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- Alle wichtigen ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Mittelabflüsse.
- Die Transaktionen der letzten Stunden zeigen, dass Grayscale bis zu 4.000 BTC zum Verkauf anbietet.
- Die Marktstimmung kippte innerhalb von nur einem Monat von extremer Gier zu Angst.
- BTC-Käufer nehmen einen Teil der neuen Coins durch rege Käufe auf.
Bitcoin Zuflüsse in verschiedene ETFs waren im Vorfeld des Allzeithochs unaufhaltsam. Tatsächlich trugen BlackRock ETFs und andere Fonds maßgeblich zum Bullenmarkt im ersten Quartal 2024 bei. Der Trend bei Bitcoin -ETFs hat sich nun umgekehrt, da Bitcoin eine deutliche Korrektur von seinen Allzeithochs durchläuft.
Bitcoin fiel nach einem vorherigen Rückgang von über 65.000 US-Dollar auf 57.305,90 US-Dollar. Kurzzeitig notierte die führende Kryptowährung sogar unter 57.000 US-Dollar. Nun stellt sich die Frage, ob ETF-Käufer den Kursrückgang zum Kauf nutzen oder kalte Füße bekommen und sich für andere Anlagen entscheiden.
Nahe des Tiefpunkts verdoppelte sich das BTC-Volumen und erreichte innerhalb von 24 Stunden 49 Milliarden US-Dollar. Das Ausmaß der Börsenaktivität spiegelt jedoch nicht direkt das Interesse von Mainstream-Finanzinvestoren an Bitcoin Produkten wider.
Bitcoin -ETF zeigt Anzeichen nachlassender Mittelzuflüsse
Zum 1. Mai verzeichneten Bitcoin -ETFs Nettoabflüsse, kein Fonds konnte Nettozuflüsse verzeichnen. Selbst der kurzfristige Kursrückgang zeigte, dass ETF-Käufer in turbulenten Zeiten nicht zu denjenigen gehören, die ihre Positionen halten („Hodl“).
Der BlackRock iShares Bitcoin, der bekannteste ETF mit den größten Mittelzuflüssen, verzeichnete im Laufe des letzten Tages auch den größten Nettoverlust. Dieses Produkt trieb zudem das hohe Bitcoin-Engagement voran und ist mit einem Bestand von umgerechnet 273.824 BTC der größte Fonds.
Aktuell verzeichnen US-amerikanische ETFs die größten Abflüsse, während die kleineren internationalen Fonds in Kanada, der EU und Hongkong keine Nettoabflüsse aufweisen.
Graustufen treiben den Abwärtstrend an
Die Grayscale-Fondsgruppe könnte als Indikator für die Marktstimmung dienen. In der Vergangenheit wurde Grayscale an zentralisierten Börsen mit einem deutlichen Auf- oder Abschlag zum Bitcoin-Spotpreis gehandelt.
Nun scheint auch Grayscale von der Marktpanik betroffen zu sein, was den Verkaufsdruck verstärkt. Die traczeigt, dass Grayscale einen Teil seiner Bitcoin-Bestände veräußert. Die Grayscale-Fonds bestehen aus einem Mix verschiedener Vermögenswerte, wobei physische Bitcoins 10 % des Aktienkurses ausmachen. Die Käufer von Grayscale halten keine physischen Bitcoin , Grayscale verwahrt jedoch Coins und kann den Markt dadurch leicht beeinflussen.
Am Mittwoch mehrten sich die Anzeichen, dass Grayscale die Verkäufe möglicherweise noch nicht abgeschlossen hat. Eine große Transaktion aus Grayscale-Wallets landete auf Coinbase, was auf weitere Verkäufe hindeutet. Die Transaktionen umfassen insgesamt 4.000 BTC, die noch veräußert werden sollen. Grayscale transferiert seine Gelder portionsweise und hat über mehrere Stunden eine große Verkaufsposition aufgebaut. Vor etwa einem Tag begann Grayscale mit der Überweisung von 2.100 BTC und fügte seinem Coinbase-Wallet weiterhin Gelder hinzu.
Grayscale ist kein Einzelfall, sondern ein Indikator für einen umfassenderen Trend. Allerdings übertreffen die Verkäufe von Grayscale die Verkäufe mehrerer kleinerer Fonds zusammen.
ETFs sollen ihre Coins im Allgemeinen in einer Cold Wallet aufbewahren und im Auftrag ihrer Nutzer verwahren. Traditionelle Händler scheinen Bitcoin jedoch derzeit abzuwerten.
Der GBTC-Fonds von Grayscale wird erneut mit einem Abschlag gehandelt, was auf ein nachlassendes Interesse an Bitcoin als Anlage hindeutet. GBTC erreichte Kurse von umgerechnet 52.000 bis 50.000 US-Dollar pro BTC.
Bitcoin Stimmung schlägt in Angst um
Der Bitcoin -Angst- und Gierindex rutschte erstmals seit drei Monaten in den „Angst“-Bereich. Mit einem aktuellen Stand von 48 Punkten fiel der Index von „extremer Gier“ vor nur vier Wochen. Dieser Rückgang folgte auf die Korrektur um 20 % vom Allzeithoch.
Die Bitcoin-Kurse deuten auf ein beunruhigendes Szenario hin, in dem der Bullenmarkt sein Ende gefunden hat. Die Haupterwartung für 2024 war ein weiteres Wachstum mit möglichen neuen Allzeithochs bis Ende des Jahres.
Bitcoin befindet sich derzeit in einem Kampf zwischen externen Investoren und den treuen „Hodlern“. Der Verkauf von ETF-Token könnte ein weiteres „Bärenwal“-Ereignis auslösen, bei dem andere Käufer den aktuellen Kursrückgang nutzen und Risiken eingehen.
Die Verkäufe finden nach dem Halving statt, wodurch physische Bitcoins knapper werden könnten. Das Binance Handelspaar BTC/USDT zeigt ein nahezu perfektes Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern, wobei die Kurse über der Marke von 57.000 US-Dollar gehandelt werden. Trotz der Befürchtungen dürfte die Nachfrage nach physischen Bitcoins also bestehen bleiben, und die Märkte könnten die neu eingeführten Coins aufnehmen.
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