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Die Bank von Japan erklärt, dass es keine weiteren Zinserhöhungen und keine Zinssenkungen geben wird

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Der Gouverneur der Bank von Japan, Kazuo Ueda, spricht in einem Gruppeninterview mit Medienvertretern in Tokio
  • Die Bank von Japan teilt mit, dass es aufgrund der Marktinstabilität vorerst keine Zinserhöhungen oder -senkungen geben wird.
  • Sie halten an ihrem derzeitigen Kurs der geldpolitischen Lockerung fest, um die Lage stabil zu halten.
  • Globale wirtschaftliche Probleme, insbesondere in den USA, verursachen große Schwankungen beim Yen und den Aktienkursen.

Die Bank von Japan (BoJ) hat eine klare Grenze gezogen – vorerst keine weiteren Zinserhöhungen und keine Zinssenkungen. 

Vizegouverneur Shinichi Uchida erklärte uns, dass die Zentralbank die Leitzinsen angesichts der Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalmärkten nicht anheben werde. Seiner Ansicht nach sei es wichtig, den Status quo vorerst beizubehalten.

Die geldpolitische Lockerung wird fortgesetzt

Während in den USA und Europa die Zinsen stetig steigen, sagte Uchida, dass Japan diesem Trend nicht folgen werde. 

Die Bank von Japan war in ihrer Geldpolitik stets vorsichtiger, und derzeit ist sie der Ansicht, dass die Beibehaltung des aktuellen Niveaus der geldpolitischen Lockerung der richtige Weg ist.

Die Instabilität der Finanz- und Kapitalmärkte bedeutet, dass Zinserhöhungen mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten. Uchida sagte: 

„Sollte der Markt weiterhin instabil bleiben, wird es notwendig sein, die geldpolitische Lockerung vorerst auf dem derzeitigen Niveau fortzusetzen.“

Die Befürchtungen einer Verlangsamung der US-Wirtschaft haben einen raschen Wertverfall des Dollars und einen weltweiten Rückgang der Aktienkurse ausgelöst. 

Uchida wies darauf hin, dass der Yen/Dollar-Wechselkurs aufgrund der Auflösung großer Yen-Short-Positionen extrem volatil gewesen sei.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Aktienkursen. Veränderungen der Aktienkurse beeinflussen Unternehmensinvestitionen und Konsumausgaben durch das, was Uchida als „Vermögenseffekt“ bezeichnet. Er sagte:

„Wir werden diese Entwicklungen mit großer Spannung beobachten und angemessen reagieren.“

Japans wirtschaftliche Aussichten

Trotz der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen blickt Uchida relativ positiv in die Zukunft der japanischen Wirtschaft. Er hält eine „sanfte Landung“ der US-Wirtschaft für sehr wahrscheinlich, was für Japan von entscheidender Bedeutung ist, da die beiden Volkswirtschaften eng miteinander verflochten sind. 

Er führte den Anstieg der japanischen Aktienkurse auch auf die „gesteigerte Unternehmensrentabilität“ zurück. Uchida ist optimistisch hinsichtlich der allmählichen wirtschaftlichen Erholung Japans und prognostiziert, dass diese weiterhin über den potenziellen Wachstumsraten liegen wird. 

Dieser Optimismus basiert auftronUnternehmensgewinnen und soliden wirtschaftlichen Fundamentaldaten. Solange sich Wirtschaft und Preise gemäß den Prognosen entwickeln, ist eine Anpassung des geldpolitischen Lockerungsgrades angemessen. 

Die Bank von Japan (BoJ) hält zwar an ihrer aktuellen Politik fest, ist aber auch bereit, bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Darüber hinaus plant die BoJ, ihre Anleihekäufe zu reduzieren und strebt bis Anfang 2026 ein monatliches Volumen von rund 3 Billionen Yen an.

Analysten sind sich über die nächsten Schritte der Bank of Japan uneins. Einige glauben, dass es noch vor Jahresende zu weiteren Zinserhöhungen kommen könnte. Fitch Solutions beispielsweise rechnet aufgrund der steigenden Kerninflation mit weiteren Zinserhöhungen.

Andere, wie Oxford Economics, prognostizieren einen vorsichtigeren Ansatz. Sie gehen davon aus, dass die Bank of Japan ihren Leitzins langsam anheben wird und möglicherweise bis 2028 1 % erreichen wird. 

Sie fügten jedoch auch hinzu, dass der Spielraum für weitere Erhöhungen durch Risiken für die Preisaussichten und die Nachhaltigkeit von Lohnsteigerungen und Preissetzungsmacht begrenzt sei.

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