Die Kryptowährungskurse erholen sich, doch der Bitcoin-Anstieg stößt auf Widerstand

- Der Bitcoin-Kurs erholt sich zwar, stößt aber auf erheblichen Widerstand, insbesondere nach einer massiven Abhebung von USDT im Wert von 1 Milliarde Dollar von den Börsen.
- Die meisten Bitcoin Besitzer befinden sich im Gewinn, doch es besteht die Gefahr von Verkaufsdruck bei fallenden Preisen, was die Rallye zum Stillstand bringen könnte.
- Der Derivatemarkt sendet gemischte Signale – es herrscht zwar eine große Aufwärtsstimmung, doch die jüngsten Liquidationen verunsichern die Händler.
Der Bitcoin-Kurs erholt sich, doch es gibt einen Haken. Nach einem kurzen Anstieg scheint die Rallye an ihre Grenzen zu stoßen. Massive 1 Milliarde US-Dollar in USDT wurden von den Börsen abgezogen – der größte Tether-Abfluss seit Mai.
Laut IntoTheBlock deuten solche hohen Abhebungen oft auf eine veränderte Marktstimmung hin, insbesondere wenn sie so stark ausfallen. Manche vermuten, dass das Geld in DeFi -Projekte fließt, um außerhalb der üblichen Börsen höhere Renditen zu erzielen.
Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass Bitcoin oft nicht lange danach ins Straucheln gerät, wenn es zu solchen massiven Kapitalabflüssen kommt.
Die Marktsignale sind uneinheitlich
Beim aktuellen Kurs von rund 59.111 US-Dollar verzeichnen satte 82 % der Bitcoin Besitzer Gewinne. Nicht schlecht. Doch es gibt auch eine Kehrseite: 13 % der Besitzer schreiben Verluste, und 4 % erreichen gerade so die Gewinnschwelle.
Kommen wir nun dazu, wer all diese Bitcoinbesitzt. Große Inhaber, die sogenannten „Wale“, kontrollieren nur etwa 12 % des Gesamtangebots. Das ist nicht so konzentriert, wie man vielleicht erwarten würde, was in der Regel gut für die Marktstabilität ist.
Das bedeutet, dass Bitcoin nicht zu sehr von einigen wenigen großen Akteurendent ist, aber es bedeutet auch, dass es viele kleinere Inhaber gibt, die in Panik verkaufen könnten.

Betrachtet man die Transaktionsvolumina, so wurden in der letzten Woche Bitcoin -Transaktionen im Wert von über 86,51 Milliarden US-Dollar mit einem Volumen von über 100.000 US-Dollar verzeichnet. Das ist ein beachtliches Transaktionsvolumen, das wahrscheinlich von institutionellen Anlegern oder sogenannten „Whales“ getrieben wurde, die große Mengen an Bitcoinbewegten.
Eine der wichtigsten Kennzahlen sind die Nettozuflüsse an den Börsen, die sich in der vergangenen Woche auf insgesamt 109,61 Millionen US-Dollar beliefen. Positive Nettozuflüsse deuten in der Regel darauf hin, dass Bitcoin an Börsen transferiert wird, was möglicherweise einen bevorstehenden Kursverfall vorbereitet.
Negative Nettomittelzuflüsse könnten unterdessen bedeuten, dass die Menschen ihre Bitcoinbehalten und mit einem Preisanstieg rechnen.

Die Gesamtstimmung ist überwiegend positiv, es gibt jedoch einige Warnsignale. Von sieben Signalen ist eines bärisch, drei neutral und drei bullisch.
On-Chain-seitig stagniert das Nettowachstum des Netzwerks bei 0,15 %. Es strömen zwar keine neuen Nutzer hinzu, aber sie verlassen das Netzwerk auch nicht. Das „In the Money“-Signal ist mit 0,79 % deutlich positiv und zeigt, dass viele Inhaber Gewinne erzielt haben. Das hält die Marktstimmung zwar optimistisch, ist aber gleichzeitig ein zweischneidiges Schwert.
Der Derivatemarkt zeigt Vorsicht
An den Börsen deuten die Signale auf einen Aufwärtstrend hin. Der „Smart Price“-Indikator ist um 0,04 % gestiegen, und das „Bid-Ask Volume Imbalance“ liegt bei 5,09 %. Doch hier wird es knifflig – der Derivatemarkt zeigt Anzeichen von Vorsicht.
Die Dynamik am Terminmarkt ist mit -0,5 % leicht bärisch. Dies deutet darauf hin, dass Händler am Terminmarkt beginnen, ihre Positionen abzusichern, möglicherweise in Erwartung einer Kurskorrektur.

Schauen wir uns nun den Derivatemarkt genauer an. Das gesamte Handelsvolumen mit Bitcoin -Derivaten stieg um 6,68 % auf 62,76 Milliarden US-Dollar. Das ist ein beachtliches Volumen und deutet in der Regel darauf hin, dass Händler mit erhöhter Volatilität rechnen.
Ob die Volatilität positiv oder negativ zu bewerten ist, bleibt abzuwarten. Das offene Interesse blieb nahezu unverändert und sank lediglich um 0,03 % auf 29,46 Milliarden US-Dollar. Die eigentliche Dynamik findet jedoch am Optionsmarkt statt. Das Optionsvolumen schnellte um 44,98 % auf 1,87 Milliarden US-Dollar in die Höhe.
Das offene Optionsinteresse stieg ebenfalls um 1,89 % auf 21,36 Milliarden US-Dollar – ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Händler auf ein großes Ereignis vorbereiten. Ob es nun aufwärts oder abwärts geht, niemand lässt sich das entgehen.
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