Binance, die größte Kryptowährungsbörse der Welt, hat neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um die Kontofunktionen zu schützen und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Nutzer zu gewährleisten.
Diese Maßnahmen zielen auf den Missbrauch verschiedener Kontotypen ab, darunter Unterkonten, verwaltete Unterkonten und Fondsmanagerkonten. Ein solcher Missbrauch besteht häufig darin, sich unfaire Vorteile gegenüber anderen Nutzern zu verschaffen, beispielsweise günstigere Gebühren und höhere API-Limits.
Binance bietet verschiedene Kontotypen an, die jeweils für legitime Anwendungsfälle konzipiert sind. Diese Konten können jedoch von Betrügern missbraucht werden, die versuchen, Kontrollmechanismen zu umgehen und sich unlautere Vorteile zu verschaffen.
Solche Handlungen gelten als schwerwiegende Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen und die KYC/KYB-Richtlinien von Binance. Unbefugter Zugriff auf die Konten anderer Nutzer beeinträchtigt Fairness und Effizienz und wirkt sich negativ auf das gesamte Nutzererlebnis aus.
Um dem entgegenzuwirken, hat Binance die Überwachung der gesamten Kontonutzung und aller damit verbundenen Aktivitäten verstärkt dent und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen, wozu auch die Sperrung oder Kündigung der betreffenden Konten gehören kann.
„Wir werden allen potenziellen oder vermutetendentnachgehen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, die wir zur Behebung des Missbrauchs für angemessen halten. Dies kann unter anderem die Sperrung oder Kündigung der betreffenden Konten umfassen.“
– Binance
Zusätzlich zu den technologischen Verbesserungen hat Binance einen Kanal eingerichtet, über den Benutzer alle ihnen bekannt werdendendentvon Kontomissbrauch melden können, wie beispielsweise den unautorisierten Verkauf von Zugängen zu Konten.
Nutzer, die Missbrauch beobachten oder vermuten, werden gebeten, dies Binancezu melden. Bestätigte Fälle von Kontomissbrauch werden belohnt; die Höhe der Belohnung wird im Einzelfall festgelegt.
Binance sorgte kürzlich für Schlagzeilen mit der Ankündigung, mehrere prominente Kryptowährungen von der Plattform zu nehmen. Ab dem 28. Juni, 3:00 Uhr UTC, werden Handelspaare wie Shiba Inu (SHIB), Chainlink (LINK), Memecoin (MEME), Blur, Metis, NFPrompt (NFP) und Osmosis (OSMO) nicht mehr unterstützt.
Diese Entscheidung führte anfänglich zu Kursschwankungen bei den betroffenen Kryptowährungen, da Händler ihre Positionen anpassten.
Jai Hamid

