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Ein überparteilicher Gesetzentwurf zielt darauf ab, den Einsatz von KI-Gesichtserkennung an US-Flughäfen einzuschränken

In diesem Beitrag:

  • Zwei US-Senatoren haben die Seiten gewechselt, um einen überparteilichen Gesetzentwurf einzubringen, der darauf abzielt, den Einsatz von Gesichtserkennung durch die TSA einzuschränken.
  • Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die menschliche Überprüfung zum Standard wird und Reisende sich aktiv für die KI-gestützte Überprüfung anmelden müssen.
  • Beide Senatoren weisen darauf hin, dass der weitverbreitete und unkontrollierte Einsatz von Gesichtserkennung eine Bedrohung für die Freiheit darstellt.

Ein parteiübergreifender Vorstoß der US-Senatoren Jeff Merkley (D-Oregon) und John Neely Kennedy (R-Louisiana) zielt darauf ab, den Einsatz von Gesichtserkennungssystemen mit künstlicher Intelligenz (KI) durch die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) einzuschränken. 

Die Senatoren beabsichtigen, eine überarbeitete Fassung des Gesetzentwurfs „Traveler Privacy Protection Act“ aus dem Jahr 2023 einzubringen. Dieser würde die Entscheidung, Gesichtserkennung als Standardmethode zur Identitätsprüfung einzuführen, rückgängig machen dent deren Einsatz auf Reisende beschränken, die dem ausdrücklich zugestimmt haben. Der neue Gesetzentwurf würde die Nutzung solcher Technologien ausschließlich auf die Identitätsprüfung beschränken und die TSA verpflichten, zu gewährleisten, dass die zu diesem Zweck erhobenen Daten nicht gespeichert werden.

In einem Interview mit der Washington Post erklärte , dass Gesichtserkennung „unglaublich mächtig“ sei und weltweit „als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werde, um Andersdenkende trac dent deren Meinungen Regierungen missfallen“. Er fügte hinzu, dass ihr Einsatz „einen Überwachungsstaat“ schaffe und „eine massive Bedrohung für Freiheit und Privatsphäre darstelle … Ich denke, wir sollten keiner Regierung diese Macht anvertrauen.“

Kennedy bekräftigte in einer per E-Mail an die Post gesendeten Stellungnahme Merkleys Aussagen und sagte: „Die TSA unterzieht unzählige gesetzestreue Amerikaner auf Reisen übermäßigen Gesichtserkennungskontrollen.“ Er bezeichnete den Einsatz solcher KI-gestützter Tools als Eingriff in die Privatsphäre der Reisenden. 

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Beide Senatoren bedauerten, dass viele Passagiere das derzeitige Verfahren zum Deaktivieren der Gesichtserkennung nicht kennen, und versprachen, die Überprüfung der Identität durch Menschen zum Standard zu machen. 

Die Gesichtserkennung wird mit Inkrafttreten der REAL ID-Anforderungen ausgeweitet

Diese Änderung erfolgt, nachdem die von der TSA gesetzte Frist für die Nutzung des REAL ID-Ausweises am 7. Mai in allen 50 US-Bundesstaaten abgelaufen ist. Laut der Website benötigen „alle Personen ab 18 Jahren, die innerhalb der USA fliegen oder bestimmte Bundeseinrichtungen besuchen möchten, einen REAL ID-Ausweis oder ein anderes gültiges Ausweisdokument dent .

Ein REAL ID-Ausweis allein reicht jedoch nicht aus, um Reisende schneller durch die Sicherheitskontrolle zutrac. Auch vorregistrierte Fluggäste benötigen eine zusätzliche Verifizierung per Gesichtserkennung oder Ausweiskontrolle, um die Sicherheitskontrollen passieren zu können. 

Laut der Website sind die neuesten Gesichtserkennungssysteme derzeit an fast 84 Flughäfen landesweit im Einsatz und werden in den kommenden Jahren auf die über 400 bundesstaatlichen Flughäfen ausgeweitet. Die USA verfügen derzeit über rund 503 Flughäfen, die kommerzielle Flüge abfertigen.

Laut TSA verlängert eine Verweigerung die Wartezeit nicht

Reisende, die die Gesichtserkennung ablehnen und stattdessen eine manuelle Überprüfung wählen, müssen laut TSA keine längeren Wartezeiten in Kauf nehmen. Ein Bericht der Washington Post aus dem Jahr 2023 deutete jedoch darauf hin, dass Senator Merkley selbst von einem Mitarbeiter der Verkehrsbehörde ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass die Ablehnung des Verfahrens zu erheblichen Verzögerungen führen würde.

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Es ist unklar, ob der Gesetzesentwurf solche Behauptungen aufgreifen würde, und die TSA reagierte nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Sie betonte dass die Gesichtserkennung dazu diene, Reisen sicherer zu machen und die Sicherheitskontrollen zu optimieren.

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