Zusammenfassung (TL;DR)
- Binance wurde eine Lizenz in Abu Dhabi erteilt
- Das Unternehmen besitzt nun drei Lizenzen in der Region
- ADGM wünscht Konsultation zu NFT-Transaktionen
Binance hat erneut eine Lizenz für den Betrieb im Nahen Osten erhalten, und zwar in Abu Dhabi. Die Kryptobörse mit dem weltweit höchsten Handelsvolumen hatte zuvor bereits erhalten . Kurz darauf wurde eine weitere Lizenz in Bahrain bekanntgegeben. Mit der grundsätzlichen Genehmigung kann das Unternehmen Händlern Dienstleistungen für verschiedene Anlageklassen, darunter auch Kryptowährungen, anbieten.
Binance besitzt nun drei Lizenzen in drei Städten im Nahen Osten
Diese jüngsten Nachrichten untermauern, dass Binance trotz einiger Schwierigkeiten vor einigen Monaten weiterhin auf eine weltweite Volllizenz hinarbeitet. Die Kryptobörse hatte in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern mit regulatorischen Problemen zu kämpfen. Binance wird im Abu Dhabi Global Market, einem Finanzzentrum in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, tätig sein.
Der Markt war in den letzten Jahren an den meisten Regulierungen und Aufsichtsmaßnahmen in der Region beteiligt. In Bezug auf die kürzlich erteilte prinzipielle Lizenz Binance erklärte die ADGM, diese Lizenz solle signalisieren, dass Binance bereit sei, sich international als reguliertes Unternehmen zu positionieren.
ADGM plant Konsultation zu NFT-Transaktionen
Die ADGM gab außerdem bekannt, dass sie sich auf weitere Partnerschaften mit lokalen und internationalen Krypto-Unternehmen freut. Ziel ist es, die Region zum größten Krypto-Zentrum zu entwickeln. Der CEO des Unternehmens erklärte zudem, man sei bereit, Binance bei der Erreichung des Ziels einer vollständigen Regulierung in der Region zu unterstützen. Neben Binancehat auch FTX von Sam Bankman-Fried eine Lizenz in der Region erhalten.
Das Unternehmen erhielt Anfang des Jahres als erstes eine grundsätzliche Lizenz für den Betrieb in Dubai. Vor einigen Wochen kündigte die ADGM eine nicht-öffentliche Konsultation mit den lizenzierten Unternehmen an. Ziel der Konsultation war es, zu klären, ob die Unternehmen bereit wären, Händlern den mit NFTs . Die Gruppe betrachtet NFTs als geistiges Eigentum und nicht als Anlageinstrument. Sollte der Handel mit NFTs jedoch zugelassen werden, würde die Gruppe die Unternehmen verpflichten, ihre Geldwäschebestimmungen einzuhalten.

