Bitcoin (BTC): Bullen- oder Bärenmarkt? Google Trends könnten Hinweise liefern

- Die Suchanfragen Bitcoin erreichten im März ihren Höhepunkt, zeitgleich mit dem Massenhype um Rekordpreise.
- Der aktuelle Trend bei den Basissuchen zeigt ein anhaltendes Interesse.
- Die Bitcoin Erzählung entwickelt sich weiterhintron, mit einem Anstieg der Aktivitäten von Großinvestoren und institutionellen Anlegern.
- Suchanfragen nach Meme-Coins, Dogwifhat und Pepe Token zeigen, dass weiterhin Interesse von Privatanlegern an Kryptowährungen besteht.
Bitcoin (BTC) erholte sich von den jüngsten Tiefständen unter 68.000 US-Dollar, was die Märkte sichtlich erleichterte. Die kurzfristige Nachfrage war während des jüngsten Kursrückgangstron. Es bleibt abzuwarten, ob der Aufwärtstrend anhält und neue Höchststände erreicht.
Google Trends kann uns helfen, das weltweite Interesse Bitcoin , seine Verbreitung und beliebte Themen zu verstehen. Da der BTC-Kurs erneut unter 70.000 US-Dollar stagnierte und damit die Gewinne des jüngsten Ausbruchs über 71.000 US-Dollar wieder zunichtemachte, könnte sich die Nachfrage verändern.
Höchststände bei den Suchanfragen sind jedoch kein Indikator für einen bevorstehenden Aufschwung. Sie können vielmehr den Höhepunkt markieren, wenn die Medienaufmerksamkeit am größten ist, doch eine Korrektur steht unmittelbar bevor. Aufschwünge erfolgen oft als Ausbruch nach einer Phase relativ geringen, aber anhaltenden Interesses an einem bestimmten Thema.
Bitcoin Suchanfragen erreichen Höchststand – Preisrekorde fallen zusammen
Bitcoin Suchanfragen reagieren tendenziell verzögert. Im Bullenmarkt 2024 erreichte das Suchvolumen für „bitcoin“ im März seinen Höhepunkt. Im Mai sind die Suchvolumina für denselben Begriff um 50 % gesunken, liegen aber immer noch auf einem höheren Niveau als im Bärenmarkt.
Bitcoin wird weiterhin von Privatanlegern gekauft, doch diesmal dürften nicht die breite Masse, sondern Großinvestoren die Trends bestimmen. Ende März deuteten die Google-Suchergebnisse auf einen Markthöhepunkt hin. Kurz darauf setzte eine Preiskorrektur ein, und die Suchanfragen pendelten sich auf einem niedrigeren Niveau ein.
Ein subtiler Unterschied deutet zudem darauf hin, dass sich die Zielgruppen Bitcoin auseinanderentwickeln. Während die Suchanfragen im Web und in Nachrichten zurückgegangen sind, bleiben die YouTube-Suchanfragen auf einem höheren Niveau. Die Botschaft von Bitcoin verbreitet sich weiterhin über gesprochene Medien und erreicht so potenziell einen neuen Käuferkreis.
Der aktuelle Bullenmarkt zeichnete sich jedoch durch einen höheren Anteil an Krypto-Insidern und weniger Massenhype aus. Zudem hat ein leichter Anstieg der Suchanfragen nach „Krypto“ in den letzten drei Wochen den Abwärtstrend gestoppt.
Gegen Ende 2023 expandierte Bitcoin bereits, doch die Massensuche verlief deutlich langsamer. Ein Grund dafür war, dass Bitcoin bereits als Anlagechance bekannt war und nur wenige sich erst von Grund auf damit auseinandersetzen mussten.
Das derzeitige Zinsniveau wird als Vorbote eines „Bullenmarktes“ gesehen, der mit den Vorhersagen neuer Kursanstiege im Juni und Juli übereinstimmt.
Bitcoin -Erzählung ist für Insider lebendig und erfolgreich
Die Bitcoin Thematik wurde nicht aufgegeben und entwickelte sich 2024 in verschiedene Richtungen. Der Fokus liegt dabei auf der Bitcoin -ETF-Thematik, die andere kleinere Trends für Krypto-Insider dominierte.
Die Bitcoin-Kurse liegen unter ihrem Allzeithoch, und die Blockchain-Aktivität ist insgesamt deutlich zurückgegangen. Auch die Diskussionen um Ordinalzahlen, Token und Runen haben sich verlangsamt.
Transaktionen von institutionellen und mittelgroßen Großkunden mit einem Volumen von über 1 Million US-Dollar nehmen wieder zu. Die Anzahl aktiver Adressen ist von üblicherweise über 500.000 aktiven Wallets auf 220.000 pro Tag zurückgegangen.
Kleinanleger bewegen ihre Coins nicht, doch größere Investoren deuten auf eine erneute Kursänderung hin. Ein ähnliches Muster, bei dem institutionelle Anleger und Großinvestoren ihre Gelder umschichteten, zeigte sich bereits vor dem Allzeithoch des Bitcoin-Kurses im ersten Quartal.
Meme-Token locken neue Einzelhandelskäufer an
Ein Grund für das geringe Interesse von Privatanlegern an Bitcoin ist die mangelnde Verfügbarkeit der führenden Kryptowährung. Angesichts eines Kurses nahe Rekordwerten und gelegentlicher Transaktionsgebühren von 100 US-Dollar wenden sich Privatanleger anderen Anlageformen zu.
Suchanfragen nach Meme-Token zeugen von Interesse an Kryptowährungen und positiven Erwartungen. Ein weiterer Vorteil von Meme-Token ist die Möglichkeit, zu einem deutlich niedrigeren Preis einzusteigen und sich so potenziell höhere Renditen zu sichern.
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Die Suchanfragen nach „Pepe Token“ und „Dogwifhat“ stiegen Anfang Mai sprunghaft an, noch vor der Einführung der beiden Token. Die Suchanfragen nach „Meme Coin“ sind seit Anfang 2024 gestiegen und befinden sich seit Anfang Mai erneut im Aufwärtstrend.
Der Suchbegriff „Meme-Coin“ ist in YouTube-Suchanfragen noch häufiger vertreten, wo neue Privatanleger die neuesten Kryptowährungen kennenlernen. Auch hier ist das Publikum für Videoinhalte ein anderes, was darauf hindeutet, dass Kryptowährungen neue Bevölkerungsgruppen erreichen.
Cryptopolitan Berichterstattung von Hristina Vasileva
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