fragen hinsichtlich der Reaktion der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) auf. Die SEC, bekannt für ihre strenge Haltung gegenüber Kryptowährungsregulierungen, könnte Bedenken äußern. Analyst James Seyffart wies auf mögliche Bedenken der SEC bezüglich dieses cash Modells für den Bitcoin Kauf hin.
Die Haltung der SEC und die Reaktion der Branche
Die SEC verfolgt weiterhin eine vorsichtige Haltung gegenüber börsengehandelten Kryptowährungsprodukten. Diese Woche führte die Aufsichtsbehörde zahlreiche Gespräche mit Börsen und Vermögensverwaltern und betonte dabei ihre Präferenz für die „cash Create“-Methode bei der Ausgabe und Rücknahme von ETF-Anteilen. Diese Methode steht im Gegensatz zum „In-Kind“-Ansatz, bei dem ähnliche Vermögenswerte verwendet werden. Die Präferenz der SEC entspricht ihrem umfassenderen Regulierungsansatz, der auf mehr Transparenz und Kontrolle im wachsenden Kryptomarkt abzielt.
Als Reaktion auf die Vorgaben der SEC haben mehrere Emittenten ihre Unterlagen angepasst, um dem Modell cash-Generierung Rechnung zu tragen. Bitwise gehörte dabei zu den ersten Anbietern, die auf dieses Modell umstellten. Analyst Eric Balchunas kommentierte die Mitteilungen der SEC und hob die harte Haltung der Aufsichtsbehörde hervor. Trotzdem ist er weiterhin zu 90 % optimistisch, dass die Genehmigung bis zum 10. Januar erteilt wird, was auf einen möglichen Durchbruch für Kryptowährungs-ETFs im Jahresbeginn hindeutet.
Der Weg nach vorn für BlackRocks Bitcoin ETF
Mit dem nahenden Stichtagverfolgt die Branche die Entscheidung der SEC zum Bitcoin -ETF von BlackRock mit großem Interesse. Die im Juni bekanntgegebene Wahl von Coinbase als Verwahrstelle für den ETF bringt angesichts des laufenden regulatorischen Konflikts zwischen Coinbase und der SEC zusätzliche Komplexität mit sich. Die Ernennung von Coinbase zum Hauptausführungsbeauftragten könnte die Überprüfung durch die SEC, die US-amerikanische Kryptobörsen das ganze Jahr über aktiv ins Visier genommen hat, weiter verschärfen.
Inmitten dieser regulatorischen Dynamik spiegelt die Entscheidung von BlackRock einen breiteren Trend wider: Traditionelle Finanzinstitute engagieren sich zunehmend im Bereich Kryptowährungen. Der Ausgang des ETF-Antrags von BlackRock könnte einendent für zukünftige Produkte in diesem Segment schaffen und die Bereitschaft der SEC signalisieren, innovative Ansätze innerhalb eines regulierten Rahmens zuzulassen.
Im zunehmenden Wettbewerb um ETFs bleibt die Branche vorsichtig optimistisch. Da mehrere Emittenten ihre Unterlagen gemäß den SEC-Vorgaben und BlackRocks strategischem Schritt angepasst haben, dürften die ersten Januarwochen eine entscheidende Phase für die Zukunft von Kryptowährungs-Investmentprodukten darstellen. Die Entscheidung der SEC wird BlackRock beeinflussen und die Landschaft für Krypto-ETFs prägen sowie die regulatorischen und Investitionstrends im Jahr 2023 vorgeben.
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Mutuma Maxwell
Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.
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