Der Generalstaatsanwalt von Belarus hat die internationale Gemeinschaft vor dem möglichen Missbrauch von Kryptowährungen zur Steuerhinterziehung gewarnt. Die Warnung erfolgte auf der jüngsten Konferenz, an der unter anderem Vertreter aus Russland und Polen teilnahmen.
Generalstaatsanwalt Aleksandr Konyuk thematisierte Kryptowährungen als Mittel zur Förderung von Cyberkriminalität und die Bedeutung der Blockchain-Technologie in diesem Zusammenhang. Er schilderte, wie die Zahl der Straftaten täglich zunimmt und praktisch nichts unternommen wird, um sie zu verhindern.
Er erwähnte auch, dass Kryptowährungen schnell zu einer bei Verbrauchern beliebten Zahlungsmethode werden, um unnötige Gebühren zu vermeiden, und dass die Branche von Kriminellen missbraucht wird.
Ist diese Annahme korrekt?
Die Kommentare von Herrn Konyuk sind in gewisser Weise zutreffend. Kryptowährungen stehen in direktem Zusammenhang mit Steuerhinterziehung und verschiedenen Geldwäschefällen.
Anleger nutzen verschiedene Zahlungsmethoden von Drittanbietern, um ihre Gelder cash , anstatt die umgewandelten Beträge einfach auf ihre Bankkonten zu überweisen. Berichten zufolge nutzen viele Anleger ihre Finanzhandelskonten auch einfach zur Diversifizierung ihres Portfolios in verschiedene andere Märkte.
Die gängigste Methode, Steuern mit Kryptowährungen zu vermeiden, sind Transaktionen über E-Wallets wie Skrill und Neteller, die später für Online-Einkäufe und Abonnements verwendet werden.
Obwohl die Äußerungen von Herrn Konyuk als ablehnend gegenüber der Technologie wahrgenommen wurden, muss hervorgehoben werden, dass die Zentralbank von Belarus bereits Interesse an einer verstaatlichten Blockchain-Plattform gezeigt hat.
Krypto-Steuerhinterziehung