An der Harvard Law School erläuterte Anne Nejsuber, stellvertretende nationale Sicherheitsberaterin, diesen Monat den Ansatz der Biden-Regierung in Bezug auf künstliche Intelligenz (KI): die potenziellen Vorteile maximieren und gleichzeitig proaktiv Risiken und Herausforderungen minimieren. Neuberger wies darauf hin, dassdent Joe Biden im Oktober 2023 die Exekutivverordnung unterzeichnet hatte, um Standards für die verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung von KI-Technologie festzulegen. Diese Verordnung spiegelt die Philosophie der Regierung wider: einerseits Innovationen voranzutreiben und zu fördern, andererseits diese verantwortungsvoll zu gestalten, um Sicherheit zu gewährleisten und Vertrauen aufzubauen.
Versprechen und Gefahr
Neuberger erklärte, derdent sei entschlossen, seine Regierung dazu zu bringen, sich mit den Chancen und Risiken der KI auseinanderzusetzen. Anders als die Europäische Union, die sich mit äußerster Vorsicht den Risiken gewidmet habe, wolle die US-Strategie KI im Bestreben nach weltweiter Vorherrschaft bei technologischen Innovationen einsetzen.
Neuberger hat vielversprechende Anwendungsgebiete für KIdent, beispielsweise in der klinischen Arzneimittelforschung und im Schulunterricht. Dies deutet klar darauf hin, dass KI der Gesellschaft auf positive Weise helfen wird. Nejson wies jedoch darauf hin, dass es notwendig sei, sich frühzeitig im Entwicklungsprozess mit den Risiken der KI auseinanderzusetzen. „Die Verordnung zielt darauf ab, dieses Problem von vornherein anzugehen, anstatt Sicherheitsmaßnahmen schrittweise einzuführen, was sich als sehr schwierig erweist“, erklärte sie gegenüber TechNewsWorld.
Bedenken hinsichtlich Deepfake-Desinformation
In einer Audiokonferenz mit einer ihrer Journalismus-dent erklärte Neuberger, dass KI-generierte Deepfakes ein potenzielles nationales Sicherheitsrisiko darstellen könnten, da sie zu gefälschten digitalen Medien führen könnten, die das Abbild einer Person verfälschen. Zittrain hakte nach, ob Deepfakes die US-dent2024 beeinflussen könnten.
Neuberger räumte ein, dass die möglichen Gefahren von Deepfakes für Wahlprozesse weltweit viele Menschen beunruhigen. Sie bezeichnete dies als ein „schwieriges Problem“, mit dem Regierungen zu kämpfen haben.
Neuberger erklärte, die Regierung wolle Informationen über ausländische Desinformation schnell mit Polizei und Social-Media-Unternehmen teilen. Sie sehe zwar Spielraum für Maßnahmen des Privatsektors, fügte aber hinzu, dass das Problem deutlich schwerwiegender sein müsse, damit Regierungen es angehen könnten.
Fortschritte imdentder digitalen Identität sind erforderlich.
Er wies zudem auf den Bedarf an besseren digitalendentin den Vereinigten Staaten hin, da das Land bei der Bereitstellung vertrauenswürdiger digitalerdentfür den Zugriff auf persönliche Daten und staatliche Dienstleistungen deutlich hinterherhinkt. Sie fügte hinzu, sie hoffe auf weitere Maßnahmen der Exekutive zur Festlegung von Standards für kryptografische digitale IDs, ähnlich wie digitale Führerscheine, um Online-Aktivitäten sicher zu authentifizieren.
Ausgewogener Ansatz zur KI Im Großen und Ganzen spiegelt die Ausgewogenheit von Neubergers Kommentaren die ausgewogene Politik der Biden-Administration gegenüber KI wider: Innovation wird gefördert und unterstützt, gleichzeitig wird man sich aber auch den potenziellen Folgen dieser aufstrebenden, schwer fassbaren Technologie für die nationale Sicherheit und das Vertrauen der Öffentlichkeit/die öffentliche Sicherheit stellen.
Die Exekutivverordnung legt Leitlinien für eine verantwortungsvolle Entwicklung fest, anstatt Schutzmaßnahmen rückwirkend anzuwenden. Angesichts der Fortschritte im Bereich der KI zeigen Neubergers Äußerungen eine Regierung, die die Technologie mit all ihren Vorteilen nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken durch geschickte Politik und Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft minimieren will.

