Binance weist SEC-Vorwürfe zurück und stellt Howey-Testantrag in Frage

- Binance bestreitet vehement die Vorwürfe der SEC, dass das Unternehmen US-Investoren nicht registrierte Wertpapiere angeboten habe.
- Die Börse verteidigt sich gegen die Auslegung des Howey-Tests durch die SEC bei defivon Wertpapieren.
- Binance hebt hervor, dass die kürzlich erzielten Vergleiche mit dem US-Justizministerium und FinCEN in keinem Zusammenhang mit den Wertpapiervorwürfen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC stehen.
In einer bedeutenden Entwicklung im Kryptowährungssektor Binance, eine der weltweit führenden Kryptowährungsbörsen, aktiv gegen die Vorwürfe der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), amerikanischen Anlegern nicht registrierte Wertpapiere angeboten zu haben. Dieser Streit entbrannte im Zuge der Binancemit dem US-Justizministerium (DOJ) und dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) über 56 Millionen US-Dollar in Bezug auf andere Anklagepunkte.
Die Verteidigung von Binancestützt sich im Wesentlichen auf die Anfechtung der Auslegung des „Howey-Tests“ durch die SEC, einem Eckpfeiler des US-amerikanischen Wertpapierrechts. Dieser Test, der für die Bestimmung von Wertpapieren entscheidend ist, steht im Mittelpunkt der Argumentation der SEC. Binance argumentiert, die SEC habe nicht nachgewiesen, dass die betreffenden Kryptowährungen die Kriterien einestracgemäß diesem Test erfüllen. Die Börse führt aus, dass ihre Transaktionen mit Kryptowährungen für US-Kunden nicht mit dem Handel nicht registrierter Wertpapiere gleichzusetzen seien.
Binance klärt Position im Streit mit der SEC über Wertpapiere
Ein Schlüsselelement der Verteidigungsstrategie von Binancebesteht darin, die Art der jüngsten außergerichtlichen Einigungen von den aktuellen Vorwürfen der US-Börsenaufsicht SEC abzugrenzen. Das Unternehmen betont, dass die Vereinbarungen mit dem US-Justizministerium, in denen Verstöße gegen den Bank Secrecy Act (BSA) eingeräumt wurden, kein Fehlverhalten im Sinne der von der SEC regulierten Wertpapiergesetze implizieren. Diese Unterscheidung ist zentral für die Argumentation von Binance, da das Unternehmen klarstellen will, dass die Beilegung der BSA-bezogenen Vorwürfe nicht mit einem Eingeständnis von Verstößen gegen Wertpapiergesetze verwechselt werden darf.
Binance und sein Gründer Changpeng Zhao betonten , dass ihre Vereinbarungen mit dem US-Justizministerium nicht anerkannten, dass es sich bei den betroffenen Vermögenswerten um Wertpapiere im Sinne des Securities Exchange Act handelte, die unter die Aufsicht der SEC fallen. Dieser Punkt ist ein zentraler Bestandteil ihrer Verteidigung im Versuch, die im Juni eingereichte Klage der SEC abzuweisen. Die Klage wirft der Börse und ihrer US-Niederlassung vor, den Handel mit nicht registrierten Wertpapieren über bestimmte Kryptowährungsangebote und einen Staking-Service ermöglicht zu haben.
Der weitere Weg im Rechtsstreit
Im Verlauf des Rechtsstreits beanstandet Binance die Vorgehensweise der SEC bei der Einbringung neuer Argumente und Fakten und bezeichnet diese als unzulässig. Die Börse wirft der SEC vor, sich auf Vereinbarungen mit anderen Behörden zu stützen, und unterstreicht damit den Mangel an einer soliden regulatorischen Grundlage für die Vorwürfe der SEC.
Der laufende Fall rückt die Komplexität der Regulierung von Kryptowährungen und die Auslegung bestehender Wertpapiergesetze im Kontext digitaler Vermögenswerte in den Vordergrund. Die Kryptowährungsbranche verfolgt die Haltung der SEC und die Verteidigung von Binanceaufmerksam, da der Ausgang weitreichende Folgen für die Regulierung von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten haben könnte.
Im Verlauf des Verfahrens warten die Kryptowährungsbranche und regulatorische Beobachter gespannt darauf, wie die SEC ihre Vorwürfe gegen Binanceuntermauern wird. Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund breiterer Diskussionen und potenzieller Änderungen des US-Wertpapierrechts statt, die die regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen erheblich beeinflussen könnten.
Der Rechtsstreit Binanceund der US-Börsenaufsicht SEC ist mehr als nur ein einzelner Rechtsstreit; er markiert einen Wendepunkt in der sich entwickelnden Beziehung zwischen Regulierungsbehörden und dem aufstrebenden Kryptowährungssektor. Der Ausgang dieses Verfahrens könnte wichtigedentschaffen und die zukünftige Ausrichtung der Kryptowährungsregulierung in den Vereinigten Staaten und möglicherweise auch darüber hinaus beeinflussen.
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Mutuma Maxwell
Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.
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