JPMorgan Chase und die Mitsubishi UFJ Financial Group planen angeblich, Oracle-Rechenzentren mit rund 38 Milliarden US-Dollar zu finanzieren. Mit dem Kreditpaket sollen Oracle-Rechenzentren in Wisconsin und Texas finanziert werden.
Vantage Data Centers wird die Standorte in Wisconsin und Texas entwickeln, die es Oracle ermöglichen, OpenAI zu betreiben. Laut einem Bericht von Bloomberg bemühen sich Banken und private Kreditgeber um die Übernahme von Krediten zur Unterstützung des Baus großer Rechenzentren.
OpenAI ist der Ansicht, dass der KI-Sektor Milliarden von Dollar benötigt, um zu funktionieren
Weitere Finanzinstitute haben sich ebenfalls zur Finanzierung eines 23 Milliarden Dollar schweren Kredits für den Campus in Shackelford County, Texas, verpflichtet. Beide Finanzierungen, einschließlich derjenigen für das Rechenzentrum in Wisconsin, würden sich als eines der größten jemals für Rechenzentren aufgenommenen Kreditpakete erweisen.
Der Bericht enthüllte , dass Oracle den Vertrag für das Rechenzentrum in Port Washington, Wisconsin, noch nicht abgeschlossen hat. Die Quelle gab zudem an, dass die Schuldenfinanzierung angeblich mit einem Aufschlag von etwa 2,5 Prozentpunkten über dem US-Benchmark bepreist sei.
Der Bericht enthüllte, dass beide Finanzinstitute die Schulden letztendlich an traditionelle Kreditgeber und private Kreditfonds weiterleiten werden. Laut OpenAI benötigt der KI-Sektor Billionen von Dollar an Finanzmitteln, um große Sprachmodelle zu betreiben und einzusetzen.
OpenAI gab am 22. Juli Pläne bekannt, 4,5 Gigawatt zusätzliche Rechenzentrumskapazität von Oracle anzumieten, um die Partnerschaft mit dem Unternehmen zu stärken. Die Initiative zielt außerdem darauf ab, die Einwohner von Wisconsin und Texas mit Strom zu versorgen dent ein Gigawatt soll rund 750.000 Haushalte mit Strom versorgen.
Mit dem Wachstum des KI-Sektors hat sich privates Kreditwesen zu einer wichtigen Kapitalquelle für die KI-Entwicklung entwickelt, birgt aber auch erhebliche Risiken. Mathew Mish, Analyst bei UBS Global Research, erklärte, Investoren würden die Stabilität dieser Anlageklasse mit Sorge beobachten.
„Dieses Phänomen könnte die Wachstumspläne von KI-Unternehmen und anderen Hyperscalern maßgeblich unterstützen, den Grundstein für ein positives Szenario legen und gleichzeitig das Risiko einer Überhitzung erhöhen.“
– Mathew Mish , Leiter der Kreditstrategie bei UBS.
Oracle gab am 20. August Pläne bekannt, mehrere zehn Milliarden Dollar in den Bau großer Rechenzentren zu investieren. Trotz Energie- und Materialknappheit plant das Unternehmen, jährlich über eine Milliarde Dollar für die Stromversorgung eines neuen Megastandorts in Westtexas auszugeben. Dieser soll mit Gasgeneratoren betrieben werden, anstatt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen zu sein.
Die Quelle enthüllte außerdem, dass Oracles Wachstum hauptsächlich durch künstliche Intelligenz getrieben wurde. Die Auftragsbücher und Auftragsbestände des Unternehmens scheinen mit Kunden zusammenzuhängen, die KI-Modelle mit GPU-basierten Servern trainieren oder einsetzen.
Das in Texas ansässige Technologieunternehmen verzeichnete im vierten Quartal 2025 einen Umsatzanstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr auf 15,9 Milliarden US-Dollar. Auch die Cloud-Dienste des Unternehmens legten um 14 % auf 11,7 Milliarden US-Dollar zu. Oracle schätzt, dass die Wachstumsrate seiner Cloud-Infrastruktur von 50 % in diesem Jahr bis 2026 auf 70 % steigen wird.
Oracle rechnet zudem damit, dass das Umsatzwachstum in den nächsten zwei Jahren die bisherigen Ziele übertreffen wird. Dank mehrerer bereits abgeschlossener Cloud-trackonnte das Unternehmen einentronStart ins laufende Geschäftsjahr verzeichnen. Oracle gab bekannt, einen weiteren Cloud-tracunterzeichnet zu haben, der ab dem Geschäftsjahr 2028 jährliche Einnahmen von über 30 Milliarden US-Dollar generieren wird.
Oracle erweitert seine Cloud-Infrastruktur auf die Niederlande und Großbritannien
Das in Texas ansässige Unternehmen plant außerdem, auszubauen . Laut Unternehmensangaben soll die Initiative in den nächsten fünf Jahren laufen, um die wachsende Nachfrage nach Cloud-Diensten in den Niederlanden zu decken.
Die Vereinbarung beinhaltet auch eine signifikante Erweiterung der KI-Infrastrukturkapazität in der Oracle Cloud-Region Amsterdam.
Wilfred Scholman, Vizepräsident und Landeschef von Oracle für die Niederlande, erklärte, dass der Deal auf dem Bestreben der niederländischen Regierung aufbaut, einetronTechnologiebranche im Land zu etablieren, um Innovationen sowie wirtschaftliche und soziale Vorteile zu erzielen.
Oracle hat zudem rund 5 Milliarden US-Dollar für die nächsten fünf Jahre bereitgestellt, um die Präsenz von OCI in Großbritannien auszubauen. Ziel der Initiative ist es, Cloud-Computing-Dienste anzubieten, um die wachsende Nachfrage nach fortschrittlichen Rechenressourcen im Land zu decken.
Die HCM Cloud-App auf einem Smartphone-Bildschirm. Quelle: Focal Foto via Flickr.