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Bitcoin löst sich vom „Trump-Handel“ und steuert auf 70.000 US-Dollar zu

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Bitcoin löst sich vom „Trump-Handel“ und steuert auf 70.000 US-Dollar zu
  • BitcoinVorstoß in Richtung 70.000 Dollar widerspricht der üblichen Erzählung vom „Trump-Handel“, obwohl Trump auf den Wettmärkten an Popularität gewinnt.
  • Die Performance von BTC im Oktober war schwach, mit einem Plus von nur 8 %, weit unter den üblichen 21 % für diesen Monat.
  • US-Privatanleger verkaufen ihre Bestände, während institutionelle Anleger kaufen; der Coinbase Premium Index erreichte ein Jahrestief, während Bitcoin Spot ETFs Rekordzuflüsse verzeichneten.

Bitcoin kämpft sich in Richtung 70.000 US-Dollar und befreit sich dabei von der früheren Korrelation mit dem sogenannten „Trump-Trade“. Donald Trumps positives Image gegenüber Kryptowährungen gewann nach seinem Auftritt im Podcast „Joe Rogan Experience“ an Fahrt.

Die Folge erreichte über 32 Millionen Aufrufe, und die Quoten für Trumps Sieg bei Polymarket schnellten auf 66 % hoch. Bitcoin hingegen reagiert nicht auf den politischen Hype. Er legte im Oktober lediglich um 8 % zu, was weit unter den üblichen 21 % für den „Uptober“ liegt. Damit ist dieser Oktober der schwächste für Bitcoinseit zehn Jahren.

Angesichts der bevorstehenden Wahl bleibt der Bitcoin-Kurs weiterhin unsicher. Analysten richten ihr Augenmerk auf die am Donnerstag und Freitag anstehenden Daten zum Kern-PCE und den NFP-Zahlen, es wird jedoch nicht erwartet, dass Bitcoin stark darauf reagieren wird.

Ein Anstieg auf 70.000 US-Dollar wäre ein Erfolg, aber ein möglicher Rücksetzer könnte den BTC-Kurs in einer engen Spanne zwischen 64.000 und 67.000 US-Dollar halten.

Aktuell liegt das gesamte offene Interesse (Open Interest, OI) an Bitcoin über alle Börsen hinweg bei 27 Milliarden US-Dollar und damit nahe seinem Jahreshoch. Ein Ausbruch über 70.000 US-Dollar könnte gehebelte Long-Positionentracund Bitcoin auf ein Allzeithoch treiben.

Bitcoin peilt die 70.000-Dollar-Marke an, während Anleger die Auswirkungen der Wahl abwägen

Am Freitag erreichte der Coinbase Premium Index, der die Preisdifferenz zwischen BTC auf Coinbase und globalen Börsen misst, einen Jahrestiefststand von -0,20.

Dieser Rückgang signalisiert einen zunehmenden Verkaufsdruck seitens privater Anleger in den USA, im Gegensatz zu den institutionellen Kapitalflüssen.

Spot- Bitcoin ETFs, die bei institutionellen Anlegern beliebt sind, verzeichneten am selben Tag einen Rekordzufluss von 402 Millionen US-Dollar. Auch andere risikofreudige Investoren bleiben nicht untätig.

Die Emory University hat kürzlich 15 Millionen Dollar in einen Spot Bitcoin ETF investiert und damit ihr Vertrauen in das Potenzial von Bitcointrotz kurzfristiger Turbulenzen unterstrichen.

Doch die Skepsis im Einzelhandel hält an, insbesondere angesichts der widersprüchlichen Ergebnisse der Wahlumfragen. Eine Umfrage von CBS News/YouGov zeigt ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Harris liegt bei 50 % und Trump bei 49 % der potenziellen Wähler. Die Prognosen von Polymarket hingegen sprechen mit 66,5 % für Trump und 33,5 % für Harris.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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