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BlackRock gibt neue Anlagetipps für Bitcoin

In diesem Beitrag:

  • Robert Mitchnick von BlackRock bezeichnet Bitcoin eher als „digitales Gold“ denn als risikoreiches Anlagegut und stellt damit dessen vermeintliche Rolle als risikofreudige Investition in Frage.
  • Trotz seiner Volatilität weist das langfristige Verhalten von Bitcoinnur eine minimale Korrelation mit traditionellen Aktien auf und ahmt eher die Marktbewegungen von Gold nach.
  • Aktuelle Trends deuten darauf hin, dass sich die Wahrnehmung von Bitcoinwieder in Richtung digitales Gold verschiebt, insbesondere da die Korrelation mit dem S&P 500 abnimmt.

BlackRock hat neue Erkenntnisse zu Bitcoinveröffentlicht, die sich deutlich von den üblichen Aussagen im Internet unterscheiden. Beim Investieren in Bitcoinscheint sich die Strategie grundlegend zu ändern, denn Robert Mitchnick, Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei BlackRock, liefert beeindruckende Einblicke.

Digitales Gold oder Achterbahnfahrt?

Bitcoin die launische Diva, hat mit ihren Stimmungsschwankungen für Verwirrung gesorgt. Mal schießt der Kurs in die Höhe, als hätte er eine Rakete am Heck, und im nächsten Moment stürzt er ab wie ein Eisbecher, der an einem sonnigen Tag in London herunterfällt. Investoren hatten auf Bitcoin als Inflationsschutz gesetzt, nur um 2022 inmitten von Inflationsdrama und Zinserhöhungen einen Absturz – zusammen mit den Aktienkursen – miterleben zu müssen. Doch dann, wie aus dem Nichts, erholte er sich wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage zu verschlechtern schien.

Laut Mitchnick verhält sich Bitcoin zwar manchmal wie eine riskante Tech-Aktie, deren Investition man dem Partner lieber nicht beichtet, aber das entspricht nicht wirklich seinem Charakter. „Man sollte es eher mit digitalem Gold vergleichen“, schlägt er vor und verweist auf die frappierende Ähnlichkeit zu Gold, wenn man sich die Korrelationsdiagramme im Zeitverlauf ansieht. Diese Auffassung stellt den Trend der Post-Covid-Ära, Bitcoin als risikoreiche Anlage darzustellen, völlig auf den Kopf – ein Umstand, der, wie Mitchnick schnell klarstellt, eine ganz andere Sache ist. Schließlich korreliert Bitcoin nicht konsistent mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren.

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Mit dem Wandel der Zeit gewinnt die Erzählung, Bitcoin sei digitales Gold, wieder an Popularität. Dies geschieht, da sich die Kursentwicklung von Bitcoinimmer weniger mit der des S&P 500 deckt und Anfang des Jahres sogar kurzzeitig eine negative Korrelation aufwies. Und raten Sie mal, was diese jüngste Rallye ausgelöst hat? Die Wall Street, ganz wörtlich.

Sich im Labyrinth der Bitcoin -Investitionen zurechtfinden

Nun wollen wir uns etwas genauer mit Bitcoin Investitionen befassen. Ehrlich gesagt ist es gar nicht so einfach, Bitcoinwidersprüchliche Eigenschaften zu verstehen. Mitchnick beleuchtet dies und betont, wie wichtig es ist, die Korrelation von Bitcoin– oder deren Fehlen – zu verstehen, wenn man sein cash darin anlegen möchte. Dies gilt insbesondere für große Investoren wie die Verantwortlichen des iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der fast 8 Milliarden US-Dollar an cashangezogen hat.

Mitchnick betont, dass es entscheidend ist zu wissen, ob Bitcoin sich gut mit dem restlichen Anlageportfolio verträgt oder eher zu starken Kursschwankungen führt. Da viele mit einer bescheidenen Allokation von 1 % bis 3 % einsteigen, kommt es auf die richtige Balance an. Zu viel Bitcoin führt zu starken Kursschwankungen. Genau die richtige Menge hingegen kann eine sinnvolle Diversifizierung oder sogar eine Absicherung gegen Turbulenzen bieten.

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Vergessen wir nicht das Spektakel bei Deribit, wo Bitcoin Optionen im Wert von fast 9 Milliarden Dollar auslaufen. Die Stimmung ist durchweg vibe, da das Put/Call-Verhältnis deutlich zugunsten der Calls ausfällt und somit ein starkes Interesse an Bitcoinweiterem Aufwärtstrend signalisiert. Diese Euphorie spiegelt sich in der Diskrepanz zwischen dem aktuell hohen Bitcoin-Kurs und den eher konservativen Ausübungspreisen wider, was auf eine kollektive Unterschätzung seines Volatilitätspotenzials hindeutet.

Doch Moment mal, es gibt eine Wendung. Wie CoinShares berichtet, hat sich das Bild bei den Krypto-Investitionsströmen kürzlich komplett gewandelt: Investoren zogen innerhalb einer Woche über 942 Millionen US-Dollar ab. Dieser Umschwung nach sieben Wochen mitmatic Zuflüssen verdeutlicht die Unbeständigkeit der Marktstimmung, insbesondere im Hinblick auf Bitcoin.

Die Kennzahl „Age Consumed“ von Santiment fügt dieser komplexen Geschichte eine weitere Ebene hinzu und signalisiert eine Regung unter den lange Zeit inaktiven BitcoinBesitzern. Mit dem deutlichen Anstieg zuvor ungenutzter BTC auf dem Markt ist es, als würde ein schlafender Riese geweckt.

Wie immer werden wir zusehen.

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