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Ist eine längere Bankenschließung gut für Kryptowährungen?

VonJohnson GoJohnson Go
Lesezeit: 2 Minuten
Ist eine längere Bankenschließung gut für Kryptowährungen?

Offenbar bewahrheitet sich die Annahme, dass Bankenschließungen gut für Kryptowährungen sind – wenn auch in dem seltsamen Kreislauf des Lebens, in dem etwas, das für eine Branche schlecht ist, einer anderen nützt. Die Coronavirus-Pandemie hat die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs gebracht, doch möglicherweise birgt sie auch Vorteile für den Kryptowährungsbereich.

Die anhaltende Pandemie richtete bereits in vielen Branchen verheerende Schäden an, und die verlängerten Ausgangsbeschränkungen werden sich nun negativ auf die Stabilität und Gesundheit des Finanzsystems auswirken. Die Annahme, dass Bankenschließungen gut für Kryptowährungen seien, entstand im Zusammenhang mit den Problemen der Pandemie.

Inwiefern ist die Schließung von Banken gut für Kryptowährungen?

In einem Schreibenan die Bürgermeisterkonferenz vom Montag erwähnte der neu ernannte Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), Brian Brooks, dies. Darüber hinaus hob er die sich gegenseitig verstärkenden Risiken hervor, da die Coronavirus-Pandemie und die sozialen Unruhen die wirtschaftliche Unsicherheit voraussichtlich noch verschärfen würden.

Brooks hob die Auswirkungen der anhaltenden Lockdowns auf die Einnahmen kleiner Unternehmen, die gewerblichen Immobilienkredite und das Risiko von Sachschäden hervor, während die Bürgermeister und Gouverneure über den Zeitpunkt der Aufhebung der verhängten Lockdowns entscheiden.

Darüber hinaus präsentierte Brooks auch anekdotische Belege dafür, dass einige Banken mit den Ausfallraten bei Krediten für Kleinunternehmen konfrontiert sind.

Er führte weiter aus, dass der Markt für Gewerbeimmobilien durch die Anordnung, zu Hause zu bleiben, stark beeinträchtigt worden sei, da die Gebäude, die als Sicherheiten für die Immobilienkredite dienen, aufgrund der langen Leerstände einer großen Gefahr von Sachschäden und Plünderungen ausgesetzt seien.

Brooks schrieb außerdem, dass das Versäumnis, Risiken zu verstehen, vorherzusagen und auf Basis verlässlicher Daten Rückstellungen zu bilden, Banken wichtiger Instrumente des Finanzrisikomanagements beraubt – und zwar genau dann, wenn ihre Sicherheit davon abhängt. Er wies zudem auf die Maskenpflicht beim Bankbesuch hin, da diese Bankräubern in die Hände spielen könnte.

In Zeiten wie diesen, in denen die Schließung von Banken aufgrund der Pandemie bereits als Vorteil für Kryptowährungen und digitale Zahlungssysteme angesehen wird, bestärkt Brooks' Aussage nur die Idee, dass alle betroffenen Bereiche auf Kryptowährungen umsteigen sollten.

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