Bitcoinstruktureller Aufwärtstrend verstärkt sich, während Ethereum an Boden verliert

- Nach einem starken Rückgang auf 49.000 US-Dollar erholte sich der Bitcoin-tronrasch und hält sich nun stabil bei rund 60.600 US-Dollar.
- Ethereum verliert im Vergleich zu Bitcoinan Marktinteresse, insbesondere bei Spot-ETFs, was zu einer höheren Volatilität führt.
- Investoren setzen stark auf das langfristige Wachstum von BTC, einige peilen einen Preis von 100.000 US-Dollar im Jahr 2025 an.
Bitcoin zeigt Stärke und notiert nach einer turbulenten Woche komfortabel über 60.000 US-Dollar. Am vergangenen Montag erlitt der BTC-Kurs einen heftigen Einbruch auf 49.000 US-Dollar – ein dramatischer Absturz, der Händler und Investoren in Atem hielt.
Doch Bitcoin erholte sich bemerkenswert schnell und ohne große Mühe. Im Gegensatz dazu zeigt Ethereum, einst als der nächste große Trend gefeiert, erste Schwächen.
Laut Analysten von QCP Capital hat sich der Markt deutlich verändert. Während Bitcoin weiterhin für Furore sorgt, gerät Ethereum ins Abseits.
EthereumLiquiditätsproblem und BitcoinDominanz
Die Liquidität von Ethereumschwindet. Die großen Marktteilnehmer verlieren das Interesse, insbesondere im Bereich der Spot-ETFs. Bitcoinhingegen enjdie volle Aufmerksamkeit.
Neue Investoren lassen sich vom Mythos des „digitalen Goldes“ Bitcoin verzaubern, während Ethereum Mühe hat, mitzuhalten. Dies wurde am Montag schmerzlich deutlich, als der Kurs von Ethereumum 22 % einbrach, verglichen mit dem deutlich geringeren Rückgang von 16 % bei Bitcoin.
Das heißt aber natürlich nicht, dass Ethereum am Ende ist. Ethereum ist ein ganz anderes Kaliber – volatiler, spekulativer. Während Bitcoin als stabiler Wertspeicher gilt, birgt die Volatilität von Ethereumdas Potenzial für massive Gewinne.
Vor dem jüngsten ETF-Debakel betrug der Unterschied in der impliziten Volatilität zwischen BTC und Ether etwa 5 %. Mittlerweile hat sich diese Lücke auf fast 20 % vergrößert und könnte sogar noch größer werden.
Für diejenigen, die gerne an den Märkten spekulieren, eröffnet sich dadurch eine Strategie: Bitcoin Volatilität verkaufen, Ethereum Volatilität kaufen.
Der Aufwärtstrend von Bitcoinist strukturell bedingt. Trotz der starken Kursschwankungen bestand die ganze Woche über eine stetige Nachfrage nach Optionen, insbesondere nach solchen mit Laufzeit bis 2025.
Die Händler peilen Kursausgänge nahe 100.000 US-Dollar an, und hier spricht nicht das Geld von Privatanlegern – hier spricht das cashinstitutioneller Anleger.
Aktuelle Marktstimmung
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit einiger Zeit um die 60.600 US-Dollar, mit leichten Schwankungen. Das entspricht einem leichten Rückgang von etwa 0,92 % gegenüber dem Vortag.
Der Preis schwankte zwischen 59.797 und 61.217 US-Dollar, was für Bitcoineiner gemütlichen Sonntagsfahrt entspricht.
Doch die Marktstimmung? Das ist eine andere Geschichte. Der Krypto-Angst- und Gierindex signalisiert Angst, und das aus gutem Grund. Die globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen sank leicht um 0,98 % auf rund 2,12 Billionen US-Dollar.
Auf dem Terminmarkt herrscht ein gewisses Tauziehen. Das offene Interesse an Bitcoin-Futures ist um 1,8 % auf 28 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das bedeutet, dass zwar einige Händler pessimistisch sind, die meisten aber auf das zukünftige Potenzial der Kryptowährung setzen.
Inmitten all des Chaos ist ein klarer Aufwärtstrend bei Bitcoin. Nach dem Hebel-Einbruch Anfang der Woche scheint BTC wieder auf tracfür einentronJahresabschluss zu sein. Was Ether betrifft, sagte:
„Als spekulativerer und volatilerer Vermögenswert birgt die Neigung zu exponentiellen Kursgewinnen auch das Potenzial für größere Kursverluste.“
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Jai Hamid
Jai Hamid ist Finanzjournalistin mit sechs Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale gearbeitet und dabei Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und war bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender zu sehen, um Einblicke in den Kryptomarkt zu geben.
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