Der brutale BitcoinAbsturz oder ist es die classic Vorbereitung für den nächsten Aufschwung?

Der brutale BitcoinAbsturz oder ist es die classic Vorbereitung für den nächsten Aufschwung?
- Bitcoin stürzte unter 90.000 US-Dollar ab und drückte den Fear & Greed Index aufgrund panikartiger Verkäufe wieder auf 15.
- Analysten sagen, der Rückgang passe zu Bitcoinhistorischem Korrekturmuster.
- Der Kursanstieg von 10.608 BTC bei Mt. Gox und die massiven Liquidationen verstärkten den allgemeinen Kurssturz am Markt.
Bitcoin-Kursverfall beschleunigte sich diese Woche und fiel erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90.000 US-Dollar. Der anhaltende Ausverkauf am Markt ließ den Krypto-Angst-und-Gier-Index auf 15 Punkte sinken – den niedrigsten Wert seit Anfang des Jahres. Der Markt befindet sich in Panik und beobachtet, wie der Bitcoin-Kurs in den letzten sechs Wochen um fast 30 % von seinem Oktober-Rekord von rund 126.000 US-Dollar gefallen ist.
Die aktuelle Lage mag katastrophal erscheinen, doch der jüngste Kursverfall folgt offenbar einem Muster, das langjährige Händler bereits kennen. Daten zeigen, dass Bitcoin seit 2017 mehr als zehn Mal um 25 % oder mehr, sechs Mal um 50 % oder mehr und drei Mal um über 75 % gefallen ist. Der ursprüngliche Kurs der Kryptowährung ist in den letzten 30 Tagen um mehr als 15 % gesunken.
Jede Korrektur dieser Größenordnung in der Geschichte von Bitcoinwurde letztendlich von neuen Allzeithochs gefolgt. Analysten argumentieren, dass diese Korrektur genau in dieses Muster passt. Sie beinhaltet einen heftigen, stimmungsgetriebenen Kurssturz, der typischerweise eher Tiefpunkte am Ende eines Zyklus als Höchststände zu Beginn bildet.
BitcoinZusammenbruch im November
Bis November lief alles reibungslos, dann aber kippte der Markt. Nachdem Händler monatelang mit schnellen und aggressiven Zinssenkungen gerechnet hatten, machte Jerome Powell diesem Gedanken praktisch ein Ende. Nach der Entscheidung der Federal Reserve gerieten auch Krypto-ETFs, die als Rückgrat der diesjährigen Rallye galten, ins Stocken. Ohne die Unterstützung institutioneller Anleger setzte die Kapitulation von Privatanlegern ein.
An alle Krypto-Investoren, die das Ganze gerade mit Spannung verfolgen:
Seit 2017 hat Bitcoin Folgendes erlebt:
1. Zehn oder mehr Rückgänge von jeweils mindestens -25 %
2. Sechs Rückgänge von jeweils mindestens -50 %
3. Drei Rückgänge von jeweils mindestens -75 %Jeder einzelne Kursverfall von der aktuellen Größenordnung oder noch größer seit der Einführung von Bitcoinwurde von folgenden Ereignissen begleitet…
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) 18. November 2025
Die Stimmung ist im Keller und auf ein Allzeittief gefallen. Der Fear & Greed Index hat seit der Volatilität nach dem Halving 2024 keinen Wert von 15 mehr erreicht. Analysten zufolge deuten solche Extremwerte typischerweise auf erzwungene Verkäufe hin und nicht auf den Beginn eines längerfristigen Abwärtstrends. Bitcoin notiert zudem auf einer historischen Unterstützungszone um 88.000–90.000 US-Dollar. Viele Fonds beobachten dieses Niveau jedoch im Hinblick auf eine mögliche Erholung.
Mt. Gox heizte die Verwirrung weiter an. Die insolvente Börse transferierte 10.608 BTC (im Wert von ca. 953 Millionen US-Dollar) aus einem ihrer Cold Wallets. Dies ist die größte Transaktion der letzten acht Monate. Die Börse hält jedoch weiterhin Bitcoin. Die Rückzahlungen wurden zwar bis Ende 2026 verschoben, doch jede Bewegung in der Blockchain von Mt. Gox verunsichert die Händler.
Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden um weitere 3 % gefallen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt der Durchschnittskurs bei 91.274 US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen ist um 55 % auf 116 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass Händler ihre Gelder schnell umschichten.
Laut Daten von CoinGlass wurden allein bei Bitcoin in den letzten 24 Stunden Positionen im Wert von 563 Millionen US-Dollar liquidiert (sowohl Long- als auch Short-Positionen). Fast 400 Millionen US-Dollar (71 %) der liquidierten Positionen waren Long-Positionen. Dies deutet darauf hin, dass die Händler weiterhin optimistisch hinsichtlich einer Erholung Bitcoin nach dem Einbruch waren, der Verkaufsdruck jedoch insgesamt deutlich zunahm.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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