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Bitcoin -Netzwerkaktivität erreicht einen Tiefststand seit einem Jahr, da die Mempools auf das Niveau des Krypto-Winters 2022 fallen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
Die Aktivität Bitcoin -Netzwerk sank auf den niedrigsten Stand seit elf Monaten, wodurch der Mempool nahezu leer ist
  • Die On-Chain-Aktivität von BTC ist stetig zurückgegangen und hat ein Niveau erreicht, das zuletzt im Krypto-Winter 2022 beobachtet wurde.
  • Obwohl die Zölle zunächst negative Auswirkungen hatten, könnten sie sich insgesamt positiv auf BTC auswirken.
  • Bewertungsmodelle deuten darauf hin, dass BTC überbewertet sein könnte und eine Korrektur bevorstehen könnte.

On-Chain-Daten zeigen einen deutlichen Rückgang der Bitcoin -Netzwerkaktivität (BTC), die einen neuen Tiefststand seit einem Jahr erreicht hat. Die täglichen Transaktionen sind von einem Allzeithoch von 734.000 im September 2024 auf 346.000 gesunken, was einem Rückgang von 53 % entspricht. 

Der CryptoQuant Bitcoin Network Activity Index steht aktuell bei 3.760 Punkten und damit auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2024.

Dem Index zufolge ist die gesamte Bitcoin Netzwerkaktivität seit ihrem Höchststand im November 2024 um 15 % zurückgegangen, und der aktuelle Wert von 3760 ist der niedrigste seit einem Jahr. Auch die täglichen Transaktionen haben sich mehr als halbiert – ein Rückgang, der auf eine mögliche Schwäche der Fundamentaldaten der Kryptowährung hindeuten könnte.

BTC verzeichnet einen Rückgang der Transaktionen

In seiner Blütezeit verzeichnete das Bitcoin Netzwerk über 734.000 Transaktionen täglich. Am heutigen Tag, dem 5. Februar 2025, erreichte es jedoch mit nur noch 346.000 Transaktionen einen Tiefststand – ein Rückgang von über 53 %. 

Dieser Rückgang findet nicht isoliert statt. Die führende Kryptowährung spürt die Auswirkungen makroökonomischer Kräfte, allen voran die Wirtschaftspolitik des US-dent Donald Trump und den nachlassenden Hype um das Runes-Protokoll.

Die von der Trump-Regierung eingeführten Zölle auf Kanada, Mexiko und China lösten Schockwellen an den globalen Finanzmärkten aus und führten zu Kursverlusten bei Aktien und Kryptowährungen. Bitcoin verlor innerhalb eines Tages rund 7,5 % und fiel auf 91.969 US-Dollar. Zölle und Handelsbeschränkungen veranlassen Anleger häufig dazu, nach als sicher und weniger volatil geltenden Anlageklassen wie dem US-Dollar zu suchen. Sie meiden volatile Anlagen wie Bitcoin, was deren Wertverlust zur Folge hat.

Das Runes-Protokoll wurde im April 2024 eingeführt. Es ermöglichte die Erstellung und den Handel von fungiblen Token im Bitcoin Netzwerk, was zu einem sprunghaften Anstieg der Transaktionen führte. In der Spitze verzeichnete das Runes-Protokoll über 800.000 Transaktionen täglich. On-Chain-Daten zeigen jedoch einen Rückgang auf etwa 10.000 Transaktionen täglich – einmatic Rückgang um 98 %. Dies deutet darauf hin, dass auch das Interesse am Protokoll nachgelassen hat. 

Ein weiteres Indiz für die rückläufige Bitcoin Netzwerk ist der nahezu leere Mempool, ein Rückstau unbestätigter Transaktionen in der Blockchain. Laut CryptoQuant enthielt der Mempool Ende 2024 durchschnittlich 287.000 unbestätigte Transaktionen. Diese Zahl ist jedoch mittlerweile auf 3.000 gesunken – ein alarmierender Rückgang um 99 %. 

Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass der Mempool zuletzt im März 2022, während des Krypto-Winters,.

Bitcoin Preis im Vergleich zur Netzwerkaktivität: Droht ein Krypto-Winter?

Der Bitcoin-Kurs befindet sich in einem Abwärtstrend, wobei die On-Chain-Aktivitäten von einem 11-Monats-Tief auf einen unerfreulichen Tiefststand der letzten 12 Monate gefallen sind. 

Laut CryptoQuantist Bitcoin (BTC) derzeit nach dem Metcalfe-Bewertungsmodell überbewertet, das den Wert von BTC auf einen Bereich zwischen 48.000 und 95.000 US-Dollar schätzt. Dies, zusammen mit einer ähnlich geringen Netzwerkaktivität wie im Krypto-Winter 2022, deutet darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise vor einer Korrektur steht.

Die von Trump verhängten Zölle mögen zwar Bitcoin getroffen haben, doch sollte man auch bedenken, dass Zölle inflationär wirken. Bitcoin galt historisch gesehen als Absicherung gegen Inflation, was langfristig zu einer höheren Nachfrage und einem steigenden Wert führen könnte. 

Da es sich bei BTC um einen nicht-staatlichen Vermögenswert handelt, der außerhalb der Kontrolle der Regierung steht, könnten sich Anleger eher dort dafür entscheiden, wo anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit herrscht – ein Bereich, in dem er besonders gut ankommt.

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